Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Gewalt

Körperliche, strukturelle, psychische, institutionelle Gewalt etc.

  • Nach den jüngsten Prügelattacken in Hamburg und Berlin werden sich wahr­scheinlich die Befürworter zunehmender Sicherheitsmaßnahmen erneut zu Wort melden. Denn tatsächlich scheinen solche Zwischenfälle in der letzten Zeit immer öfter aufzutreten. Dabei prügeln einzelne Männer oder Männergruppen meistens andere, ihnen völlig unbekannte Männer – so extrem, dass die die Opfer ins Kran­ken­haus müssen, oder sogar

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  • Seit Anfang des Jahres arbeitet endlich UN Women für mehr Ge­schlechter­ge­rechtig­keit und weniger Diskriminierung auf der Welt. Wie jetzt.de heute berichtet, kann die Behörde dabei am besten bei den UN-eigenen Ein­stellungs­ver­fahren anfangen. Im Be­werbungs­ver­fahren gibt es nämlich eine Reihe an Fragen, die sich explizit an Frauen richten und von denen viele z.B. in Deutschland eigentlich

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  • Südafrika hat eine vergleichsweise progressive Verfassung und war das erste Land Afrikas, welches die Homoehe 2006 erlaubte. Dass Gesetze nicht gleichzusetzen sind mit gesellschaftlicher Akzeptanz von öffentlich gelebter Liebe jenseits der heteronormativen Matrix, zeigt die anhaltende Gewalt gegen Lesben (und Schwule und Bisexuelle), die ihre Sexualität offen leben. Im US-amerikanische Time Magazin wurde am Internationalen Frauen(kampf)tag über die

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  • Heulen und kotzen und irgendwas kaputt hauen und denjenigen ins Gesicht schreien, die sich einmal alle zehn Jahre mit der Situation von Frauen weltweit beschäftigen, weil mal wieder der 8. März war – das möchte ich, wenn ich Artikel wie diesen hier lese, aus der New York Times von gestern. Es geht darin um einen

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  • Nach den Kontroversen um afghanische Frauenhäuser hat die Regierung nun beschlossen „aufzuräumen“. Die unabhängigen Frauenhäuser werden unter die Obhut des Frauenministeriums gestellt, außerdem gibt es einige neue Regeln, wie UN Dispatch berichtet. So müssen die Frauen künftig dubiose Untersuchungen über sich ergehen lassen, die belegen sollen, dass sie keine Prostituierten sind oder Ehebruch begangen haben.

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  • Vor etwa zwei Wochen beklagte sich die Stammbesetzung des Ausbildungsschiffes Gorch Fock in einem offenen Brief an Verteidigungsminister zu Guttenberg über den mangelnden Rückhalt, den sie angeblich in der Bundeswehr erfahre. Nach dem Tod von zwei Kadettinnen auf dem Schiff waren Vorwürfe von Misshandlung und sexueller Belästigung gegen die Ausbildungsoffiziere laut geworden. Als Reaktion hatte

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  • Kurz nachdem die Soldatin Sarah Seele bei einem Klettermanöver von der Takelage des männlichen Marineausbildungsschiffes Gorch Fock zu Tode stürzte, feierte die Besatzung angeblich eine Party. War nämlich Karneval. Diese Meldung macht jetzt schon seit ein paar Tagen ihre Runden durch die Medien, der Stern hat nun einen Ausbilder zu den Vorwürfen befragt. Sven K.

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  • Die Eltern der Soldatinnen Sarah S., die von ihrem Kommandanten einen verantwortungslosen Kletterbefehl erhielt und in den Tod stürzte, und von Jenny Böken, die unter bislang ungeklärten Umständen vor zwei Jahren über Bord ging, werden sich bei BILD-Kolumnist Franz Josef Wagner bedanken. Laut seiner neusten Post, mit dem Titel „Liebe Gorch Fock 2“, ist nämlich

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  • Frauenhäuser sehen sich in Afghanistan einem neuen und unerwarteten Feind gegenüber: dem Fernsehen. Ein konservativer Moderator erklärte in einer TV-Kampagne die Unterkünfte für misshandelte Frauen seien im Wahrheit Bordelle, beherbergten Drogenabhängige und förderten „unmoralisches“ Verhalten. Auch Waisenhäuser stehen auf der Schwarzliste von Nasto Naderi, der im September bei der Präsidentschaftswahl antrat. Besucht hat er allerdings

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