Politik einen eigenen Anstrich geben

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

free-blog.in/LUICA

Wie heißt du?
Luica

Seit wann bloggst du?
Seit dem 9. September ’09 – also seit kurzem.

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich wurde zum Bloggen verleitet. Momentan mache ich ein Freiwilliges Soziales Jahr Politik bei der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag. Um dieses freiwillige Jahr festzuhalten, andere auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen und aus Spaß, schreibe ich den Blog.

Worüber schreibst du?
Über Themen, die mich interessieren und bewegen, und bei denen ich mir einen Kommentar nicht verkneifen kann innerhalb und außerhalb meines FSJ Politik. Meistens sind es politische Ereignisse, denen ich einen anderen Anstrich gebe, meistens einen grünen Anstrich.

Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:
Ich gehöre doch zu der Generation, die sich nicht an das Leben ohne Internet erinnert kann! Die Wörter Internet und Leben halten Händchen.

Wovon braucht das Internet mehr?
Vernetzung. Eigeninitiative. Onlineaktivismus. Online-Petitionen. Politische Flashmobs. Politische Bildung.

Frauen im Web haben …
viele Möglichkeiten, auf die Missstände, die sie betreffen, hinzuweisen. Sie können mit einer starken Vernetzung derer, die für die gleiche Sache kämpfen, Druck ausüben und eine starke Bewegung formieren. Für viele Frauen  dient das Internet als Aufklärung und als einzige Kontakt- und Fluchtmöglichkeit aus einer von Männern dominierten Gesellschaft.

Deine tägliche Web-Lektüre:
www.taz.de

6 Kommentare zu „Politik einen eigenen Anstrich geben

  1. Auf dem Bild sind nur Frauen zu sehen. Dies erzeugt ein falsches Bild des Feminismus. Feminismus steht nicht für die Bevorzugung von Frauen sondern für die Aufhebung von traditionellen Rollen und für Gleichberechtigung.

  2. @Friedrich Feminismus: Wenn Du hier schon länger mitliest, ist Dir sicher klar, dass wir hier keine Bevorzugung von Frauen fordern sondern Gleichberechtigung. Die Serie „WWW Girls“ stellt explizit Bloggerinnen vor, es macht also Sinn, die Serie mit Frauen zu bebildern. Frauen stellen ca. die Hälfte der Blogosphäre, trotzdem werden sie häufig übersehen – das wollen wir hier ändern.

  3. wieso stellt ihr hier alle mädels vor, die seit 2 wochen ein blog benutzen können? gibt es nicht mehr frauen im netz, die das schon länger machen und evtl. schon was erreicht haben?

  4. @maike: Wir versuchen hier möglichst verschiedene Bloggerinnen vorzustellen, die möglichst viele Themen abdecken. Leider ist „perfekte Abwechslung“ sehr schwer hinzukriegen. Ich habe eben das WWW-Girls-Archiv durchgeschaut und wir haben in der letzten Zeit immer zwei relativ junge Blogs und dann wieder eine „alte Häsin“ vorgestellt, die nächsten WWW Girls sind alle schon länger dabei. Wobei man auch bedenken muss: wer vor 5 Jahren angefangen hat zu bloggen, hat vielleicht schon wieder aufgehört. Außerdem gilt wie immer:
    Tipps und Bewerbungen für die WWW Girls an mannschaftspost(at)web.de.

  5. @maike: Ich denke nicht, dass Frauen „die das schon länger machen und evtl. schon was erreicht haben“, hier zu kurz kommen.
    Das „Neuankömmlinge“ vorgestellt werden ist normal und das bei der Serie WWW-girls, auch wir Frauen vorgestellt werden, die erst seit kurzem bloggen, ist meiner Meinung nach besonders zu begrüßen. Denn die erlangte Aufmerksamkeit spornt uns an dabei zu bleiben und gibt uns die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen.

  6. Hier nur Frauen vorzustellen, die „schon länger dabei sind und was erreicht haben“, wäre ungefähr eine so schlechte Idee, wie hier nur Menschen diskutieren zu lassen, die uns schon mindestens sechs Monate lang lesen und sich auch ansonsten schon im Internet einen Namen gemacht haben.

    Neue Ideen, neue Seiten, neue Gesichter, neue Stimmen, neue Gedanken, neue Erfahrungen zum Austauschen – das alles kann uns alle nur bereichern. Deswegen wünsche ich mir, dass weniger in solchen merkwürdigen Kategorien gedacht wird. Gerade im Netz, wo eh alles im Fluss ist, ständig neue Sachen dazukommen und sich innerhalb weniger Wochen etablieren können.

Kommentare sind geschlossen.

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