Ihr glaubt ja gar nicht, was diese Woche alles los war! Here we go:

Wie auch immer sie das macht: Angela Merkel punktet bei Frauen. Brigitte.de hat eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben und fand heraus, dass eine große Prozentzahl der Frauen äußerst zufrieden mit ihrer Kanzlerin ist. Franziska Wolffheim hat diese Studie kommentiert.
Viele sehen die Finanzkrise als eine Chance („die reinigende Kraft“): Was bisher – sagen wir es mal drastisch – scheiße lief, das könnte nun a) einfach mal wegsterben und durch Neues, Besseres ersetzt oder b) im Eilverfahren repariert werden.
Das DIW stellt eine neue Studie vor, derzufolge die Zahlen in den Top-Etagen deutscher Unternehmen weiterhin mies sind. Elke Holst vom DIW hofft nun, wie andere Frauen auch, dass sich die Situation endlich verbessert und der Wert von Diversity erkannt wird – wie die Taz berichtet.
Manche gehen in ihren Prognosen und Erwartungen noch weiter: Die Finanzkrise kostet Arbeitsplätze – aber das trifft Männer häufiger, als Frauen. ‚Wirtschaftsexperten‘ (die nicht näher spezifiziert werden) rechneten sogar damit, dass Frauen die Männer bald „überholen“ – wie bei ChannelPartner zu lesen ist.
Das BMFSFJ hat dagegen eher schlechte Nachrichten: Der Führungskräfte-Monitor wurde am 1. April veröffentlicht, ist aber leider kein April-Scherz. Denn:
„Frauen sind nicht nur weniger häufig unter den Führungskräften vertreten, auch ihr Verdienst ist geringer als der der Männer.“
Meine Meinung: Wehrpflicht gehört abgeschafft. Der Vorsitzende der bayerischen Jungen Union, Stefan Müller, sieht das anders. Er fordert eine Dienstpflicht auch für Frauen. Mehr dazu auf Charivari.
Mal wieder eine gute Nachricht aus Schweden: Hier sind jetzt gleichgeschlechtliche Ehen legal. Auch das Bitch Magazine freut sich sehr – wie man hier lesen kann.
Kinder sind cool! – Zweitklässler in Isreal haben eine Kampagne eingeleitet, mit der sie sich für Frauen auf israelischen Banknoten einsetzen – nachzulesen auf Isrealnetz.com.
Bei Neon.de hat sich eine Userin gefragt, warum Männer irgendwie nur auf Mädchen stehen und eine sehr kontroverse Diskussion ausgelöst.
Die Kirche kann also auch mal etwas sinnvolles tun (sorry, für die böse Polemik – aber in letzter Zeit häuften sich meine Wutausbrüche wegen diesem Verein einfach ein wenig): Zum Beispiel Krabbelstuben für Kleinkinder einrichten und damit einen Beitrag gegen den Betreuungsplätzemangel leisten. (Bleibt zu hoffen, dass dies nicht als riesen Chance für frühestmögliche Indoktrination erkannt wurde </böse Polemik>) – Bericht auf fr-online.de.
Und auch in den USA haben sich feministische Bloggerinnen diese Woche offenbar wunderbar vernetzt: Feministe.us berichtet recht euphorisch – passt gut zu meiner momentanen Post-Re:publica-Stimmung.

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