Was letzte Woche geschah und wir nicht kommentierten:
Die Welt sang das dröge alte Schlaflied von den kinderlosen Akademiker(inn)en und forderte, dass Fortpflanzung unbedingt wieder natürlicher werden muss. Wie eine derart komplexe Thematik, die von so vielen Faktoren abhängig ist, wäre immer wieder erstaunlich, wenn es nicht so vorherehbar wäre.
Die US-amerikanische Popsängerin Kelly Clarksson ist diesen Monat auf dem so genannten Gesundheitsmagazin Self abgebildet. Die Titelgeschichte des Blattes befasst sich mit der immer wieder brandheißen Frage How die Leserin ihr Dreamgewicht erreichen kann.

Clarkson, deren Gewicht in der Kategorie „Fluktuierend“ zu verorten ist, hat die Redaktion auf das Gewicht gefotoshopped, was ihrer Ansicht nach „Ihre beste Seite“ ist – und weil sich darüber wirklich sehr viele Leserinnen ärgern, hat sich Self damit wahrscheinlich dramatische Abo-Einbrüche eingehandelt, wie Spiegel Online berichtete.
Der UNIFEM – also der Entwicklungsfond der Vereinten Nationen für Frauen – hat ein neues Video auf youtube veröffentlicht. Darin wird der wirtschaftliche Zusammenhang zwischen HIV/Aids, Bildung und Frauenrechten erklärt. Laut UN werden bis 2010 25 Millionen Kinder weltweit ihre Mütter an AIDS verlieren. Die Fürsorge für diese Kinder fällt fast immer anderen Frauen in der Familie zu – und das wiederum führt oft zur Verarmung dieser Frauen. Der Film ist voller interessanter Fakten und Frauen, sehr bewegend und unbedingt sehenswert.
Frauenboxen ist ab 2010 olympische Sportart. Hurra!

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