Gute Frage

von Susanne

Sollte man Frauen vor der Einstellung oder Beförderung vielleicht lieber noch mal einem Schwangerschaftstest unterziehen?

Ein niedersächsischer Fleischfabrikant dachte sich offenbar: Ja.




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Eintrag geschrieben: Freitag, 12. September 2008 um 8:14 Uhr unter Ökonomie. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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4 Kommentare

  1. profin sagt:

    So. Und nun frage ich: Wie teuer kommt ihn das? Kriegt er ne ordentliche Strafe reingebrummt? Und was ist mit dem Betriebsarzt. Der müsste qua Ausbildung wissen, dass das verboten ist. Was blüht dem?
    Vermutlich: nix.

    Immer weiter so.

    (In Deutschland: 5 Bewerbungsgespräche. Davon 3x unzulässige Fragen bzw. Rumgegrabe um Familiensituation auszufragen; Im europäischen AUsland: bei den letzten 10 Gesprächen NADA)

  2. Neeva sagt:

    Den müsste man umgehend verklagen. Und boykottieren.

  3. lebenleben sagt:

    Das ist jawohl unglaublich. Wo ist denn bitte der große Aufschrei der Gesellschaft und das Medienecho?
    Leider ist es überall so. Meine Chefin in einem Bundesinsitut überlegt auch ob Sie Frauen zw. 20-35Jahren einstellt, genau aus diesem Grund. Noch tut Sie es. Aber mal sehen wie lange noch, wenn ein Teil Ihrer gesamten Gruppe zu Hause bleiben muss, weil es keine Betreuungsplätze gibt.

  4. Laura sagt:

    Auch bei uns (in der Schweiz, im ach-so-sozialen Bibliothekswesen) gibts Chefinnen (!) die einem klar ins Gesicht sagen, dass sie keine jungen Frauen einstellen – „die werden eh nur schwanger“. Grad wenn Frauen so einen Stuss von sich geben, frag ich mich, woher sie dieses Gedankengut haben… wurden sie denn sofort nach der Ausbildung schwanger?