Mit dem Argument, es gäbe einfach nicht genügend qualifizierte Bewerberinnen wird gern versucht zu erklären, warum es denn so wenige Frauen in leitenden Positionen gäbe. Darüberhinaus wird damit auch vor möglichen katastrophalen Konsequenzen von Quotenregelungen gewarnt.
Eine interessante Entwicklung hat die ZEIT im neuen Führungskräftemonitor (PDF) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung gefunden:
2008 hatten laut der Studie zwar deutlich mehr Frauen in Führungspositionen einen Hochschulabschluss als noch 2001 – 67 Prozent im Vergleich zu 60 Prozent vor neun Jahren. Bei Männern in solchen Positionen stagniert dagegen der Anteil mit Studium. Von ihnen hatten 2008 nur 62 Prozent einen Abschluss, genau wie Anfang des Jahrzehnts.

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