Slut Walk in Bukarest

Zum ersten Mal in der Geschichte Rumäniens mobilisiert sich die kleine, aber feine Bukarester feministische Szene und ruft zum ersten SlutWalk auf. Ganz vorne unter den Organisatoren stehen zwei, drei feministische Bloggerinnen: Medusa und ein paar Freundinnen. Die bunte Demo wird am 6. Oktober unter dem ursprünglichen und gleichzeitig unter einem sehr geschickt adaptierten rumänischen... weiterlesen →

Alles Schlampen!

Paula hat recht: Die Mainstream-Berichterstattung über die Slutwalks ist ein gutes Beispiel jener Art von Sensationsjournalismus, der von seinen LeserInnen wenig hält. Zuspitzung, Vereinfachung und letztendlich die Verstellung der Realität, über die berichtet wird. Schlimmer noch ist, dass, wenn selbst in einem Bericht über dieses Thema ein kleiner Teil des Gesamtbilds gleich als Gesamtbild dargestellt... weiterlesen →

Eine bulgarische Präsidentin?

Meglena Kunewa, 54, gilt laut Umfragen als Favoritin bei den Präsidentschaftswahlen in Bulgarien und könnte im Oktober die erste Präsidentin in der Geschichte ihres Landes werden – und damit auch eine der ersten erfolgreichen osteuropäischen Politikerinnen überhaupt. Denn Politik bleibt in diesem Teil der Welt weitgehend Männersache: in den Augen breiter Teile des Publikums, aber... weiterlesen →

Die feministische Frage der Männlichkeit

In ihrem Post „Look, Kitten, I Am Too a Feminist! Fauxminism and Men“ diskutiert die US-Bloggerin Megan Milanese das Problem der falschen männlichen Feministen und listet direkt noch zehn Kriterien auf, woran jene Pseudo-Alliierten erkannt werden können. Der Quotenmann findet den Ansatz richtig, ist aber eben deshalb wenig geneigt, selber eine Theorie über den Unterschied... weiterlesen →

Bitte keine Tunten

Wenn BerlinerInnen am vergangenen Wochenende auf dem CSD feierten, taten sie das aus guten Gründen. Denn sie haben tatsächlich eine Menge geschafft, während die Lage bei manch einem Nachbarn weniger erfreulich bleibt. Doch die vielen Erfolge dürfen auf keinen Fall darüber hinwegtäuschen, dass wir uns sozusagen nur in einer frühen Phase der Baustelle befinden. Das... weiterlesen →

Der CSD weit von der Spree

In wenigen Tagen feiern die nicht-heterosexuellen Communities in Berlin und anderen deutschen Städten wieder den CSD, den Cristopher Street Day. Bunte Party, tolle Kostüme, same procedure as every year. Eine weitgehend kommerzielle, entpolitisierte und wenig aussagekräftige Veranstaltung, meinen einige lokale KritikerInnen. Und vielleicht haben sie sogar Recht, wenn wir das Phänomen nur in seinem unmittelbaren,... weiterlesen →

Strauss-Kahn und das Ewigmännliche

Wir wissen nicht, ob die Vorwürfe gegen Dominique Strauss-Kahn stimmen. Unabhängig davon, ob tatsächlich etwas dran ist, müssen wir aber feststellen, dass die Debatte um diese Affäre einen bitteren, ekelhaften, ja empörenden Nachgeschmack hinterlässt. Die Wortwahl von vielen LeitartiklerInnen und anderen KommentatorInnen tendiert zu einer Verharmlosung der Vorwürfe, wie Nadine bereits berichtete. Und zwar nicht... weiterlesen →

Ungarn: Konservative Sexualmoral in der neuen Verfassung

Die BürgerInnen Ungarns haben kurz vor Ostern ein neues, noch größeres Geschenk von der rechtspopulistischen Regierungspartei Fidesz bekommen. Diesmal geht es nicht, wie zuletzt, um ein vage formuliertes, zum Missbrauch einladendes und die Pressefreiheit einschränkendes Mediengesetz, sondern schlechthin um eine ganz neue Verfassung. Und für Ministerpräsident Viktor Orbán lief alles sogar viel besser als noch... weiterlesen →

Von Männern und Religion

In den letzten Tagen habt Ihr bestimmt schon viele Eier gefunden und viele andere Leckereien konsumiert. Es wäre also keine schlechte Idee, wieder feministisch und genderkritisch über den aktuellen Stand weiter Teile des religiösen Establishments nachzudenken: Mit der taz und darüber hinaus. Denn, egal, ob Religion in unserem Leben überhaupt eine Rolle spielt, lässt sich... weiterlesen →

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