Ein kurzer Abend-Post für Euch. Vorab: Ich habe „50 Shades of Grey“ noch nicht gelesen und ich hab`s auch nicht vor, weil ich meinem Hirn eigentlich keinen weiteren Müll zumuten möchte – erste Leseproben und Rezensionen fand ich auf jeden Fall für eine ausgewachsene negative Erstmeinung voll ausreichend. Gestern wurde ich auf Twitter schon mal darauf hingewiesen, dass das Ding Fanficiton zu Twilight ist (womit ich mit meinem ersten Grundeindruck (hier) nicht ganz falsch lag) – und auch das heißt nix Gutes. Außerdem weiß ich auch nicht was an schwülstiger „Frau lässt sich von reichem Macker dominieren“-Literatur innovativ oder neu sein sollte. Gähn.
Heute dann weitere Einschätzungen aus meinem sehr geschätzten Nahfeld, und diese hier mochte ich besonders: „50 Shades of Grey is 50 shades of absolute shit. The worst book I have ever had the misfortune of reading. Anastasia Steele and her inner goddess can fucking do one“ (via Mel). Weiteres Expert_innengeplänkel führte dann zum Blog von Bizzybiz. Da wird ganz spitzenmäßiger Service geboten, denn: „I read and review Fifty Shades of Grey so you don’t have to.“
Und was soll ich sagen: I lol´ed hard. Zum Beispiel bei Sequenzen wie:
„I’ve read cereal boxes that were more entertaining and well written than this book.“
„I was actually shaking when I read this. In my notes I used an entire sheet of paper to write „FUCK YOU FOR THIS.“
„Sorry about that. I believe I was reviewing a book.“
Hihihi, und so weiter, und so fort. Auf jeden Fall hat mensch hier nochmal Dutzende gute Gründe, sich diese Büchlein zu sparen. Naja, und mehr will ich gar nicht verraten, auf jeden Fall ist das Ding eine absolut lesenswerte Sache, eingegangen wird unter anderem auch auf die Abusing-Komponenten in dem Reißer, und so wie es ausschaut werden vielleicht noch einige 50-Dingsbums-Posts folgen, oder wir lesen das Teil irgendwann doch gemeinsam und machen dann ´ne Selbsthilfgruppe zum Thema „Literarischer reaktionärer Kackschund“ auf. Oder so. Soweit. Guten Abend, gute Nacht.

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