Das Unternehmen Microsoft, so ein Bericht des aktuellen Spiegels, glänzt durch Mamafreundlichkeit. Nicht nur, dass Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden würden, auch für Mütter setzt sich der Konzern ein. Home Office, Teilzeitarbeit, Glauben an die Mitarbeiterinnen und ihre Kraft - so werden Frauen mit Kindern nicht auf die Blacklist gesetzt, sondern gefördert.
Hinzu kommt, dass der deutsche MS-Geschäftsführer an weibliche Führung glaubt. Er hat sich nicht nur die Studie “Women Matter” von McKinsey, die zeigt, dass Frauen in der Führungsebene Unternehmen in finanzieller und organisatorischer Hinsicht gut tun, zu Herzen genommen, sondern auch eine der US-amerikanischen Frauenorganisation Catalyst:
“Wo sich mindestens drei Frauen im Vorstand finden, steigen die Erträge nachweislich. Drei allerdings müssen es sein, um die dominierende Kultur in einer Gruppe zu beeinflussen. Die klassische Einzelkämpferin, so viel steht fest, kann nichts verändern. Entweder sie passt sich dem männlichen Verhaltenskodex an - oder sie scheitert.”
Fünf Top-Managerinnen gibt es bei Microsoft, der immer wieder zu einem der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands gewählt wird. Die Damen in der Führungsetage sind allesamt Mütter. Eine Seltenheit in der Wirtschaftswelt. In punkto Gleichstellung liegt der Konzern also vorn - Lob für die MS-Mamafreundlichkeit.