The female decade
10. Juni 2010 von BarbaraEindrücke von der DLD women, die heute und morgen in München stattfindet. DLD steht für “Digital Life Design”. Hinter der Veranstaltung steht Hubert Burda Media, Chairwoman ist Maria Furtwängler-Burda. Ziel der DLD women:
DLDwomen is about unique women and men who are role-models for women’s leadership, who have managed challenges, started (social) entrepreneurship and who have accomplished power in digital media, social networks and e-commerce
Auf dem Podium sprachen bekannte und interessante Frauen: Gerade waren da unter anderem Silvana Koch-Mehrin, FDP-Europa-Politikerin, Catherine Hakim von der London School of Economics, Christine Haderthauer, CSU-Sozialministerin und Patricia Riekel, Bunte-Chefredakteurin – und es werden noch mehr sprechen.
Zum Thema “Leadership in the female decade” meinte Jill Lee (Diversity Expert), dass sie nicht sagen könnte, ob Frauen oder Männer besser oder schlechter in Führungspositionen wären; sie könnte noch nicht mal einen typisch weiblichen oder typisch männlichen Stil beschreiben – es würde immer aufs Individuum ankommen. Beim selben Thema waren sich Dalia Marin (LMU München), Georg Graf Waldersee (Ernst & Young) und Silvana Koch-Mehrin einig, dass Quoten ein nötiges Vehikel wären, um Frauen den Weg in alle Bereiche, so auch die Spitze, zu ermöglichen.
Catherine Hakim hielt einen Vortrag über das “Erotic Capital”, über das Frauen mehr als Männer verfügen. Ihr Schlusswort: Eine Frau, die schön und intelligent ist, wäre blöd, nicht beides einzusetzen.
Dann gab es noch das Thema “Female Factor: Will to Power“. Nachdem Floriane de Saint-Pierre (Produzentin für Luxusgüter) kurz mal wieder die Stereotypen für Führungspersonal gezeigt hatte (Männer in dunklen Anzügen mit Krawatte), meinte Antonella Mei-Pochtler von der Boston Consulting Group, ein Grund, warum Frauen wenig in Führungspositionen vertreten wären, läge auch an dieser Frage: “Do they really want it”. Schnell ging es dann um die bekannten Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eleanor Tabi Haller-Jorden (Catalyst) erzählte dann noch von einem Interview, wo eine erfolgreiche Managerin von einem Reporter als Erstes gefragt wurde, wie sie ihren Beruf denn mit den Kindern vereinbare. Völlig baff fragte die Managerin zurück: “Keine Ahnung – wie machen Sie das denn?”
Eindrücke von der DLD women, die heute und morgen in München stattfindet. DLD steht für “Digital Life Design”. Hinter der Veranstaltung steht Hubert Burda Media, Chairwoman ist Maria Furtwängler-Burda.
Auf dem Podium sprachen bekannte und interessante Frauen: Unter anderem Silvana Koch-Mehrin, FDP-Europa-Politikerin, Catherine Hakim von der London School of Economics, Christine Haderthauer, CSU-Sozialministerin und Patricia Riekel, Bunte-Chefredakteurin.
Zum Thema “Leadership in the female decade” meinte Jill Lee (Diversity Expert), dass sie nicht sagen könnte, ob Frauen oder Männer besser oder schlechter in Führungspositionen wären; sie könnte noch nicht mal einen typisch weiblichen oder typisch männlichen Stil beschreiben – es würde immer aufs Individuum ankommen. Beim selben Thema waren sich Dalia Marin (LMU München), Georg Graf Waldersee (Ernst & Young) und Silvana Koch-Mehrin einig, dass Quoten ein nötiges Vehikel wären, um Frauen den Weg in alle Bereiche, so auch die Spitze, zu ermöglichen.
Catherine Hakim hielt einen Vortrag über das “Erotic Capital”, über das Frauen verfügen. Ihr Schlusswort: Eine Frau, die schön und intelligent ist, wäre blöd, nicht beides einzusetzen.
Dann gab es noch das Thema “Female Factor: Will to Power”. Nachdem Floriane de Saint-Pierre (Produzentin für Luxusgüter) kurz mal wieder die Stereotypen für Führungspersonal gezeigt hatte (Männer in dunklen Anzügen mit Krawatte), meinte Antonella Mei-Pochtler von der Boston Consulting Group, ein Grund, warum Frauen wenig in Führungspositionen vertreten wären, läge auch an dieser Frage: “Do they really want it”. Schnell ging es dann um die bekannten Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eleanor Tabi Haller-Jorden (Catalyst) erzählte dann noch von einem Interview, wo eine erfolgreiche Managerin von einem Reporter als Erstes gefragt wurde, wie sie ihren Beruf denn mit den Kindern vereinbare. Völlig baff fragte die Managerin zurück: “Keine Ahnung – wie machen Sie das denn?”
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