Einträge mit dem Tag ‘Black History Month’


Black History Month, Straßenumbenennungen und sichere Herkunftsstaaten – kurz verlinkt

2. Februar 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 338 von 364 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Februar das ist Black History Month. Über den ganzen Monat verteilt gibt es spezifische Veranstaltungen, z.B. in Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main.

Der Nachtigalplatz und die Lüderitzstraße sollen in Berlin endlich (!) umbenannt werden. Die BVV bittet bis zum 25. Februar um Namensvorschläge. Dabei ist gewünscht, dass „Persönlichkeiten – insbesondere Frauen – der (post-) kolonialen Befreiungs- und Emanzipationsbewegung aus Ländern Afrikas“ geehrt werden.

Der Mitbegründer der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP), Biplab Basu, spricht in der ak – analyse und kritik über rassistisch motivierte Polizeikontrollen und wie Rassismus und Gewalt gegen Frauen gegeneinander ausgespielt werden.

Der Anne-Klein-Frauenpreis wird an die südafrikanische Frauenrechtlerin Nomarussia Bonase ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 03. März statt.

Im Missy Magazine untersucht Peggy Piesche die Vorstellung, dass die „Rache des weißen Mannes“ Trumps Wahlerfolg erklärt, und wie diese auch einhergeht mit Entsolidarisierungs-Tendenzen und der Normalisierung weißer Herrschaftsansprüchen.

Tamara Bakovic Jadzic, Aktivistin im Roma Forum Serbiens und Teil des Linken Bündnisses Serbiens, spricht im Interview mit ak analyse und kritik über das problematische Konzept „Sichere Herkunftsstaaten“. Im Februar ist sie in Deutschland unterwegs um über die neue Broschüre „Von wegen sicher. Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten in der Kritik.“ zu sprechen.

Die Schriftstellerin Aslı Erdoğan war 132 Tage in einem Frauengefängnis in Istanbul inhaftiert. In der FAZ spricht sie über ihre Erfahrungen, Frauensolidarität und Widerstandsakte.

englischsprachige Links

Im Podcast beim Guardian: „Kary Stewart looks at how feminists are championing women’s rights across the continent and beyond, and examines what is at the heart of gender inequality“.

Jina Moore schreibt bei Buzzfeed über die neue Gesetzesentscheidung in Russland, die „geringfügige“ Gewalttaten in Familien (häusliche Gewalt) entkriminialisiert.

Shooter Behind Quebec City Mosque Attack is Radical White Nationalist„, stellt Democracy Now! klar. Die New York Times erinnert an die sechs Opfer des Anschlags.

Termine

02.02. in Hamburg: Workshop „Queerkommunistische Beziehungsformen“ von 14 bis 18 Uhr mit Bini Adamczak. Anmeldung unter: ich@anti-id.de.

05.02. in Hamburg: Workshop zu „Geschlecht im Kapitalismus„.

17.02. in Berlin: Fachgespräch: „Wer hat Angst vor Geschlechterforschung? Strategien für ein Forschungsfeld unter Druck„. Anmeldung bis zum 14.02. über die Webseite.

21. bis 25.02. in Stuttgart: meccanica feminale findet statt mit einer ganzen Reihe von Kursen, einige gehen einen Tage, andere eine halbe Woche.

4. März in Köln: Ab jetzt ist eine Anmeldung möglich: #body*talk. Rollenbilder, Schönheitsdiktate und Empowerment im Netz.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Rechter Terror, Überwachung und eine radikale Bibliothekarin – kurz verlinkt

3. März 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 310 von 364 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Die Diversity und Anti-Rassismus-Trainerin Tupoka Ogette hat im Februar jeden Tag ein Posting zum Black History Month veröffentlicht, was auf ihrer Facebook-Seite nachgelesen werden kann.

Obwohl eine ganze Reihe von extremen Rechten untergetaucht sind und diese mit Haftbefehlen gesucht werden, sieht das BKA von einer öffentlichen Fahndung ab. tageschau.de fragt: „Bildet sich eine neue Terrorzelle?„.

Im aktuellen an.schläge-Magazin geht es um das Thema Überwachung. Wie immer könnt ihr auch einige der Texte online nachlesen: Anne Roth beispielsweise spricht in einem Interview über die Gefahr, die von Geheimdiensten ausgeht, und gibt Tipps zum Schutz der Privatsphäre und Irmtraud Voglmayr schreibt über Überwachung im öffentlichen Raum, Ängste und Geschlecht.

Die Webseite des Missy Magazines trägt schöne neue Kleider und es gibt nun mehr online Inhalte. Drn Anfang machen zum Beispiel ein Zwischenruf von Women in Exile e.V. zu „Rassistische Gesetzes­verschärfungen im Namen von Frauenrechten?„, ein Interview mit Amelia Umuhire zu ihrer Webserie „Polyglott“ und Kolumnen von Azadê Peşmen sowie Birte Lanius.

Englischsprachige Links

„This Radical Librarian May Soon Run the World’s Largest Library„: The Nation stellt Dr. Carla Hayden, die von Obama als Leiterin der Library of Congress nominiert wurde. Falls der Senat sie bestätigt, wäre sie die erste Frau und die erste Schwarze Person, die der Bibliothek in ihrer über 200-jährigen Geschichte vorsitzt.

Andrea Bower fragt in ihren Kunstwerken „Whose Feminism Is It Anyway?„. the creators project stellt einige ihrer Fotografien von trans Aktivist_innen und Skulpturen vor.

Autostraddle ist durch 88 Jahre Oscar-Geschichte gegangen und hat sich alle jemals nominierten für die Schauspielkategorien angeguckt und dabei noch einmal eindrücklich präsentiert, wie selten PoC nominiert werden (oder gar gewinnen) und wie zu dem weiße Schauspieler_innen dafür nomniert werden, dass sie PoC spielen oder den_die white saviour mienen.

Termine

Für Termine rund um den Frauenkampftag könnt ihr in unsere extra erstelle Liste gucken! Auch in den Kommentaren wurde noch viel ergänzt.

Die nächste Become a Menstruator Ausstellung kommt, und diesmal heißt sie Under the Red Flag. Ausstellungseröffnung ist am Samstag, 5. März, 20 Uhr in der Chemnitzer Contemporary E-Artis Galerie.

Am 8. März feiert Speakerinnen.org den zweiten Geburtstag im berliner taz-Café – alle Infos dazu findet Ihr hier.

Ihr könnt Euch für das lady*fest 2016 in Lüneburg (11. – 13. März) anmelden, und zwar hier.

 


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Ke$ha, Comics von und für Frauen und Kartoffel-Ein-Mal-Eins – kurz verlinkt

25. Februar 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 309 von 364 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Magda möchte eine Liste mit Aktivist_innen zusammenstellen, die sich mit Körpernormen und Dickendiskriminierung kritisch auseinandersetzen, um Journalist_innen und Veranstalter_innen eine Auswahl an Menschen in dem Feld zu präsentieren. Willst du mit auf die Liste?
Dann sende folgende Infos an magda(at)maedchenmannschaft(punkt)net: Name / Stadt / Themen / Website bzw. Kontakt/ Du  machst gerne: (Interviews, Workshops…).

Im Jahr 1934 wurden als  jüdisch definierte Namen aus dem phonetischen Alphabet in Deutschland gestrichen. Fortan hieß es: „N wie Nordpol“ statt „N wie Nathan“. Und das ist bekanntlich auch heute noch so…

Hengameh hat jetzt auch eine taz-Kolumne mit dem Titel „Habibitus“ und erklärt in der ersten Ausgabe noch einmal ganz langsam, warum „Kartoffel“ kein rassistischer Ausdruck ist.

In einer weiteren taz-Kolumne („Deutschland, was geht?“) schreibt Nemi El-Hassan: „Ich bin auch so wütend, weil ich meine Eltern in dem Bus von Clausnitz sehe. Wenn ich eines weiß, dann, dass wir alle kollektiv dafür verantwortlich sind, dass Ausschreitungen wie die von Clausnitz ein für alle Mal der Vergangenheit angehören müssen. Sonst haben wir in zwanzig Jahren nichts gelernt.“

Englischsprachige Links

Neela Goshan schreibt bei der Huffington Post über die Präsentation der Studie „Research on the Lived Realities of Lesbian, Bisexual and Queer Women in Kenya“ der Gay and Lesbian Coalition of Kenya (GALCK).

(c) Ed Rhee

(c) Ed Rhee

Warum alle Feminist_innen sich für Kesha interessieren sollten, erklärt Najva Sol bei APW. CBC berichtet vom Gerichtsverfahren um Keshas Vertrag mit Sony und dem Produzenten „Dr. Luke“, dem Kesha sexualisierte und psychische Gewalt vorwirft. Warum Kesha nicht einfach ein Mixtipe veröffentlichen kann und was das über Veträge in der Musikindustrie aussagt, fasste bereits 2015 The Verge zusammen. „#FreeKesha but don’t forget the other women silenced by fear,“ kommentiert Harriet Minter dazu in The Guardian.

„Pro-Life“ ist ein Euphemismus. Wie Think Progress berichtet, gibt es für den Browser Chrome nun eine Erweiterung, die jede Erwähnung von „Pro Life“ in das korrekte „Anti Choice“ ändert.

Bernie Sanders oder Hillary Clinton? Im Prozess der US-amerikanischen Vorwahlen der Demokratischen Partei bezüglich der Präsidentschaftskandidat_innen lautet die Antwort für Schwarze Feminist_innen oft „weder noch“. Warum, zeigt MSNBC.

Beim neuen Podcast von Black Girl Dangerous geht es unter anderem um Beyoncés Super-Bowl- und Kendrick Lamars Grammy-Auftritte – das Transkript findet ihr hier.

Ihr steht auf feministische Comics? „The Complete Wimmen’s Comix“ ist ein über 700-seitiges Comics-Set, mit Werken unter anderem von Trina Robbins, Aline Kominsky-Crumb, Lee Marrs, Alison Bechdel, Willy Mendes, “Hurricane Nancy” Kalish, Malinda Gebbie, Mary Fleener, und Dori Seda. Autostraddle stellt das Sammelwerk vor.

Hammer: Zum Black History Month war die 106-jährige Virginia McLaurin zu Gast im Weißen Haus und veranstaltete eine spontane 30-Second-Dance-Party:

Termine

Auch in diesem Jahr stellen wir für den Frauenkampftag am 8. März Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Ihr wisst schon von Veranstaltungen/Demos/Screenings/Parties, etc., veranstaltet selbst welche oder habt sonstige Tipps? Dann ab damit in die Kommentare – danke!


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Samstagabendbeat mit Beyoncé

13. Februar 2016 von accalmie

Queen Bey. „I got hot sauce in my bag. Swag“, New Orleans und Katrina, Südstaaten-Geschichte und -Kulturen, die Politik Schwarzer Haare, Sex, Black Power und Black Lives Matter: Beyoncés neues Lied und das dazugehörige Video zelebrieren – mitten im Black History Month – Schwar­ze Men­schen in den USA und posi­tionier­en sich gegen Ra­ssis­mus, Po­li­zei­ge­walt und ver­ein­fa­chen­de „re­spect­abili­ty“-Poli­tik.

Was an „Formation“ großartig ist, erklären unter anderem New South Negress, Luvvie und Syreeta MacFadden.

Zugleich zeigen Yaba Blay bei ColorLines und Shantrelle Lewis bei Slate auf, welche Kritikpunkte es an dem Lied und Video gibt.

Bei Dame kommentiert Stacey Patton weiße Protest- und Boykottaufrufe nach der Super-Bowl-Show: „Beyoncés Mittelfinger-Salut an das weiße Amerika“. 

 


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Black History Month: Samstagabendbeat mit Akua Naru und Dynasty

28. Februar 2015 von Anna-Sarah

Den Samstagabendbeat widmen wir im Februar dem Black History Month/Black Future Month: Jede Woche stellen wir Schwarze Künstler_innen und ihren Aktivismus vor. Den Anfang machten die US-amerikanischen Rapperinnen Rapsody, stahhr und Sa-Roc; in der Woche darauf konntet ihr mehr zur großartigen Miriam Makeba lesen und hören. Letzten Samstag präsentierten wir drei tolle, Schwarze Künstlerinnen aus dem deutschsprachigen Raum.

Heute feiern wir im Samstagabendbeat zwei großartige Livekünstlerinnen, deren Bezugnahme auf widerständige(n) Geschichte(n), auf Wegbereiter_innen und Wegbegleiter_innen in ihrer Kunst immer präsent ist: Akua Naru  – die übrigens bis zum Sommer auf Tour auch im deutschsprachigen Raum ist – und Dynasty.


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Black History Month: Samstagabendbeat mit Joy Denalane, Noiseaux und Y’akoto

21. Februar 2015 von accalmie

Den Samstagabendbeat widmen wir im Februar dem Black History Month/Black Future Month: Jede Woche stellen wir Schwarze Künstler_innen und ihren Aktivismus vor. Den Anfang machten die US-amerikanischen Rapperinnen Rapsody, stahhr und Sa-Roc; letzte Woche konntet ihr mehr zur großartigen Miriam Makeba lesen und hören. Heute machen wir Platz für drei tolle, Schwarze Künstlerinnen aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Berlinerin Joy Denalane wurde den meisten durch ihre Zusammenarbeit mit Freundeskreis bekannt: 1999 sang sie mit Max Herre das Duett „Mit Dir.“ Von 2002 bis 2011 hat Denalane vier Studioalben und ein Live-Album veröffentlicht, auf denen sie in deutsch und englisch singt. Sie hat bereits mit Künstler_innen wie Hugh Masekela, Youssou N’Dour, Common, Bilal und dem Dresdner Symphonieorchester kollaboriert, und Joy Denalane thematisiert immer wieder (die Intersektionen von) Rassismus und Sexismus. „Soweto“ findet sich auf ihrem Debütalbum „Mamani“ (2002) wieder.

Noah Sow ist Aktivistin, Autorin (u.a. „Deutschland Schwarz weiss: Der alltägliche Rassismus“, 2008), Künstlerin, Musikerin („Noiseaux“) und Produzentin aus Hamburg, die viele zunächst durch ihre Arbeit als Moderatorin und Redakteurin bei diversen Radio- und Fernsehsendern kennenlernten. Im Jahr 2001 gründete Noah Sow den Braunen Mob, eine Gruppe Schwarzer Aktivist_innen, die sich kritisch mit Rassismus in der deutschen Medienlandschaft auseinandersetzt und interveniert. Auch „No Democracy“ von Noiseauxs letztem Album, „Spectrum“ (2012), ist musikalische Gesellschaftskritik – in das ganze Album (beschrieben als „Elektro Loop Afro Chanson“) und weitere Lieder reinhören könnt ihr hier. Es lohnt sich auch immer, Noahs Blog zu besuchen und einen Blick ins Noiseauxs Interview mit Magda aus dem Jahr 2012 zu werfen.

Y’akoto ist eine deutsch-ghanaische Sängerin und Tanzpädagogin, die in Hamburg, Lomé und Paris lebt. Sie sang bereits mit Joy Denalane, Erykah Badu und Nneka, und ihr Debütalbum („Babyblues“, 2012) wurde sowohl in Europa als auch in den USA gefeiert. Im letzten Jahr hat Y’akoto ihr zweites Album, „Moody Blues“, veröffentlicht, von dem der Song „Perfect Timing“ kommt. Mehr zu Y’akoto, ihrer Musik und anstehenden Konzerten (wieder ab Mai diesen Jahres) könnt ihr auf ihrer Homepage entdecken.

Und zum Schluss zurück vom Black Future zum Black History Month: Heute vor fünfzig Jahren wurde der Schwarze Menschenrechtsaktivist Malcolm X (El-Hajj Malik El-Shabazz) ermordet. Mehr zu seinem Wirken, inklusive Videos verschiedener Interviews, findet ihr in dieser Zusammenstellung bei The Root.


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Özgecan Aslan, Trans*Frauen of Color und dickes Sexappeal – kurz verlinkt

18. Februar 2015 von der Mädchenmannschaft

Deutschsprachige Artikel

Im Missy Magazine stellen sechs Schwarze Feministinnen anlässlich des Black History Month ihre Vorbilder vor – von Yaa Asantewaa bis Nina Simone.

Beim Feministischen Institut Hamburg schreibt Joke Jansen über queere Kinderbücher, denn „Erzählungen sind überproportional aus der Perspektive weißer Jungen geschrieben, zentrieren ein Zwei-Eltern-Kernfamilienmodell oder sind beiläufig fett- oder femininitätsfeindlich.“.

Hier findet ihr Freizeitangebote für trans*, queere, lesbische, schwule, bisexuelle und andere Jugendliche, unter anderem in Hannover und München.

Am 20. Februar wird der Purple Velvet Souvenir Sampler veröffentlicht, auf dem ihr 24 Tracks von internationalen weiblichen und queeren HipHop-Künstler_innen findet.

Die Rosa Luxemburg Stiftung hat unter Mitwirkung vieler Autor_innen vor einiger Zeit ein Dossier zu Antirassismus und Empowerment erstellt, das ständig weiter befüllt wird.

Englischsprachige Artikel

[Inhaltshinweis: Sexualisierte Gewalt, Mord] Die 20-jährige Studentin Özgecan Aslan wurde vergangene Woche durch den Fahrer des Busses, in dem sie auf ihrem Nachhauseweg saß, attackiert und ermordet. Unter dem Hashtag berichten (insbesondere) türkische Frauen auf Twitter über ihre Erfahrungen mit und Kampf gegen sexualisierte Gewalt und religiös-fundamentalistische Misogynie.

Dicke Menschen können nicht sexy sein? „WTF?!“ dachte sich Hartbeat und lieferte die beste getanzte Antwort.

Das kenianische Künstler_innen-Kollektiv The Nest sammelt im Projekt „Stories of Our Lives“ Geschichten von LGBTIQ-Personen in Kenia. Fünf dieser Geschichten haben sie fiktionalisiert und zum gleichnamigen Film verarbeitet, der letzte Woche auf der Berlinale den Special Jury Award der Teddy-Jury gewann. Bei Design Indaba erzählt das Kollektiv von dem Projekt, der Verhaftung ihres Produzenten und ihren kollaborativen, nicht hierarchischen Arbeitsweisen.

[Inhaltshinweis: Cissexismus, Mord] Janet Mock schreibt über die mangelnde Sichtbarkeit von Trans*Frauen of Color, insbesondere im Hinblick auf die hohe Zahl an Mordfällen zu Beginn des Jahres in den USA.

Beim African Women in Cinema-Blog stellt Nassima Guessoum ihren Film „10949 Femmes“ (10949 Frauen) zur Algerischen Revolution vor.

Termine in Berlin, Leipzig, Münster und Potsdam

(mehr …)


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Ein Buch nach dem anderen: 10 Schwarze Autor_innen zum Black History Month

10. Februar 2015 von Charlott
Dieser Text ist Teil 94 von 131 der Serie Die Feministische Bibliothek

Februar ist Black History Month und könnte als Anlass genommen werden, noch mehr Bücher von Schwarzen Autor_innen auf die Leseliste zu setzen (denn diese sollten selbstverständlich das ganze Jahr über gelesen werden). Zur Inspiration habe ich hier eine Liste mit 10 Büchern von 10 Autor_innen zusammengestellt – eine Mischung mit Lyrik, Autobiographie, Essays, Drama und Romane, mit Klassiker_innen und eher neuen Erscheinungen. Ergänzt doch eure liebsten Bücher in den Kommentaren!

126381Chimamanda Ngozi Adichie – Purple Hibiscus
Spätestens seit Beyoncé in ihrem Song „Flawless“ einen Teil der Rede „We should all be feminists“ von Adichie einband, ist die nigerianische Schriftstellerin den meisten ein Begriff. Ihr letzter Roman Americanah, der auch bereits ins Deutsche übersetzt wurde, war außerdem ein riesiger Erfolg. Aber Adichie hat auch bereits zuvor wichtige Bücher veröffentlicht, wie den Biafra-Kriegs-Roman Half of a Yellow Sun oder ihr Debüt Purple Hibiscus aus dem Jahr 2003. Der Roman folgt der 15-jährigen Kambili, die durch einen Aufenthalt im Haushalt ihrer Tante Ifeoma lernt sich gegen ihren gewalttätigen, katholischen Vater aufzulehnen.

51C56FGR8PLAma Ata Aidoo – Anowa
Ama Ata Aidoo kann dieses Jahr ihren 75. Geburtstag feiern. Seit den 1960ern schreibt und veröffentlicht sie Theaterstücke, Gedichte und Prosa. Darüber hinaus gründete sie vor 15 Jahre in Ghana die Mbaasem Foundation, um andere afrikanische Autorinnen zu unterstützen. (Die dort veröffentlichte Liste mit Autorinnen ist zu dem ein super weiterer Einstiegspunkt, wenn eine auf der Suche nach neuer Lektüre ist.) Das Theaterstück Anowa spielt im Jahr 1874 vor dem Hintergrund fortschreitender Kolonisierung afrikanischer Gebiete, hier konkret Regionen im heutigen Ghana, und Versklavungshandel. Die titelgebende Protagonistin Anowa versucht in diesem historischen Setting ihren eigenen und zunächst eigenwilligen Weg zu gehen – und scheitert doch zuletzt.

41Z1Tea6qkL._SY344_BO1,204,203,200_May Ayim – blues in schwarz weiß
May Ayims wegweisender Gedichtband blues in schwarz weiß, der vor 20 Jahren erschien, hat in seinen Beobachtungen zu Rassismus, der deutschen Gesellschaft ™ und zwischenmenschlichen Begegnungen nichts an Aktualität eingebüßt. Doch ist Lyrik – auch wenn sie dezidiert politisch/ gesellschaftskritisch ausgerichtet ist – mehr als nur die inhaltliche Aussage und Ayims Gedichte überzeugen so auch immer durch ihre klare Sprache, geschickt entlarvende Wortspiele und einen hineinziehenden Rhythmus. Im Jahr 2013 erschien mit Weitergehen ein Band, wo die Gedichte aus blues in schwarz weiß und nachtgesang gesammelt erschienen. Über ihre Lyrik hinaus gelten absolute Empfehlungen für die von May Ayim mitherausgegebenen Werke Farbe bekennen. Afro-Deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte so wie Entfernte Verbindungen. Rassismus, Antisemitismus, Klassenunterdrückung.

MARIAMA-BA-UNE-SI-LONGUE-LETTREMariama Bâ – Une si longue lettre
Der Roman um die Protagonistin Ramatoulaye gehört sicher zu den Klassikern der afrikanischen feministischen Literaturen. Der Roman ist in Briefform gehalten. Ramatoulaye schreibt an ihre Freundin Aissatou Bâ anlässlich des Todes ihres Ehemanns. Im Verlauf des Texts beschreibt sie nicht nur die Umstände seines Todes, sondern blickt auf ihr eigenes Leben, ihre Umgänge mit und nach und nach Überschreitungen von patriachalen Grenzziehungen zurück. Das Buch ist unter Ein so langer Brief auch in deutscher Übersetzung erschienen.

9783942885317Sandrine Micossé-Aikins – The Little Book of Big Visions. How to be an Artist and Revolutionize the World
Das mit gemeinsam mit Sharon Dodua Otoo herausgegebene Buch war das erste in der Reihe “Witnessed”. (In dieser sind mittlerweile auch noch eine Reihe anderer Werke erschienen, wie z.B. der Fotoband Daima – Images of Women of Colour in Germany von Nzitu Mawakha.) In The Little Book of Big Visions geht es um die Un_Möglichkeiten des Kunstschaffens in Deutschland aus der Perspektive Schwarzer Künstler_innen. In Essays und Interviews nähern sich unterschiedliche Künstler_innen/ Autor_innen den Strukturen, Rezeption und Ästhetiken an. Etwas ausführlicher besprach ich das Buch bereits bei seinem Erscheinen in 2012.

janet-mock-book-coverJanet Mock – Redefining Realness
In ihrer ausführlichen Besprechung hier bei uns schrieb Magda: „Auf etwas mehr als 250 Seiten präsentiert Mock eng verknüpft mit ihrer Lebens­geschichte eine Gesellschafts­analyse, die die mit­einander verwobenen Macht­verhältnisse leicht verständlich erklärt und diskutiert, ohne die individuelle Handlungs­fähigkeit aus dem Blick zu verlieren. Mock verschmilzt ihre bisherige Lebens­geschichte und ihre Visionen mit Schwarzen feministischen Theorien und nimmt immer wieder Bezug auf Autor_innen und Aktivist_innen wie zum Beispiel Audre Lorde oder Zora Neal Hurston. Und Jugend-Freund_innen wie Wendi Miyake, Make-Up-Artistin und Inspiration für Mock.“

51i-Ue-QrmLToni Morrison – Playing in the Dark: Whiteness and the Literary Imagination
1993 erhielt Toni Morrison den Literatur-Nobelpreis. Zu ihren bekanntesten Romanen gehören The Bluest Eye, Song of Solomon und Beloved. Im April wird ihr 11. Roman God Help the Child erscheinen. Doch neben Romanen schreibt Morrison auch Kinderbücher, Kurzgeschichten, Theaterstücke und nicht-fiktionale Texte. Warum sich also nicht auch mal letzterem hinwenden?! In Playing in the Dark, ihrem Werk aus dem Jahr 1992, zeichnet Morrison nach wie in literarischen Werken weißer us-amerikanischer Autor_innen race (und vor allem die „Africanist presence“) eine wesentliche, wenn auch häufig unbenannte Rolle spielt und wie so eine weiße amerikanische Identität konstruiert wird. Ein Paradabeispiel dafür, wie kritische Literaturanalyse aussehen könnte.

Notre-Dame-du-NilScholastique Mukasonga – Notre-Dame du Nil
Scholastique Mukasonga ist eine ruandische Schriftstellerin und Notre-Dame du Nil ihr vierter von fünf Romanen. Sie wurde für diesen 2012 auch mit dem prestigeträchtigen Prix Renaudot ausgezeichnet. Der Roman spielt in den 1970er Jahren in einer christlichen Mädchenschule in Ruanda. Dort treffen die Töchter der ruandischen Elite aus Militär und Politik auf Mädchen aus bäuerlichen Familien. Als zur Weihung einer neuen Marienstatue die miliante Ruandische Jugend eingeladen wird, eskalieren bereits brodelnde Konflikte. Mukasonga entwirft einen Mikrokosmos, der seinen Schatten auch voraus auf den kommenden Genozid 1994 wirft. Das Buch erschien auch unter Die heilige Jungfrau vom Nil in deutscher Übersetzung.

515RwbHHzQL._SY344_BO1,204,203,200_Peggy Piesche – Euer Schweigen schützt Euch nicht: Audre Lorde und die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland
Erst vor kurzem fand in Berlin eine Konferenz statt, die sich den Berliner Jahren (und deren Nachwirkungen) von Audre Lorde widmete. Unter der Überschrift „Schwarze, Lesbe, Mutter, Kriegerin, Poetin“ berichtete Sharon Dodua Otoo ausführlich beim Tagesspiegel. (Nicht nur) Zu diesem Anlass lohnt es sich auch den von Peggy Piesche herausgegebenen Sammelband Euer Schweigen schützt euch nicht, der 2012 anlässlich des 20. Todestages von Lorde erschien, in die Hand zu nehmen. In diesem erinnern sich Wegbegleiterinnen und nähern sich Aktivistinnen an Lordes Schaffen und bis heute spürbaren Einflüsse an.

images.cgiYvonne Vera – Butterfly Burning
Dieses Jahr jährt sich bereits zum 10. Mal der Tod der großartigen simbabwischen Schrifstellerin Yvonne Vera, die leider mit gerade einmal 40 Jahren verstorben war. Hinterlassen hat sie neben von ihr herausgegeben Anthologien fünf faszinierende Romane, die allesamt einen Blick wert sind. In für Vera typischer lyrischer und symbolträchtiger Art und Weise folgt der Roman seiner Protagonistin Phephelaphi, die versucht in den 1940ern beschränkt durch koloniale und patriachale Strukturen trotzdem ihr Leben zu gestalten.


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Black History Month: Samstagabendbeat mit Rapsody, Stahhr und Sa-Roc

7. Februar 2015 von accalmie

Februar ist Black History Month (Monat der Schwarzen Geschichte). Seinen Ursprung hat der Black History Month in den USA, wo er seit 1976 institutionalisiert ist. Historiker Carter G. Woodson und Pastor Jesse E. Morland gründeten 1915 die „Association for the Study of African American Life and History“, um den weiß-zentrierten Geschichtsschreibungs-Kanon mit Forschung und Lehre zu Afroamerikaner_innen zu erweitern. 1926 fand dann die erste „National Negro History“-Woche statt – absichtlich in die zweite Februarwoche gelegt, um somit auf die Geburtstage von Frederick Douglass und Abraham Lincoln zu fallen. Schulen, Universitäten und Gemeinden nahmen in den kommenden Jahrzehnten die Idee auf, informierten über und feierten Schwarze Geschichte und Kultur, und dank der Schwarzen Bürger_innenrechtsbewegung der 1950er und 1960er wurde die Woche schließlich zum Monat ausgedehnt.

Viele Länder weltweit feiern mittlerweile den Black History Month, inklusive Deutschland. Weitere Infos dazu findet ihr bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD); Veranstaltungen für Hamburg und Berlin sind hier und hier zusammengestellt. Das unabhängige Musiker_innenlabel „Saint Hero“ erklärte diesen Februar indes zum „Black Future Month“ und präsentiert AfroFuturistic-Kunst. Dem Black History/Black Future Month widmen wir im Februar den Samstagabendbeat: In den nächsten Wochen stellen wir Schwarze Künstler_innen und ihren Aktivismus vor. Den Anfang machen die US-amerikanischen Rapperinnen Rapsody aus North Carolina und stahhr und Sa-Roc aus Atlanta, Georgia.

Rapsody wurde bereits durch ihre Zusammenarbeit mit diversen Künstler_innen, unter anderem Erykah Badu, Common, Jean Grae, Rah Digga und Kendrick Lamar bekannt. Nach mehreren Mixtapes erschien 2012 ihr Debütalbum „The Idea of Beautiful“, und im letzten Jahr hat sie die EP „Beauty and the Beast“ veröffentlicht. Das Stück „Drama“ enstand im Kontext der tödlichen Schüsse auf Michael Brown durch den Polizisten Darren Wilson in Ferguson, Missouri. Rapsodys letztes Mixtape, „She Got Game“, kann man hier kostenlos herunterladen.

Auch stahhr (das doppelte H steht für Hip Hop) und Sa-Roc sind feste Größen in Atlantas Hip Hop-Landschaft. 2008 erschien stahhrs Debüt-Solo-Album „Almost Neva Was“ und sie arbeitete bereits mit Künstler_innen wie Jasiri X, Del, J-Live und Staci Epps zusammen. Aufgewachsen in Washington D.C., hat Sa-Roc seit ihrem Atlanta-Debüt 2002 zahlreiche EPs, LPs und Mixtapes veröffentlicht (ein weiterer Reinhör-Tipp: Ihr Lied „Queen’s Philosophy“ auf dem 2012er-Album „Ether Warz“). „Black God Theory“ findet sich auf ihrer neuen LP, „Extra-Terrestrial“, wieder (die ab nächster Woche verfügbar ist).


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Plus-Size-(Role)-Models, Anti-Terror-Kämpferinnen und Ghostbusters-Panik – kurz verlinkt

4. Februar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 271 von 364 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Der Februar ist Black History Month (Monat der Schwarzen Geschichte). Black History Month Hamburg hat ein Veranstaltungsprogramm zusammengestellt, von (Kinder-)Parties über Lesungen/Poetry Slams hin zu Diskussionsveranstaltungen. Auch die Werkstatt der Kulturen in Berlin bietet ein abwechslungsreiches Black-History-Month-2015-Programm für Menschen jeden Alters.

„Hier findet gerade eine humanitäre Krise statt, die von der Aussenwelt nicht beachtet wird“: tagesschau.de zeigt einen kurzen Videobericht zum Leiden der Menschen, die in Borno, Nigeria, vor Boko Harams Terror flüchten mussten.

FrauTV veröffentlichte eine Online-Multimedia-Reportage zum Thema „Die neue Familie“.

„Richard von Weizsäckers Rede kam damals spät, war aber richtig. Bedrückend bleibt, dass sie zum Anfang des deutschen Sündenstolzes wurde, der sich zwar zu den Verbrechen bekennt, daraus jedoch Selbstgefälligkeit ableitet“: Annetta Kahane schreibt in der Berliner Zeitung zum 30-jährigen Jubliäum der „Befreiungs“-Rede des kürzlich verstorbenen Bundespräsidenten a.D., Richard von Weizsäcker.

Fluss e.V. Freiburg, die ehrenamtlich Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Vielfalt leisten, braucht Unterstützung: Bis heute Abend könnt ihr dem Verein eure Stimme geben bei der Online-Abstimmung im Rahmen des Freiburger Beteiligungshaushalts. Dafür muss man sich registrieren, aber nicht in Freiburg wohnen. Fluss e.V. ist der Vorschag Nr. 144 und freut sich über ein virtuelles „Daumen hoch“.

Die alleinerziehende Suzana S. und ihre fünf Kinder wurden in Deutschland geboren. Nun will sie der Landkreis Emsland in Niedersachsen abschieben,“ nach 28 Jahren – die taz berichtet.

Englischsprachige Beiträge

Schwarze Künstler_innen in den USA erklärten den Februar zum Black Future Month: Hier seht ihr eine Zusammenstellung von AfroFuturistic Videos, unter anderem mit Missy Elliott, TLC, Janet Jackson und Kelis.

Tess Munster, die Kleidergröße 54 trägt, wurde letzte Woche offiziell von einer Modelagentur unter Vertrag genommen – ein Affront für Körpernormierungs-Fans. Der dickenfeindliche Hass, der ihr (und anderen dicken_fetten Menschen) entgegenschlägt, und was dieser mit dem eigenen Leben von Dickenhasser_innen zu tun haben könnte, wird bei The Militant Baker analysiert.

Ein sexistischer, dickenfeindicher Nachruf einer australischen Zeitung auf die Schriftstellerin und Wissenschaftlerin Colleen McCullough wurde letzte Woche oft und treffend kritisiert. Die Washington Post hat  im Gegenzug ein paar satirische Nachrufe auf berühmte Männer veröffentlicht.

„Ain’t Afraid Of Ghosts. Terrified of Women.“ Shakesville kommentiert sexistische Reaktionen auf die nun offizielle Nachricht, dass vier Frauen – Leslie Jones, Melissa McCarthy, Kristen Wiig und Kate McKinnon – die Hauptrollen in einem neuen Ghostbusters-Film spielen werden. Auch Jezebel lässt sich diese Satire-Möglichkeit nicht entgehen.

Im Guardian interviewt Mona Mahmood vier kurdische Familien und erinnert an die Frauen, die im Kampf gegen IS in Kobane starben.

Ebenfalls im Guardian schreibt Jessica Valenti dazu, wie Sexismus Frauen körperlich und psychisch krank mache.

Der nigerianische Unternehmer Taofick Okoya hat Schwarze Puppen entwickelt, deren Verkaufszahlen weiße Barbies weit hinter sich lassen, und die Schwarze Kinder empowern sollen: Die „Queens of Africa.“

African Women in Cinema Blog stellt die Filme und Filmemacherinnen des pan-afrikanischen Filmfestivals FESPACO vor, das 2015 das 24. Jubliäum feiert und vom 28. Februar bis 4. März in Burkina Faso stattfindet.

entirely amelia kritisiert Jill Soloway, die noch im Januar für ihre Serie „Transparent“ einen Golden Globe gewann und nun bei Facebook einen cissexistischen Eintrag zu Bruce Jenner veröffentlichte.

Küssen als Protest? Zwei russische Aktivistinnen zeigen wie’s geht.

Termine in Berlin und Halle

Berlin 07.02. 2015, 18:00 Uhr, Baiz (Christinenstr.): Infoveranstaltung des Antifa Recherche-Teams Dresden: „Rassistische Mobilmachung: Eine Analyse zu PEGIDA und anderen Asylgegner_innen in Dresden und Umland“.

Berlin 19.02. 2015, 19:30 Uhr, Humboldt-Universität Berlin, Raum 1115 (Kinosaal): Im Rahmen des Projekttutoriums „Ungewollte Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch und Reproduktive Gerechtigkeit“ wird der Dokumentarfilm „VESSEL“ (im englischen Original) kostenlos aufgeführt. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Q&A mit Aktivistinnen*.

Halle, 10.02. 2015, 19:00 Uhr, Café Colonne Morris: Der Arbeitskreis qu(e)er_einsteigen stellt sich vor und lädt zum Kennenlernen und Mitmachen ein. Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten findet ihr hier.


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