Selbermach-Sonntag (17.7.11)

von Helga

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Wir warten immer noch auf den Sommer, der Juli ist immerhin schon halb rum. Alternativ könnte man den Urlaub natürlich auch mit spannenden Texten und Diskussionen verbringen. Also her mit Euren Links zu Geschichten, die wir übersehen haben, Euren besten Blogbeiträgen und losdiskutiert!




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 17. Juli 2011 um 13:56 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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14 Kommentare

  1. Printmedium sagt:

    Keith Caputo von der Band „Life of Agony“ hat sich als transsexuell geoutet, was besonders in der oft als homophob gesehenen Metal-Szene interressant ist.
    http://www.metalsucks.net/2011/07/15/keith-caputo-is-now-a-woman-sort-of

  2. TaP sagt:

    @ Frigga Haug:

    Dort:
    http://arschhoch.blogsport.de/2011/07/15/von-der-sozialistischen-fra uenfrage-zum-sozialistischen-feminismus/

    wird ein längerer Auszug aus einem Aufsatz, den Frigga Haug 1981 in der Zeitschrift Argument (H. 129, 649-664) unter der Überschrift „Männergeschichte, Frauenbefreiung, Sozialismus. Zum Verhältnis von Frauenbewegung und Arbeiterbewegung“ veröffentlichte, dokumentiert.
    Sie schildert dort u.a. den Übergang von einer mehr oder minder konventionell-marxistischen Fassung der “Frauenfrage” zu einem sozialistischen Feminismus.

    Vgl. dazu auch hier:
    http://maedchenmannschaft.net/falsche-feministen-und-diskriminierung-bei-sony-kurz-verlinkt/#comment-43224

  3. TOHUWABOHU sagt:

    Falls sich noch jemand über den Artikel von Karoline Amon über binationale Ehen in Deutschland im derzeitigen Süddeutsche Magazin aufregen möchte oder ihn nicht ganz lesen möchte [auch die Kommentare, die dort inzwischen zu finden sind, können einen den Tag versauen…]: ich hab ihn zusammengefasst und mich aufgeregt.

    @Printmedium: Is ja interessant. Vor zwei Jahren is mir schon auf Fotos von ihm aufgefallen, dass ihm das zu gefallen scheint. Macht ihn mir gleich symapthischer. In meiner Erinnerung wird er aber der kleine Macho-Perfomer bleiben, der auf der Bühne sturzbesoffen mit einer Riesenerektion von der Geilheit seines (schlechten) Konzerts berichtete. ;)

  4. Feministischer Lesekreis Tübingen sagt:

    Wir haben uns über den Artikel von Josef Joffe in der Zeit vom 7.7. aufgeregt und einen Widerspruch geschrieben, den wir an die Zeit geschickt und in der Uni verteilt haben.

    (Den zusätzlich bei Zeit.de eingestellten Widerspruch in zwei Teilen kann man hier lesen: http://community.zeit.de/user/feministischerlesekreis)

  5. tily sagt:

    @ tohuwabuhu

    Den Artikel von Karolin Amon hab ich auch nur bis ca 1/3 geschafft. Und selbst so weit war es eine extreme Anstrengung. Kommentare hab ich auch geschaut. Gut zu wissen dass wir harten, uncharmanten, nicht herausgeputzten Frauen uns vom Feminismus abwenden müssen (Ironie off).

  6. Sina sagt:

    Ich habe letzte Woche über den „Elevatorgate“-Vorfall geschrieben und einige Tage danach gleich am eigenen Leib sexuelle Belästigung erfahren.

  7. accalmie sagt:

    Hallo! Etwas verspätet, sorry: In Whiteness, Whiteness Everywhere, and Not a Drop to Drink habe ich mich über rassistische Vorfälle auf einer Critical Whiteness-Konferenz, die ich letzte Woche besuchte, aufgeregt, und mich gefragt, ob es denn niemals auch mal anders sein kann, noch nicht mal in dem sehr eigenen Umfeld von AkademikerInnen, die meinen, sich kritisch mit Whiteness auseinanderzusetzen.

  8. Kim sagt:

    Zu dem Kommentar von „Printmedium“ über Keith Mina: Warum dann aber ausgerechnet ein Link zu einer Website die transphoberweise von „er“ spricht, und damit nicht respektiert, dass „sie“ selbst von sich als „sie“ spricht?

  9. Kim sagt:

    Ergänzung: auch ein „excuse me“ ist hier ziemlich daneben…

  10. Printmedium sagt:

    @Kim: Ich denke mal das „he“ war darauf bezogen, dass sie sich bisher noch keinen Operationen unterzogen hat.
    Klar ist das in diesem Kontext politisch unkorrekt aber sicher nicht transphob gemeint, da gerade im letzten Abschnitt Keith alles gute für ihren weiteren Lebensweg gewünscht wird.
    Ich persönlich versuche immer zwischen ungewollten und gewollten sprachlichen Ausrutschern zu unterscheiden, wovon der Autor zu diesem Zeitpunkt vllt. noch ncihts wusste.
    Aber er wurde bereits in den Kommentaren darauf hingewiesen, dass die Bezeichnung hier unangebracht sei.

  11. TOHUWABOHU sagt:

    @ tily: ja und das mit den Kommentaren wird auch nicht besser. Ich hatte ja gehofft, dass die Redaktion da nach dem Wochenende mal eingreift, aber stattdessen waren sie so freundlich und haben den Schlussartikel der bis dato nur in der Printausgabe und nicht online zu finden war, mit eingefügt. Darin wird Paragraf 31 des Aufenthaltsgesetzes angeführt, aufgrund dessen die „deutschen Ehemänner“ „schnell umdisponieren“ können, falls ihre Frau dann doch „flügge“ geworden sein sollte… Achja und sie haben sich dafür entschuldigt, dass ihre Autorin den Namen einen polnischen Namen nicht richtig schreiben konnte… Oh Gott. Soviel nochmal dazu.

    @Printmedium & Kim: Ich hab gestern noch ein schönes Musikvideo von Ende 2010 gefunden, in dem Keith Mina das Transleben thematisiert. Sehr zu empfehlen: http://www.youtube.com/watch?v=D9GhaCdLtd4&

  12. Jana sagt:

    Es ist zwar nicht mehr Sonntag, aber ich muss es spontan los werden. Versteckter Seximus/Machismus in Büchern. Als eine Art Lösung aus der griechischen Schuldenkrise werden die alten dörflichen Strukturen angepriesen, in welcher sich die Frau „nicht nur um den eigenen Haushalt, sondern auch noch den der Tochter kümmert“ – na toll!
    http://mp3-download.swr.de/swr2/literatur/buchkritik/swr2-die-buchkritik-20110707-1455.6444m.mp3