Rechte Gewalt, Problematiken um den Eurovision und wütende Jüdinnen- kurz verlinkt

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 347 von 355 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Heute würde May Ayim 57 Jahre alt werden. Sônia Kewan vom Missy Magazine spricht mit Natasha A. Kelly über die Performance „M(a)y Sister“, die heute aufgeführt wird, und inwiefern May Ayims Werk und Engagement bis heute für Schwarze Frauen in Deutschland relevant ist.

Bell Tower hat eine Presseschau zum 1. Mai zusammengestellt: Unter anderem geht es um den versuchten Todschlag durch Rechte nach der Verhinderung ihres Aufmarschs in Halle.

Welche (bildlichen) Darstellungen von Jüd_innen gibt es eigentlich? Debs wünscht sich auf Don’t Degrade, Debs mehr Optionen: „Wir brauchen Bilder von Jüdinnen, die nicht (mehr) nett und „nur“ klug sind. Ich will die Abwehr und die Abneigung, den Frust, die Verletzung sehen, weil sie da sind. Ich will wütende Jüdinnen in Kampfpose. Nicht nett sondern aufbegehrend, nicht (nur) intellektuell, nicht vergeistigt sondern als Verkörperung von Kraft und Stärke, physisch, greifbar, schmerzhaft. Ich will schreiende Jüdinnen, mit erhoben Fäusten, wütenden Blicken, kampfbereit, widerständig.“

„1991 schrieb Donna ihre Autobiografie, “Nobody Nowhere”, das erste von neun Büchern. Es war die erste autistische Autobiografie, die zum internationalen Bestseller wurde.“ – Colin Müller schreibt auf Autismus Kultur einen Nachruf auf Donna Williams, deren Autobiografie “Nobody Nowhere” die erste autistische Autobiografie war, die zum internationalen Bestseller wurde .

„Eurovision ist eine Herausforderung für die verwundbarste Bevölkerung in Kyiv. Während Medien „das Fest der Vielfalt“ besingen, haben wir als unabhängige aktivistische Gruppe eine Quelle geschaffen, um über unsere Sorgen zu informieren. Homophobie, Rassismus, Ableism – ist die einzige Vielfalt, die wir bei der Vorbereitung auf die Eurovision sehen.“ schreiben die Aktivist_innen auf dem Blog eurovisionsongcontest.noblogs.org

Claire Horst war in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung zur Buchvorstellung „Die Deutschen und ihre Kolonien“ – und fand Narrative, in denen Rassismus nicht einmal erwähnt wurde, aber Raum für die positiven Seiten des Kolonialismus war und der Mord an zehntausenden Herero und Nama als „Auseinandersetzung“ deklariert wurde. Ihre Beschwerde an die Verantwortlichen dokumentiert sie auf ihrem Blog.

Hab keine Angst“ von Dr. Zahide Özkan-Rashed ist ein berührendes und
authentisches Buch über Interkulturalität, Migration und das
Miteinander verschiedener Nationen.

Termine in Berlin, Halle, Heidelberg und Kiel

5.-7. Mai in Halle: Konferenz junger politischer Frauen mit Workshops und Diskussionen.

11. bis 14. Mai in Berlin: XPOSED International Queer Film Festival.

13. Mai in Berlin: Das Queer Zine Fest Berlin steht wieder an. Table können noch angemeldet werden.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

15. – 18. Juni in Heidelberg: Das Lady*fest Heidelberg findet statt!

14. bis 16. Juli in Berlin: Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln. (Es werden noch Leute zum Mitmachen gesucht!)

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 3. Mai 2017 um 9:28 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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Ein Kommentar

  1. walter sagt:

    Hallo,

    könnt ihr unsere Veranstaltungsreihe zum IDAHOT* verlinken?

    danke
    Walter

    ——

    IDAHOT* 2017 in Weimar und Jena

    Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Trans*phobie (IDAHOT*) wird es in Weimar wieder eine kleine Veranstaltungsreihe geben. Das Programm der AG queer Weimar findet ihr auf diesem Blog http://queerweimar.blogsport.de/ und auf unserer Facebookseite https://www.facebook.com/agqueerweimar/
    Auch in Jena wird es wieder Veranstaltungen geben, die findet ihr auf deren Seite https://www.queerweg.de/projekte/idahobit bzw. bei Facebook https://www.facebook.com/idahobit.jena.

    Sonntag, 14. Mai 14:00 – 16:30
    Straßenfest
    mit Infoständen, Büchertisch etc.
    Ort: Theaterplatz, vor dem Wittumspalais, Weimar

    Sonntag, 14. Mai 19:00 – 21:00
    Szenische Lesung „Mehr Stolz, ihr Frauen!“
    Eine Femmage an Hewig Dohm
    Hedwig Dohm (1831-1919) war DIE Pionierin der Frauenbewegung in Deutschland und eine wunderbar witzige und innovative Autorin. Bis heute haben ihre Texte, in denen sie die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern fordert, nichts von ihrer Frische und Aktualität verloren. Dohms Markenzeichen ist ihre Ironie. Mit bekannten Zeitgenossen von Friedrich Nietzsche bis Georg Groddeck liefert sie sich in ihren Texten wahre Wortgefechte – wie gemacht für die Bühne und für das „Dohm-Trio“ Nikola Müller, Isabel Rohner und Gerd Buurmann. Spannend, informativ und dabei höchst unterhaltsam stellen die beiden Herausgeberinnen der Edition Hedwig Dohm zusammen mit Schauspieler Gerd Buurmann Dohms Leben und Werk vor.
    Ort: Lichthaus Café, Am Kirchberg 4, Weimar
    Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro

    Dienstag, 16. Mai 19:00
    „Tangerine L.A.“ Spielfilm
    Weihnachten auf dem Straßenstrich in Los Angeles. Die stürmische Transfrau Sin-Dee Rella kommt gerade aus dem Knast, da steckt ihr Alexandra, dass ihr Freund und Zuhälter Chester sie mit einer echten Frau betrogen haben soll. Sin-Dee tickt aus und will Chester zur Rede stellen – mit Beweisstück im Schlepptau! Zusammen mit ihrer besten Freundin jagt sie durch die Straßen von Hollywood, um die beiden Missetäter in der abenteuerlichen Transgender-Szene zu finden …
    Ort: Lichthaus Kino Weimar Am Kirschberg 4, 99423 Weimar
    Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 5 Euro

    Mittwoch, der 17. Mai, 15:00-15:45
    Rainbowflash
    Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*phobie laden wir zu einer Lufballonaktion für Sichtbarkeit und Akzeptanz ein: Gemeinsam mit euch lassen wir beim #Rainbowflash Luftballons mit euren Wünschen für queere Menschen in den Himmel steigen.
    Ort: Theaterplatz, Weimar