Interessantes kurz erwähnt

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 24 von 357 der Serie Kurz notiert

dieStandard.at berichtet über den Weggang von Siemens‘ Diversity Managerin Jill Lee, die für mehr Farbe und vor allem auch mehr Frauen in den Führungsetagen des Unternehmens sorgen sollte. Lee sei bei ihrer Aufgabe auch auf Widerstand gestoßen und habe sich mehr Unterstützung gewünscht, heißt es.

Judith Liere kritisiert im Uni-Spiegel den Boom der Pornoliteratur von Studentinnen. Die Autorinnen gäben sich frech und feministisch, aber genau das seien sie eben nicht.

Der Freitag übersetzt Ruqaya Izzidiens Artikel aus dem Guardian, in dem junge Muslima aus der „heiratstechnischen Defensive“ locken will.

Eva Simon begibt sich im Freitag auf die Suche nach alternativen Familienmodellen. Denn auch wenn die Politik noch an Mama, Papa, Kind festhält, leben sehr viele Menschen schon ganz anders.

John Mayer, bekannt für seine verbalen Eskapaden, antwortet auf die bereits dumme Frage des Playboy, ob „Schwarze Frauen auf ihn stehen würden“ mit der Aussage, dass sein Geschlechtsteil bisher eher als „white supremacist“ agiert hat. Solcher sexistischer und rassistischer Mist macht sprachlos? Glücklicherweise sind Jay Smooth ein paar passende Worte eingefallen und erklärt im folgenden Video außerdem, warum die einseitig fokussierte Kritik auf Mayer’s Kommentaren von den wirklichen Problemen ablenkt:

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagt Schuhdesigner Christian Louboutin: „High Heels verändern die Perspektive. Sie hindern die Frauen also nicht an der Emanzipation, sie dienen der Emanzipation!“

Das Parlament von Uganda bereitet seit Monaten die Verabschiedung eines neuen Gesetzes vor, das Homosexualität mit Gefängnis oder sogar Todesstrafe bestraft. Hier kann man eine Petition gegen das Anti-Homosexuellen Gesetz unterzeichnen. Eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen.




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Eintrag geschrieben: Donnerstag, 18. Februar 2010 um 9:13 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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3 Kommentare

  1. Patricia sagt:

    High Heels verändern insofern die Perspektive, als dass ich mit hohen Absätzen (trage ich fast nie) den meisten Männern auf den Kopf gucken kann. Aber: meine Absätze verändern auch das Verhalten von Männern mir gegenüber. Mit Emanzipation hat das nichts zu tun.

  2. Annie sagt:

    Haha, Christian Louboutin sollte auch mal einen Perspektivwechsel haben und ordentlich High Heels tragen

  3. steve, the pirate sagt:

    Dass High Heels der Emanzipation dienen sollen halte ich auch für ziemlichen Quatsch.
    Allerdings finde ich das Interview sonst gar nicht so schlecht.
    Die Antwort auf die Frage, dass man ja in High Heels nicht rennen kann fand ich sehr gelungen. Wenn man rennen will,
    dann soll man sich Turnschuhe anziehen.
    Ich selbst trage hohe schuhe gerne zum weggehen und außer ein oder zeimal zur letzten U-Bahn musste ich mit denen
    noch nie laufen.
    Hin und wieder liest man ja in diversen „Ratgeben“, was frau machen muss, um sich zu schützen, wenn sie alleine unterwegs ist.
    Da wird dann auch hin und wieder geraten, dass man für den Heimweg flache Schuhe mitnehmen soll, um besser weglaufen zu können.
    Ich sehe es aber nicht ein, dass ich jederzeit fluchtbereit sein zu habe, nur weil ich eine Frau bin.
    Insofern haben High Heels für mich dann doch ein wenig was mit Emanzipation zu tun. :)