Archiv für Juni 2010


Jetzt hat der Feminismus auch noch Kachelmann auf dem Gewissen

30. Juni 2010 von Verena

Über Schuld oder Unschuld zu spekulieren, ohne das endgültige Urteil abzuwarten, das tun die Medien seit Wochen über den TV-Metereologen Jörg Kachelmann. Auch die ZEIT kaut den Vorwurf der Vergewaltigung ordentlich durch und spült ihn mit ein paar Schlucken Feminismus-Kritik runter.

Dabei steht für ZEIT-Autorin Sabine Rückert fest, dass Kachelmann auch bei einem Freispruch nicht länger den lustigen Wetteransager mimen könne, denn

Wer könnte dabei vergessen, dass der Mann vor der Wetterkarte mit dem Vorwurf einer Vergewaltigung kontaminiert ist? Oder dass er durch Gefühlskälte und Gewissenlosigkeit eine Frau in die äußerste Verzweiflung getrieben hat?

Interessant, dass die Journalistin die Motive der Anklägerin so genau zu beurteilen vermag. Auch wenn sie sich auf Aussageprotokolle und psychologische Gutachten bezieht, ihr Bericht zeichnet in erster Linie das Bild einer Frau, die auf den “Luftikus” Kachelmann emotional reingefallen ist.

Dort wartete auch die blonde Simone aus Schwetzingen. Elf Jahre auf Stand-by, sich an Versprechungen klammernd, auf bessere Zeiten hoffend. Sie war 26 Jahre alt, als sie Kachelmann nach einem Interview ihre Visitenkarte gab, knapp 37 Jahre, als sie ihn anzeigte. Andere Frauen heiraten in dieser Lebensspanne, bekommen Kinder, bauen Häuser, gehen ins Ausland, machen Karriere. Bei Simone tat sich nicht viel. Sie saß in Schwetzingen und blieb ihm treu. Reduzierte sogar ihre Arbeitszeit bei dem Privatradio deutlich, um noch einfacher abrufbar zu sein.

Und sie ist nicht die Einzige, nein ganze Wagenladungen an sich-in-seinem-Glanz-sonnender Damen habe er geblendet. Was natürlich nicht seine Schuld ist, sondern die der Frauen:

Wartete Aschenputtel früher auf den Märchenprinzen, so verzehrt es sich heute nach dem Mann vor der Kamera. So manche Kachelmann-Freundin, die sich jetzt als sein Opfer fühlt, wird mindestens ebenso Opfer ihrer eigenen Sucht geworden sein, von seinem Glanz zu profitieren. Wer schönen Schein wollte, hat ihn von Kachelmann bekommen. Viel mehr gab es nicht.

Plötzlich kommt die “Liebesrache” zur Sprache, die Verfolgung Kachelmanns durch “enttäuschte Frauen” und schwupps wird noch die Bibel herbeigeholt, mit der Geschichte von der “Vergeltungssucht der zurückgewiesenen Frau” aus dem 1. Buch Mose. Aber den Knaller bringt Rückert mit dem letzten Absatz ihres Artikels, in dem es doch eigentlich um die Frage ging, inwiefern es Kachelmann – den Nachweis seiner Unschuld vorausgesetzt – gelingen kann, seinen Ruf wiederherzustellen.

Die Akte Kachelmann ist deshalb auch ein Dokument weiblicher Selbsterniedrigung, in ihr stellen sich junge, attraktive Frauen unserer Zeit selbst dar wie die Mätressen eines Fürsten. Sie zeigt, dass 50 Jahre Feminismus zwar bewirkt haben, dass Männer sich heute bei Delikten gegen die weibliche Selbstbestimmung als wütende Strafverfolger betätigen, dass aber die Idee vom aufrechten Gang ganze Teile der Frauenwelt nicht erreicht hat.

Ja, also echt, sollen sich mal nicht so anstellen die Frauen…


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Warum Sarah Palin keine Feministin ist

30. Juni 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 26 von 55 der Serie Meine Meinung

So großzügig wie Sarah Palin seit ihrer Nominierung zur US-Vize-Präsidentschaftskandidatin der Republikanischen Partei im Jahre 2008 mit dem Wort Feminismus um sich wirft, könnte man fast denken, sie meine es ernst. Zwischen Palins Forderungen u.a. nach einer Verschlankung des ohnehin schmalen Sozialstaates, Rücknahme der Gesundheitsreform und der Einschränkung von Abtreibungsrechten klingt der Ausspruch “Klar bin ich Feministin!” irgendwie deplatziert.

Dass konservative Politiken oftmals konträr zu progressiven feministischen Diskursen stehen, ist nicht nur Ausdruck ideologischer Grabenkämpfe. Politik, die Frauen (und letztendlich auch Männern) nützt, ist in den meisten Fällen kaum mit konservativen Idealen vereinbar.

Konservativ heißt nicht, dass die aktuelle politische Lage konserviert werden soll, sondern beschreibt die Sehnsucht nach den so genannten “guten” alten Zeiten. Wir reden hier von einer Zeit, in der die Geschlechterverhältnisse kaum hinterfragt wurden, die Zahl der Eheschließungen hoch und die der Scheidungsraten niedrig waren, als Homosexualität noch als ‘krank’ galt und Diskriminierung weder in den Institutionen noch in zwischenmenschlichen Interaktionen Gegenstand der Analyse war. Konservativ heißt auch, den Staat so klein wie möglich zu halten und eine Vielzahl an sozialen und kulturellen Projekten zu privatisieren. Wenn private Einrichtungen zu teuer oder staatliche Institutionen zurückgedrängt werden, bleiben unrentable Arbeiten wie Kindererziehung, Alten- oder Krankenpflege allerdings häufig an Frauen hängen.

Doch gerade diese Konservativen adaptieren den Begriff Feminismus, der eigentlich für sozialen Wandel, Geschlechtergerechtigkeit und kontinuierlicher Hinterfragung von gesellschaftlichen Normen steht. Dass Feminismus nun nicht mehr zu den Pfui-Wörtern gehört, spricht für dessen Erfolg, von dem sich selbst Konservative nicht mehr verschließen können – insbesondere wenn es darum geht, (jüngere) Wählerinnenschaften anzusprechen. (mehr…)


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Im Schatten der WM. Genderthemen in Südafrika

29. Juni 2010 von Nicole

Nach dem kleinen Blick auf die mediale Aufbereitung der Kombination Frauen & Fußball heute einige Lesetipps unter der Rubrik Genderthemen in Südafrika, die eher wenig mit der WM und dem Ball zu tun haben. Oder vielleicht doch ein bisschen. Die aktuelle Ausgabe des L.Mag berichtet über Frauenorganisationen in den Townships, die sich gegen sexuelle Gewalt insbesondere gegen lesbische Frauen und Mädchen – und auch gemeinsam Fußball spielen. Eine der Gruppen, die u.a. Opfer von Vergewaltigungen unter der zynischen Bezeichnung „corrective rape“ unterstützt, ist Luleki Sizwe.

In dem im April 2010 von Jens Erik Ambacher und Romin Khan bei der Assoziation A herausgegebenen Sammelband Südafrika. Die Grenzen der Befreiung gibt es ebenfalls einige Beiträge rund um das Thema Gender: Shireen Hassim analysiert die Frauenbewegung im Südafrika nach der Apartheid, Rita Schäfer stellt Strategien der Frauenrechtsorganisationen gegen geschlechtsspezifische Gewalt dar und Mandisa Mbali schildert die Geschichte der „Treatment Action Campaign“ im südafrikanischen AIDS-/HIV-Aktivismus. Rita Schäfer hat zudem in der aktuellen Ausgabe Nr. 117 der Peripherie. Zeitschrift für Politik und Ökonomie in der Dritten Welt, die sich schwerpunktmäßig mit der WM befasst, einen Text zum Thema Prostitution während der Weltmeisterschaft 2010 veröffentlicht.


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Warum Monogamie eine schlechte Idee ist

29. Juni 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 25 von 25 der Serie Wilde Mädchen

Die These ist nicht neu: Partnerschaften zerbrechen ihre Langlebigkeit an dem Vorsatz der Monogamie. Menschen seien einfach nicht dazu gemacht, mit nur einem Sexualpartner auf Dauer glücklich zu werden, behaupten Christopher Ryan und Cacilda Jeth. Das Autorenpaar hat in den USA gerade das Buch “Sex at Dawn: The Prehistoric Origins of Modern Sexuality” veröffentlicht, in dem allerlei Studien aus Natur- und Geisteswissenschaften für ihre These herhalten müssen. Aber sind prähistorische Gesellschaftsentwürfe und ein Blick auf Artverwandte, wie die Bonobo-Affen stichhaltig genug, um die Monogamie als Konstrukt abzumahnen?

Im Interview mit Salon erklärt Psychologe und Autor Ryan die Hintergründe, in denen Penisformen, Hodengrößen und Spermaspuren eine große Rolle spielen, mich persönlich aber nicht sonderlich überzeugen. Gegenfrage: Sagt die Größe meiner Klitoris ebenfalls etwas über meine mangelnde Monogamie-Fähigkeit aus?! Super, dann kann ich es beim nächsten Mal darauf schieben: “Sorry, Schatz, aber hättest du dir meine Klit mal genauer angesehen, hättest du wissen können, dass Fremdgehen in meiner Natur liegt…”

Ich kenne Ryan und Jeths Buch nicht, weiß aber, dass die Ehe und vor allem die Liebesehe ein soziales Konstrukt ist, nach dem unsere Gesellschaft besser funktionieren soll. Denn wo bitte kämen wir hin, wenn jede und jeder wild in der gegend rumvögeln würde? (Ironie!) Zu einem Haufen vaterloser und damit staatlich zu versorgender Kinder. Monogamie ist vor allem Sexual- und Bevölkerungspolitik. Was jedes Paar für sich entscheidet, ist deren Angelegenheit, auch wenn die meisten es lieber für sich behalten, wenn sie eine offene Beziehung führen. Und die Gegenentwürfe zur Monogamie sind facettenreich: One-Night-Stand, Seitensprung, Affäre, Polygamie als Beziehungskonzept – da muss man sich erst mal drüber klar sein, wo Sex aufhört und Betrug anfängt und ob sexuelle Freiheit wirklich immer ein Nachteil für die Beziehung sein muss – partnerschaftliches Einverständnis vorausgesetzt.

Was mich wundert: Wenn es in einer Beziehung sexuell nicht gut läuft, wird gerne darauf verwiesen, dass Partnerschaft so viel mehr sei als Bettakrobatik. Wenn dann aber woanders geturnt wird, dann hängt plötzlich doch die Beziehung dran? Verkehrte Welt!

Die Frage ist, wann geschieht Sex aus echter Lust auf das Fremde, Unbekannte und wann doch eher, um der eigenen Eitelkeit zu genügen, sich zu beweisen, ich kann jede_n haben? Oder weil es einfacher ist, das Abenteuer außerhalb des eigenen Bettes zu suchen, statt sich die Mühe zu machen, die heimische Spielweise aufzurüsten. Ich war nie lange genug in einer Beziehung, um sexuelle Monotonie zu empfinden aber wenn ich die Gelegenheit spürte, fremd gehen zu können, dann fühlte ich mich auch in der Beziehung sexuell nicht ausgelastet und das fiel dann meistens noch unter die 3-Monats-Testphase einer neuen Beziehung. Wie sich die Lust auf Sex mit anderen in einer über Jahren gewachsenen Partnerschaft sowohl körperlich als auch emotional anfühlt, kann ich nicht beurteilen – aber ich bin dagegen, Menschen in ein monogames Korsett zu zwängen, weil es gesellschaftlich verlangt wird. Und noch mehr bin ich dagegen, Männer wegen ihrer Hodengröße oder prähistorischen Jägerlateins von der Monogamie-Pflicht zu entbinden, Frauen aber im Gegenzug immer noch das Märchen von der Liebe und dem Sex zu erzählen – denn sie leben nicht immer glücklich und zufrieden bis in alle Ewigkeit.


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Ran an die Technik!

28. Juni 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 41 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

RYUU.de

Wie heißt du?
Ich bin im Netz vor allem als ryuu unterwegs. Im Real Life höre ich auf den Namen Camilla.

Seit wann bloggst du?
Ich habe 2001 angefangen, mich für Webdesign zu interessieren, aber lange nur meinen Uni-Webspace benutzt. Mit dem Bloggen habe ich im Januar 2006 angefangen, den Sprung weg von twoday.net hin zum selbstgehosteten Blog habe ich im Sommer 2009 gewagt.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Angesteckt hat mich ein Freund, der mittlerweile nicht mehr bloggt, ich wollte das einmal probieren und war nahezu sofort „angefixt” von der Möglichkeit, schnell und unkompliziert etwas zu veröffentlichen. Schreiben, der öffentliche Austausch mit anderen Menschen, ist seitdem ein Mittel, mich mit Dingen auseinanderzusetzen, die mich beschäftigen, der eine ganz andere Wirksamkeit hat als der bloß private Austausch über Mails oder Telefonate oder auch als Forendiskussionen.
Am Bloggen reizt mich die Unmittelbarkeit – zugegeben: ich bin mit meiner Art, impulsiv und subjektiv zu bloggen, schon einige Male Leuten auf die Zehen getreten. Und darüber hinaus mag ich die Möglichkeit, mit nahezu null Kosten einen Text zu veröffentlichen, der ohne große Umständlichkeit von anderen weiterverbreitet, aufgegriffen, kritisiert und beantwortet werden kann.

Worüber schreibst du?
Ursprünglich habe ich irgendwann mal „Linux, Musik und der ganze Rest” als Motto gewählt. Tatsächlich aber schreibe ich über alles, was mich bewegt. Konstanten sind: Linux und freie Software, textiles Handwerk, sporadisch gender- und queere Themen, hin und wieder das Musikmachen und immer wieder Berlin-Neukölln.
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Wer war… Emma Goldman?

27. Juni 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 17 von 37 der Serie Wer war eigentlich …

Emma Goldman war eine russisch-amerikanische Anarchistin, die am 27. Juni 1869 im heutigen Litauen (damals Russisches Reich) als Tochter eines jüdischen Theaterdirektors geboren wurde.

Emma Goldmanm (1911) via Wikimedia Commons

Als Emma 13 Jahre alt war, zog sie mit ihrer Familie nach Sankt Petersburg. Dort arbeitete sie in einer Fabrik als Korsettmacherin und kam erstmals mit revolutionär gesinnten Kreisen in Berührung.

Mit 17 emigrierte Goldman mit ihrer älteren Schwester Helene in die USA nach New York, wo sie einige Jahre in einer Textilfabrik arbeitete und so die Lebensverhältnisse der amerikanischen Arbeiter_innen kennenlernte. Die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt sie durch die Heirat mit einem Arbeitskollegen, von dem sie sich im Jahr darauf scheiden ließ. Nach der Hinrichtung von vier Anarchisten nach der Haymarket Affäre radikalisierte sich Goldman und begann auf Demonstrationen und Veranstaltungen zu sprechen.

Ihre Themen, die sie auf unzähligen Vortragsreisen durch sämtliche Bundesstaaten vortrug, waren der Kampf für die Redefreiheit, für die damals illegale Geburtenkontrolle, für sexuelle Freiheit, gegen Nationalismus und kapitalistische Ausbeutung, ab 1914 auch gegen Militarismus und den Kriegseintritt der USA. (Antje Schrupp)

Goldman wurde mehrere Male in ihrem Leben verhaftete, u.a. wegen “Anstiftung zur Aufruhr” oder wegen Verteilung von Information zur Geburtenkontrolle. Sie befürwortete Abtreibung, da viele Frauen auf Grund ihrer prekären Situation keine andere Wahl bliebe. (mehr…)


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Selfmade Sunday (27.6.2010)

27. Juni 2010 von Nicole

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Liebe Leserinnen und Leser,
gute Woche, schlechte Woche, aufregende Woche? Was habt ihr Interessantes gelesen und gesehen, worüber habt ihr euch gefreut, gerärgert? Was haben wir verpasst? Für eure Links und Anmerkungen ist hier Platz. Ich fang mal an mit einem gerade entdeckten Lesetipp an mich selbst: Marie NDiayes Drei starke Frauen. Ein bisschen über die Autorin gabs im Freitag zu lesen.


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Samstagabendbeat mit Robyn

26. Juni 2010 von Helga

Heute mit Robyn, einer wunderbaren Sängerin aus Schweden, die gegen den Druck, jeden Tag sexy sein zu müssen, ansingt und trommelt:

Who’s That Girl from Robyn on Vimeo.

Den Songtext gibt es nach dem Klick: (mehr…)


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Viereinhalb Minuten Feminismus mit Gloria Steinem

26. Juni 2010 von Magda

Die wunderbare Feministin und Journalistin Gloria Steinem zu Gast bei Komiker Stephen Colbert (“femin-ish feminist”): Sie sprechen über Sexismus in der Arbeitswelt, das Sexleben feministischer Väter und den Erfolg konservativer Frauen in der amerikanischen Politik. Und all dies in viereinhalb Minuten, die ihr nicht verpassen solltet.

The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
Gloria Steinem
www.colbertnation.com
Colbert Report Full Episodes Political Humor Fox News

Mehr, mehr, mehr? In der Gesprächsrunde “A Womans World?” sprach Katie Couric vor ein paar Tagen mit Gloria Steinem und Jehmu Greene über das “Ende der Männer”, Sexismus und die feministische Bewegung heutzutage (via feministing.community).


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Blogschau: Butler, Fußball, Merch

26. Juni 2010 von Nicole
Dieser Text ist Teil 89 von 242 der Serie Die Blogschau

Starten wir mit dem Thema der Woche: Zu Butler, CSD & Co. gibt’s auch bei Antje Schrupp noch was zu lesen. Das Feministische Institut Hamburg blickt zurück auf eine Podiumsdiskussion zum Thema „Citizen 2.0. Wie beeinflusst das Netz die demokratische Öffentlichkeit?“

Die Denkwerkstatt zeigt uns in bunten Bildern die berufliche Zukunft für (österreichische) Absolvent_innen der Gender Studies. diestandard.at hat eine Studie gelesen, die feststellt, dass Frauen bei Multitasking nicht besser seien. Stimmt doch nicht!

Die Missy freut sich: Der Frl-Zucker-Beutel is back! Dafür ärgert sich loopkid.net über dämliche Werbung. Und die hönigsüße Welt hat die Schnauze voll von Schland und empfiehlt gleich noch die Mandi-Broschüre zu Fußball, Nationalismus und Sexismus.

Noah Sow hat auf dem Hamburger Fanfest erstaunliche Werbung gefunden: „Diese Frauen haben den Längsten“. Und zum Abschluss noch mal Fußball, aber diesmal nicht Männer-, sondern Frauenfußball. Einen Call for Papers für eine Tagung zur Geschichte des Frauenfußballs gibt‘s bei queernews.at zu lesen.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.


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