Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Victim Blaming

  • Für den Beitrag inklusive der darin enthaltenen Links gilt eine TRIGGERWARNUNG. Vor einiger Zeit haben wir über den Start der Kampagne #ichhabnichtangezeigt berichtet. Vom 1. Mai bis zum 15. Juni hatten Betroffene von sexualisierter Gewalt dort die Chance, anonym über Twitter, Facebook, den Kampagnenblog oder ein Kontaktformular Gründe offen zu legen, die sie davon abgehalten

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  • Heute vor einem Jahr gingen in Toronto (Kanada) tausende Menschen auf die Straße, um auf die Absurdität des Kommentars eines kanadischen Polizisten auf­merksam zu machen, der vor einer Gruppe Jura-Student_innen im Rah­men seines Vor­trags zu Campus-Sicherheit dazu riet, dass Frauen ver­­meiden sollten, „sich als Schlampen zu kleiden, um nicht Opfer von sexualisierter Gewalt zu werden“. So formierten

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  • Was zuwenig Hebammen und Fachärzt_innen in der Praxis bedeuten, hat der mdr dokumentiert. Mit besserer Personalausstattung könnten viele Probleme während Geburten verhindert werden. Diese Unfälle treiben die Versicherungskosten in die Höhe, die dann Hebammen und Ärzt_innen zum Aufgeben bewegen. „Männlich“ oder „weiblich“ – wie so oft kennt auch Facebook nur zwei Geschlechtsoptionen. Das müsse sich

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  • Über den Gehalt der Foto-Lovestorys im Jugendmagazin Bravo lässt sich streiten: Geschlechterklischees und Heternormativität sind immer wieder gern gesehene Zugaben für die Redaktion, um die Geschichten der Jugendlichen mit Inhalt zu füllen. Uns erreichte gestern ein Hinweis auf diese Geschmacklosigkeit in einer Foto-Lovestory namens „Der One-Night-Stand“ (Triggerwarnung!): Neben den üb­li­chen langweiligen sexistischen Implikationen (Jungs wollen

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  • Seit der Entstehung der SlutWalk Gruppen in Grrrlmany (eine liebevolle Umbezeichnung für Deutschland), erfreuen sich die SlutWalks großer medialer Aufmerk­samkeit. Neben zahl­reichen Interviews und Artikeln zum Thema, die wir in den letzten Wochen zum Beispiel in der taz oder in der Jungle World lesen oder auf Motor FM hören konnten, freuen sich die Organisator_innen des Berliner SlutWalk schon

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  • Vor kurzem hielt Dr. Ulrike Lembke, die in Hamburg eine Professur für Öffentliches Recht und Legal Gender Studies inne hat, einen Vortrag über Geschlechter­stereo­type, Sexualitätsmythen und opferbeschuldigendes Alltagswissen bei der Straf­ver­fol­gung von Sexualdelikten. Lembke stellte hierzu neueste Studien vor, die zu dem Schluss kommen, dass lediglich fünf Prozent aller sexualisierten Gewalt (gegen Erwachsene) zur Anzeige

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  • Als ein kanadischer Polizist in Toronto vor einer Gruppe Jura-Student_innen im Rah­men seines Vor­trags zu Campus-Sicherheit dazu riet, dass Frauen ver­meiden sollten, „sich als Schlampen zu kleiden, um nicht Opfer von sexueller Gewalt zu werden„, folgte erst Ent­rüstung und dann Gegen­wehr: Weil viele die Schnauze voll von opfer­­be­­schuldigendem Ver­halten (engl: Victim Blaming) und Ver­ge­waltigungs­mythen hatten, gingen im April

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