Vergewaltigungskultur
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Bury Your Gaze Ep. 4: sexualisierte Gewalt im TV
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2 Minuten Lesezeit
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der Darstellung von sexualisierter Gewalt im Fernsehen: Welche Trope und Klischees existieren zu diesem Themenkomplex? Welche Darstellungen sind problematisch und wer ist dafür verantwortlich? Welche positiven und empowernden Beispiele gibt es? Im zweiten Teil stellen wir deshalb die Serie Sweet/Vicious vor, Spoiler haben wir entsprechend gekennzeichnet.
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Lügen, Vorurteile, Generalverdacht – So wird sexualisierte Gewalt im TV diskutiert
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4 Minuten Lesezeit
Beim ARD gönnt man sich was, nämlich heute den Themenabend zu „Sexuelle Nötigung, Lügen, Vorurteile“. Quasi als lauwarmer Aufguss des 2013er-Sexismus-Talkshow-Fails diskutiert Maischberger mit ihren Gästen dazu unter der Überschrift: „Sexuelle Nötigung – Männer unter Generalverdacht?“. Ihre Anmoderation aus #aufschrei-Zeiten kann sie da sicher auch direkt recyclen, hieß es damals so wunderbar am Kern vorbei:
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#metoo – Wichtige Aktion zur Sichtbarmachung oder Aktivismus-Sackgasse?
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5 Minuten Lesezeit
Der Hashtag #metoo war gestern überall auf Twitter und Facebook. (Vor allem) Frauen teilten den Hashtag um zu signalisieren, dass sie sexualisierte Gewalt erlebt haben und beschrieben oftmals in Details ihre spezifischen Erlebnisse. Ich stehe dieser Aktion mit gemischten Gefühlen gegenüber. Zunächst an alle, die ihre Geschichten geteilt haben und/oder sich selbst sichtbar gemacht haben
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Sexualisierte Gewalt: Wer wird gesehen?
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4 Minuten Lesezeit
Das Bild davon, wie ein Opfer sexualisierter Gewalt aussieht, wer als Täter in Frage kommt und welche Wege des Umgangs mit der erfahrenen Gewalt akzeptabel sind, kennt nur wenige Nuancen. Opfer sind zumeist cis-weiblich, hetero, weiß und able. Täter sind männlich (und häufig rassifiziert, wie auch die aktuellen Debatten in Deutschland zeigen). Diese Vorannahmen gerade
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Rassistische Straßennamen, falsche Opfer und ein heimliches Grab – kurz verlinkt
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3 Minuten Lesezeit
Deutschsprachige Links „Kein Respekt gegenüber der Geschichte Berlins“, schrieb die Journalistin Maritta Tkalec im Tagesspiegel hinsichtlich der Forderung rassistische Straßennamen durch andere zu ersetzen. Die Inititator_innen des Umbenennungsfests (auf welches sich Tkalec bezieht) antworten nun mit einem offenen Brief machen deutlich, worum es wirklich, nämlich „Mehr Respekt vor der Geschichte von Menschen afrikanischer Herkunft in
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Wie sieht Vergewaltigungskultur aus? Genau so.
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3 Minuten Lesezeit
Vielleicht ist es zynisch, aber wer in den letzten Wochen den Prozess gegen Gina-Lisa Lohfink beobachtet hat, überrascht der Ausgang nur bedingt. Und trotzdem ist er natürlich ein Schlag in die Magengrube. Für Lohfink selbst. Und für alle anderen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Am Ende des heutigen Prozesstages wurde Gina-Lisa Lohfink, die zuvor zwei
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Möglichkeiten und Grenzen aktivistischer, emanzipatorischer Arbeit – Fragen zu #ausnahmslos
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4 Minuten Lesezeit
Gestern startete mit ausnahmslos.org eine Initiative, die gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus eintritt. Das Statement, das ihr auch unterzeichnen könnt über dieses Online-Formular, wird derzeit auch mit dem Hashtag #ausnahmslos in den sozialen Netzwerken verbreitet. Personen, deren Arbeit ich sehr schätze und die ich für sehr fähig halte, haben bei der Vorbereitung und Formulierung dieser Kampagne viel Kraft
