Kino
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Frauenstreik auf dem Land – Die göttliche Ordnung, ein feiner Film zum Frauenwahlrecht
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3 Minuten Lesezeit
Es ist das Jahr 1971 und Nora (Marie Leuenberger) lebt mit Mann, zwei Söhnen und dem mürrischen Schwiegervater in einem kleinen Dorf in der Schweiz. Sie kann sich freuen, wenn der Schwiegervater, die Beine hebt, wenn sie staubsaugt. Regelmäßig fährt sie mit dem Fahrrad zum Hof des Schwagers, wo sie mit dessen Frau, Theresa (Rachel
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Rache an den Jägern und bräsigen Männlichkeitsvorstellungen – Ein blutig-feministisches Märchen
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5 Minuten Lesezeit
Immer wieder hallen Schüsse durch den Wald. Aufgescheuchtes Wild rennt zwischen Bäumen durch die hügelige Landschaft: Rehe, Dachse, Wildschweine, Füchse. Die Tiere – mal aufgeschreckt, mal unheimlich starrend, mal gequält, mal in sich ruhend, mal korpulierend – sind fast so wichtige Darsteller_innen wie die ihnen an die Seite gestellten Menschen in Agnieszka Hollands aktuellem Film
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Who you gonna call? GHOSTBUSTERS!
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5 Minuten Lesezeit
Zu meinen Kindheitserinnerungen gehört der grün-klebrige Schleim der Ghostbusters. Hilfreich dabei war wahrscheinlich auch der gleichnamige Hit von Ray Parker, Jr., der auch heute noch Glücksgefühle in mir auslöst. Deshalb habe ich mich riesig gefreut, als ich hörte, dass in diesem Jahr ein Remake erscheinen soll. Und bitte festhalten, denn dieses Mal soll es nicht vier Helden, sondern vier Heldinnen
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Pitch Perfect 2: A-Ca-müsant, A-Ca-usbaufähig
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6 Minuten Lesezeit
[Inhaltshinweis: (Milde) Spoiler für Pitch Perfect 2] Bridesmaids, The Heat, Pitch Perfect (und nun offenbar auch Mad Max) – Hollywood-Blockbuster, in denen Frauen nicht nur die Hauptrollen spielen, sondern auch andere Interessen als die Jagd nach einer heterosexuellen romantischen Zweierbeziehung haben, sind noch immer eher spärlich gesät. Der erste Teil von Pitch Perfect, der sich
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Filme jenseits der Geschlechterklischees – Interview zur Berlin Feminist Film Week
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5 Minuten Lesezeit
Vom 08. bis 13. März wird die Berlin Feminist Film Week stattfinden. Im Vorfeld habe ich mit der Organisatorin Karin Fornander über Filmtipps, „starke“ Frauenfiguren und den Ideen hinter dem Filmfestival gesprochen. Wie bist du darauf gekommen so ein Festival zu organisieren? Feminismus und Gleichberechtigung sind schon lange sehr wichtige Fragen für mich. Freund_innen von
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Neu im Kino: „Auf den zweiten Blick“
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3 Minuten Lesezeit
„Auf den zweiten Blick“ ist ein Film über zwei sehende und vier sehbehinderte Menschen im Großstadtmoloch Berlin, die auf unterschiedlichste Weise Zuneigung füreinander entwickeln. Das Regiedebüt der Autorin und Produzentin des Films Sheri Hagen erhielt keinen einzigen Cent Förderung, umso glücklicher können wir uns schätzen, dass das Projekt trotzdem realisiert wurde und gerade in Deutschland in einigen Kinos
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Männlichkeiten, Weiblichkeiten und mehr im „Kurz verlinkt“
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2 Minuten Lesezeit
Die taz veröffentlicht ein „Protokoll einer Romni„, in dem Diana S. über ihr Leben in Deutschland und Angst vor Diskriminierungen berichtet. Anlässlich des Frauenkampftags gab es ebenfalls in der taz eine Serie über „unsichtbare“ Frauen. Es wurden Frauen portraitiert, die aufgrund von beruflicher Stellung, Krankheit und Migration, bzw. Kombination aus diesen und anderen Faktoren, besonders
