Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

im Politikbetrieb

  • Die Quote in der EU

    Salut, die Diskussionen um eine verbindliche Frauenquote in den Chefetagen der Unternehmen reißen nicht ab. Im Frühjahr/Sommer 2010 bricht die Telekom ein Tabu und führt eine Frauenquote in Führungspositionen ein. Man hätte das noch als Werbestrategie um weibliche Kunden abtun können. (c) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de Doch mittlerweile haben Eon, Bosch, Daimler und BMW nachgezogen. Dann

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  • Verhütung für Alle?

    Nicht ganz neu sind die Medienberichte über HartzIV-EmpfängerInnen, die an der Verhütung sparen, weil das Geld dafür nicht reicht. Auch die taz griff das Thema vor einigen Wochen wieder auf und brachte die Befragung von Pro Familia in Spiel, nach der seit Einführung von HartzIV die Quote derjenigen von zwei Drittel auf ein Drittel sank,

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  • Reiner Haseloff ist CDU-Fraktionsvorsitzender in Sachsen-Anhalt und hat am letzten Wochenende mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) gesprochen. In dem Interview geht es hauptsächlich um Ostdeutschland. Wir lesen dort unter anderem: »Herr Haseloff, […] was ist gut im Osten? Die ostdeutsche Frau. Sie ist unkompliziert. Durch die Diktaturerfahrung setzt sie andere Prioritäten. Zum Beispiel diskutiert

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  • Nach den Kontroversen um afghanische Frauenhäuser hat die Regierung nun beschlossen „aufzuräumen“. Die unabhängigen Frauenhäuser werden unter die Obhut des Frauenministeriums gestellt, außerdem gibt es einige neue Regeln, wie UN Dispatch berichtet. So müssen die Frauen künftig dubiose Untersuchungen über sich ergehen lassen, die belegen sollen, dass sie keine Prostituierten sind oder Ehebruch begangen haben.

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  • Weiter geht es in der Quotendiskussion: DieliebeNessy erklärt, warum sie sich – unabhängig von ihrer Indifferenz gegenüber der Quote – wohl nie in einer Führungsposition wiederfinden wird. Die Antwort gibt es von der Vorspeisenplatte, die Nessys persönliche Sicht für „ausgesprochen repräsentativ“ hält und deshalb für die Quote plädiert. Unterstützung für die Quote findet sich auch

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  • Wir reden uns die Köpfe heiß, Die Zeit ruft den anscheinend unvermeindlichen „Zickenzoff“ aus (den der Artikel in der ersten Version auch in der Überschrift stehen hatte), Familienministerin Schröder ist sowieso dagegen und die FDP meint gar, eine Quote sei verfassungswidrig. Kanzlerin Merkel sah wohl heute die Notwendigkeit, für Ordnung zu sorgen und sprach ein

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  • In Ägypten wird noch protestiert, Tunesien hat schon viel erreicht – vorbei sind die Kämpfe in beiden Ländern noch lange nicht. So befürchten einige Frauen in Tunesien, mit der Demokratisierung könnten auch islamistische Gruppierungen ins politische Alltagsgeschäft zurückkehren. Für die angekündigten Wahlen fordern sie ein Kommittee, dass die Einhaltung der Frauenrechte überwacht und mehr weibliche

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  • Seit etwa zehn Jahren gilt die so genannte „freiwillige Selbstverpflichtung“ für Unternehmen, die dem Zwecke dient, den Frauenanteil in Führungspositionen zu steigern. Diese Selbstverpflichtung sei, laut Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), „krachend gescheitert“. Sie fordert, dass eine gesetzliche Quote her müsse – jetzt! – die in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden soll (wir berichteten). Ein

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  • Seit letzter Woche ging es schon durch die Blogs und Twitter: Das Bundes­ver­fassungs­gericht hat wesentliche Teile des Transsexuellen­gesetzes für verfassungs­widrig erklärt. Bisher muss sich, wer nicht nur den Vornamen, sondern auch den Personen­stand ändern lassen will, geschlechts­an­gleichenden Operationen unter­ziehen. Ziel war die weitest­gehende optische Annäherung – eine nicht immer ungefährliche Sache, die im schlimmsten Fall

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