Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Heteronormativität

  • Seit zwei Tagen wird bei Twitter unter dem Hashtag #SchauHin zu (Alltags-)Rassismus getwittert, und Kübra erläutert die Aktion: „#SCHAUHIN – WARUM?“ Esme redet Tacheles, und zwar zu Cissexismus und Cisfeminismus. Der Wikipedia-Eintrag zu Chelsea Manning ist inzwischen Schauplatz transphober Streitereien geworden: gnurpsnewoel hat das ausführlich dokumentiert. Don’t degrade Debs veröffentlichte einen sehr lesenswerten Text über

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  • Etwas gegen ungewollte Schwangerschaften tun und zugleich daran erinnern, dass Männer genauso für Kinder zuständig sind wie Frauen? Eigentlich eine gute Idee. Dazu Plakate mit jungen Männer zeigen, die einen schwangerem Bauch haben und auf denen der Schriftzug ‚unexpected‘ / ‚unerwartet‘ steht, wie es eine US-amerikanische Kampagne in Chicago tat? Auf den ersten Blick vielleicht eine gute

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  • Sommerpausen-Podcast

    Heute verabschieden wir uns in eine kleine Sommerpause und werden am 12. August wieder zurück sein. Zuvor hat sich aber ein Teil der Mädchenmannschaft zusammengesetzt, um einen Podcast aufzunehmen, in dem wir einige feministische Aktionen und Themen des letzten halben Jahres, wie #Aufschrei oder One Billion Rising, diskutieren. Vor allem fragen wir uns aber: Was

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  • Mädchenväter

    es gibt immer mal wieder situationen in diesem kleinfamilienkosmos, die mich – gelinde gesagt – überfordern. neulich wieder: ich war bei einem befreundeten heteropärchen zu besuch. bei kaffee und kuchen erzählte sie mir, im 5. monat schwanger, dass es vermutlich ein mädchen würde. einige sätze später sagte der vater in spe so was wie: „und

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  • Liebe Medien, liebe Familienpolitiker_innen, liebe Menschen so im allgemeinen, ich wollte mal kurz aber nachdrücklich eins festhalten: Meine letzte Beziehung ist nicht gescheitert. Sie ist vorbei, aber nicht gescheitert. Wobei, lasst mich vielleicht doch ein bisschen weiter ausholen. Wenn ich hier „Beziehung“ schreibe, meine ich damit eigentlich nur eine ziemlich klar festgelegte Form dessen, nämlich

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  • Die ISD Berlin (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland) hat am vergangen Freitag den von zahlreichen Einzelpersonen und Initiativen unterzeichneten Offenen Brief an die taz überreicht, um diese zu einer ernsthaften rassismuskritischen Auseinandersetzung zu bewegen. Deathfat Princess hat sich für den Sommer ein paar schicke Bikinis gekauft (englisch, mit schönen Bildern). Vom Bikini zu Bikini Kill & Co: Ein neues englischsprachiges Buch über die Riot Grrrl

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  • Das BMZ hat unter Dirk Niebel eine Plakat- und Internetkampagne „The Big Five“ über Afrika gestartet: Nashorn, Löwe, Elefant, Büffel, Leopard. Africavenir reagierte auf das kolonialrassistische Bild mit einer PM und einem feinen Gegenentwurf. Katrin vergleicht auf Reizende Rundungen die Bademode in Deutschland gegenüber dem Ausland. Der eklatante Unterschied sticht  ins Auge. Erst sexy gemacht, und dann

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  • Dominante Positionen lassen sich nicht durch Wissensvermittlung ins Wanken bringen, wenn die entsprechenden Personen das entsprechende Wissen konsequent und systematisch ignorieren. So schreibt Noah Sow: „Es ist ein politischer Akt, sich nicht jede Scheiße zu Ende anzuhören. Es ist ein politischer Akt, für eigene Interessen einzustehen.“ Wie Heteronormativität re_produziert wird, wie allgegenwärtig sie ist und

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  • Im folgenden Text wird viel von Hetero-Pärchen die Rede sein. Paar heißt in diesem Fall: zwei Menschen, die in der Öffentlichkeit Zärtlichkeiten mit einander austauschen.  Es geht um Menschen, die in der Regel jeweils als weiblich und männlich gelesen werden und sich selbst auch so verorten, und von denen widerum vor allem um jene, die

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