Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Geschlechterpolitik

  • Im Moment verhandelt die zukünftige Große Koalition darüber, wie eine Frauenquote für Aufsichtsräte aussehen könnte oder ob man Veränderungen beim Elterngeld beschließt. Feministische Wissenschaftlerinnen fordern in einem aktuellen Aufruf (PDF) einen Blick auf die breiteren gesellschaftlichen Zusammenhänge von Ungleichheit und Ausgrenzung. Sie stellen fest: „Die Gleichstellungspolitik der letzten Jahre hat sich hingegen weitgehend auf kosmetische Korrekturen beschränkt. Der emanzipatorische Gehalt feministischer

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  • Schlagzeilen schrieb letzte Woche Argentinien. Dort ist es nun möglich, den Ge­schlechtseintrag ändern zu lassen, ohne sich vorher rechtlichen, psychatrischen oder medizinischen Prozeduren unterzogen zu haben. Damit ist das Land Vorreiter im Umgang mit transgender Menschen. In Deutschland muss das Trans­sexuellen­gesetz seit Jahren überarbeitet werden. Das Bundes­ver­fassungs­gericht hat die Vorgaben Zwangsscheidungen und Sterilisationen derzeit ausgesetzt.

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  • Wer profitiert eigentlich von Ausgaben für öffentliche Angebote, Infrastruktur, Förderprogramme? Welcher Anteil öffentlicher Haushalte wird für gleichstellungsfördernde Projekte bereitgestellt? Für welche Gruppen sind Kürzungen sozialer Leistungen, von Infastrukturangeboten oder Privatisierungen besonders gravierend? Diese und ähnliche Fragen werden im Rahmen von Gender Budgeting gestellt. Dieser Ansatz birgt Potenziale für Umverteilung; verspricht aber auch mehr Transparenz und

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  • In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Die Bloggerin heute ist im Juni Star-Gast des Monats bei Missy Online: Die chaotische Welt der Geschlechter Wie heißt du? Ich blogge unter dem Namen Khaos.Kind. In dieser Schreibweise mit K und Punkt dazwischen. Da lege ich Wert drauf. Offline

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  • Jetzt ist es offiziell: Ab 2012 werden wieder „verdächtige“ Athletinnen getestet werden, ob sie „richtige“ Frauen sind. Nach der fast ein Jahr andauernden Kontro­verse um Caster Semenya (immerhin hat man ihre Weiblichkeit offiziell bestätigt), sind nun die neuen Richtlinien verabschiedet worden und sie klingen so frag­würdig, wie bereits vermutet, so die taz. Von der Frage,

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  • Feministing berichtet wieder einmal vom Dreier schlechthin – Biologismus, Sexismus und Heteronormativität: Der Geruch von weiblichen Tränen soll den Testosteron-Spiegel von Männern sinken lassen, so eine neueste Studie. Nicht nur das: Weil Männer triebgesteuerte Wesen sind, die nur über Hormone zur Interaktion befähigt werden, wollen sie im Angesicht tränenreicher Frauen auch gleich keinen Sex mehr.

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  • Spiegel Online befasst sich mit einem „deutschen Reizthema – die Gleichstellung der Frauen“ – und titelte vor ein paar Tagen: „Deutschland fällt bei Frauen-Gleichstellung zurück“. Waaas?! Unerhört! Aber es wird sogar noch schlimmer: Den aktuellen Global Gender Gap Report in investigativ-journalistischer Manier untersuchend fällt dem Autor oder der Autorin ebenfalls auf: Lesotho und Südafrika sind in der Auswertung sogar

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  • Welche der drei wesentlichen Paradigmen der Frauen- und Geschlechterforschung können substanzielle Chancengleichheit garantieren und verwirklichen? Wie funktionieren die drei Konzepte in ihrer praktischen Umsetzung? Wo liegen Stärken und Schwächen der Konzepte und wo schlagen sie sich in aktuellen Gleichstellungspolitiken nieder? Gudrun-Axeli Knapp* versucht in ihrem Text „Gleichheit, Differenz, Dekonstruktion: Vom Nutzen theoretischer Ansätze der Frauen-

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