Selbermach-Sonntag (7.6.09)

So, und wieder ein Selbermach-Sonntag. Heute ist es sogar ein ganz besonderer: Es sind Europa-Wahlen. Wer sich noch nicht sicher ist, welche Partei das Kreuzchen bekommen soll, kann sich ja noch mal vom Wahl-O-Mat beraten lassen (der allerdings leider nur eine Frage mit feministischer Relevanz stellt, nämlich ob die traditionelle Familie aus Mama, Papa und Kind stärker gefördert werden soll als andere Lebensgemeinschaften).

Schönen Sonntag!

Und: Geht wählen!

56 Kommentare zu „Selbermach-Sonntag (7.6.09)

  1. Und, was machen wir nun? „Die Frauen“ wählen? Oder doch lieber eine der großen Parteien? Sind die „Grünen“ überhaupt noch eine Alternative? Hat jemand eine Meinung dazu die er teilen will?

  2. Obama habe in seiner vielbeachteten Rede an die islamische Welt auch über Frauenrechte gesprochen, hieß es. Das machte mich neugierig, und ich habe mir die Rede auf you tube angehört. Ich war zutiefst enttäuscht, sogar ein bisschen wütend. Kann er das wirklich ernst meinen? Hat er zum Thema nicht mehr zu sagen als dass er für das Recht muslimischer Frauen eintritt sich zu verschleiern wo immer sie wollen und dass Frauen das Recht haben sollen sich für die traditionelle Rolle zu entscheiden ohne dafür diskriminiert zu werden….??? Oder möchte er die islamische Welt nicht vor den Kopf stoßen, die Harmonie seiner Rede um keinen Preis gefährden?
    Ja, immerhin hat er von der „Debatte“ in der Welt gehört, ob Frauen gleichberechtigt sein sollten oder nicht. Er empfiehlt: Mädchen auch ein bisschen Bildung geben, davon haben alle was. Ist ja schön.
    Kein Wort, kein Hauch von Andeutung über Verletzungen der Menschenrechte an Frauen in islamischen Ländern. Religionsfreiheit geht ihm wohl über alles, wenn eine Religion die Unterrdnung einer Frau vorsieht, muss man das Kauf nehmen? Und wo war eigentlich Michelle?
    Nachdem mir das alles durch den Kopf ging habe ich nach gleichgesinnten Reaktionen auf die Rede gesucht, aber kaum welche gefunden, in den deutschsprachigen Medien jedenfalls nicht, aber immerhin diesen schönen Kommentar aus den USA der wiederum auf dieses ebenfalls lesenswerte Statement
    verweist.
    Reagiere ich zu kleinlich? bilde ich mir das nur ein oder wird Obama gerade so glorifiziert dass niemand sich traut ihn zu kritisieren…?

    Mich würde interessieren, was ihr zu dem Thema denkt!

  3. Auf einem Gebiet hat sich die Gleichberechtigung offenbar noch nicht durchgesetzt (die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel): Wo sind eigentlich all die Humoristinnen, Kabarettistinnen usw., also Frauen, die auch einmal so richtig herzhaft und unterhaltsam über das Leben lachen können, es gewissermassen auf die leichte Schulter nehmen können, genauso wie sich selbst?

    Wo sind diese Frauen?

    Gibt es die überhaupt?

    Und wenn ja- wo?

  4. @Ping: Die Frauen, die Piratenpartei oder auch die Grünen. Ist egal. Aber wenn alle sagen, „Ich weiß nicht wen ich wählen soll, deswegen geh ich nicht hin“ gewinnen am Ende nur die rechtsradikalen Parteien, die mit wenigen Stimmen auf einmal große Erfolge erzielen.

  5. marcel, in den usa jedenfalls gibts haufenweise gute komikerinnen. das ist eine frage der mentalität, nicht des geschlechts.

    ich wähle übrigens die grünen.

  6. Piratenpartei und nichts anderes!
    Obama will eben auf gut Wetter machen in der islamischen Welt und hofiert deswegen die schlimmsten Dinge. Ich hatte mehr erwartet und bin mir nicht sicher, ob McCain nicht besser gewesen wäre.

  7. Mal ganz ehrlich, die Piratenpartei deckt ungefähr 15% der Dinge die mich interessieren ab. Freies Internet und gegen Überwachung usw ist ja alles wichtig und so, aber es gibt dann doch auch noch ein paar andere wichtige Themen und dazu haben die irgendwie keinerlei Meinung. Ich versteh den Hype um die nicht wirklich.

  8. @SoE: Es geht nicht darum das ich möglicherweise nicht wählen gehe (das tue ich auf jeden Fall), nur halt ob ich eine etablierte Partei wähle mit der ich kaum noch etwas anfangen kann oder ob ich meine Stimme unter „Sonstige“ einsortiere. Ich mache jetzt übrigens letzteres, wenn in den 80ern alle immer auf Nummer Sicher gegangen wären hätten es die Grünen auch nie in den Bundestag geschafft.

  9. … ich hoffe persönlich nur, dass so viele Menschen ausherhalb Bayerns Wählen, dass eine andere Partei an der 5% -Hürde scheitert… dabei zählen auch die „sonstigen“ stimmen :)

    und ich habe auch schon gewählt… per Post… aber alles andere ist Wahlgemeines

  10. @miriam: nein, du reagierst nicht zu kleinlich. es wäre allerdings nicht mal besser gewesen, wenn Obama-lejben zu „frauenrechte sind menschenrechte“ ganz geschwiegen hätte. – ob das der preis von symbol-politik ist, frage ich mich…

  11. @miriam & rahab

    also ich war mit der rede eigentlich ganz zufrieden. man muss ja auch immer überlegen in welchem kontext man welche themen ansprechen kann und möchte. das was bei mir rübergekommen ist, war frauenrechte als vereinbar und nicht als widerspruch zum islam darzustellen.
    und das finde ich eine wichtige aussage, so à la: keine angst, die gleichberechtiung von mann und frau ist nicht unislamisch.
    außerdem ist die menschenrechtssituation in den verschiedenen islamischen ländern doch extrem unterschiedlich. darum fand ich es naheliegend, bei einer rede an die gesamte muslimische welt, so allgemein zu bleiben.

  12. na ja Judith, dann wäre es vielleicht besser gewesen, diesen punkt ‚ausnahmsweise‘ auszulassen. statt den muslimischen männern zu erklären, dass die (bessere) bildung von frauen die produktivität und den wohlstand steigert. hat er das jetzt den männern als männern oder als muslimen erklärt? frag ich mich so vor mich hin.

  13. @Tom: Die Domain „piratenpartei.net“ wurde gesperrt.

    @hypatia: Ich dachte immer, einschneidende Kleidung (wo auch immer) sei der Zeitpunkt, der Realität ins Auge blicken und endlich ne Kleidergröße größer zu kaufen…

  14. Auf meinem schwedischen Wahlzettel stand an zweiter Stelle eine Piratin. Und die sitzt allem Anschein nach demnächst im Europaparlament. Die zweite gute Nachricht: Den aktuellen Hochrechnungen zu Folge kommt die „feministisk initiativ“ auf sehr schöne 3,2%.

  15. Kreske,

    in Schweden gibt es doch gar keine nicht-feministische Partei… es gibt vielleicht mehr oder weniger radikalfeministische Parteien ;)

  16. Najaaa. So schön wie man sich das in Deutschland vorstellt, ist es nun auch nicht, gerade bei den grösseren Parteien. Feminismus ist eben mehr als Krippenplätze, Jobchancen und gerechte Bezahlung und offensichtlich hat die Unzufriedenheit darueber fuer 2,2% gereicht

  17. Upps. So nochmal gelesen klingt mein Kommentar vielleicht etwas trollig. Jedenfalls animiert mich eure Rezension über das Buch nicht dazu, es zu lesen. Männer haben ja äquivalente Probleme, die zu thematisieren keinem Verlag ein Buch wert wäre.

  18. @Johannes: Doch, solche Bücher gibt es- zugegebenermassen noch nicht gerade zahlreich, aber immerhin:

    Mädchenmannschaft

    Und dann wird da noch ein weiteres kommen…

    Mal schaun‘, ob der Code funktioniert.

  19. @Johannes Mueller: Es gibt solche Bücher. Aber leider, egal wo man hinschaut, protestieren meistens nur Männer, die meinen, die Frauen seien an allem schuld. Fast jeder Artikel über ein irgendwie verwandtes Thema wird von denen bei der Faz, dem Spiegel, sogar der Taz in den Kommentaren überschüttet. Aber deren pauschale Angriffe ohne konstruktive Vorschläge wirken zum Glück nur ermüdend und enden ohne Buchvertrag.

    Wo sind dagegen die Männer, die Konzerne für Familienfeindlichkeit anprangern? Die Politiker für viel Gerede aber wenig Taten kritisieren? Ja, es ist hart für Verbesserungen einzutreten, man wird auch dumm angemacht und muss sich teilweise eklige Beschimpfungen anhören. Aber wenn keiner die Klappe aufreisst, immer wieder und immer wieder, dann gibts keine Öffentlichkeit, dann ändert sich nichts!

  20. „Aber leider, egal wo man hinschaut, protestieren meistens nur Männer, die meinen, die Frauen seien an allem schuld.“

    Das ist auch der völlig falsche Denkansatz. Umgekehrt versuchen aber auch viele Feministinnen- ältere zumal- alle Schuld den Männern in die Schuhe zu schieben- immer noch, leider. Ein Blick auf die statistisch und Umfragemässig erfasste Lebenswirklichkeit würde da noch vielen ExponenntInnen die Augen öffnen. Empirische Studien- staatliche, versteht sich, privaten kann man immer weniger trauen- würden dann Standpunkte wie „die Unterdrückung der Frauen“, bzw. „die Frauen sind an allem Schuld“ endgültig eliminieren. Ich spreche da von der Welt im 21. Jahrhundert und vom eigenen Kulturkreis.

    Doch manchmal befürchte ich, dass auch daran niemand so richtig Interesse hätte- es ist eben viel einfacher, die Wirklichkeit zu ideologisieren- da muss man sich wenigstens nicht an die Fakten halten.

  21. Hollstein hatte ich auch im Kopf. Aber das beschreibt ja nicht so autobiographisch. Das haut nicht in die Kerbe, dass jedes individuelle Problem einer Frau per se ein strukturelles Problem ist. Individuelle Probleme mit schlechten Beziehungspartnern etc. haben beide Geschlechter. Mit dem Unterschied, dass Frauen das als strukturelles gesellschaftliches Problem behandeln und Bücher darüber schreiben können und Männer nicht.

    Und Männer, die Konzerne für Familienfeindlichkeit anprangern und Politiker für viel Gerede aber wenig Taten kritisieren, für mehr Väterpflichten einstehen und den Abschied vom Mutti-Ideal propagieren gibt es auch. Die werden dann aber hier im Blog in geradezu grotesker Weise in die rechtskonservative Ecke geschoben:

    Von hier zitiert:

    Die Taz ist dem Phänomen MANNdat, “Väteraufbruch” et. al. nachgegangen und hat das belegt, was eigentlich schon zu vermuten war: nämlich, dass diese Leute aus dem hinterrechtesten Eck kommen und sich insbesondere in der rechtskonservativen Zeitung Junge Freiheit feiern.

    Ich wollt eine Männerorganisation, die auf Eurer Seite ist? Fragt die Jungs vom Väteraufbruch. Dass die nicht in allen Punkten mit Euch konform gehen, dürfte klar sein. Aber das dürft ihr auch nicht erwarten, finde ich.

  22. @Johannes: „ndividuelle Probleme mit schlechten Beziehungspartnern etc. haben beide Geschlechter. Mit dem Unterschied, dass Frauen das als strukturelles gesellschaftliches Problem behandeln und Bücher darüber schreiben können und Männer nicht.“ Dann müssen wir halt eben aufholen- ich wär‘ gerade dran ;-)

    Und was MANNdat anbelangt- die werden ja ganz allgemein kritisiert, nicht nur hier (z. T. zu recht übrigens): Ist an den Argumenten nichts mehr auszusetzen, weicht die Kritik halt eben aus und findet neue Felder. Oder ein Vergleich aus der Welt der Bücher: Kann der Inhalt nicht mehr kritisiert werden, weicht man auf die Form aus.

    Zwischenzeitlich tragen Männer und Frauen gleichermassen Schuld an den gegenwärtigen Verhältnissen (und Strukturen)- also lassen sich die Probleme auch nur noch gemeinsam lösen.

    Ich bin, was die Rollenverteilung der Zukunft anbelangt, absolut optimistisch- aus ganz speziellen Gründen. Ich habe genug Sachliteratur studiert, unzählige Statistiken durchgeackert, Studien gelesen etc.

    Der Weg ist ganz eindeutig vorgezeichnet- für mich zumindest. Sagen wir es mal so: Das Zeitalter der Selbstverständlichkeiten (und Bequemlichkeiten) neigt sich bald dem Ende zu- für beide Geschlechter, das möchte ich betont haben.

    Mehr dazu dann… etwas später, sei’s gebunden oder Paperback.

    Paperback Writer- kennst Du diesen Song von den Beatles?

  23. @Anna: Das war natürlich eine unpräzise Polemik auf Gudrun Schymans (FI Schweden) Taliban-Rede. Da sie aber gleichzeitig ein universelles, globales Patriarchat als Prototyp für jeglichen Terror, Gewalt und Unterdrückung auf der Welt konstruiert, und eine kollektive Inverantwortungnahme der Gruppe „Männer“ fordert, erscheint sie mir angemessen. Ihre Relativierungen sind in Anbetracht dessen nur Floskeln.

    Nun kann man leider nicht behaupten, dass solche pauschalen Angriffe nur ermüdend wirken und ohne Buchvertrag enden. Das ist der kleine Unterschied zu denjenigen die Gleiches spiegelverkehrt tun.

  24. @marcel:

    Paperback Writer- kennst Du diesen Song von den Beatles?

    Danke, dass du mich daran erinnerst, dass es etwas gibt, für das es sich lohnt, zu leben. Mich fasziniert jedes mal wieder, wie McCartney bei diesem Song nach dem Gitarrenriff mit seinem Bass einsteigt…. einfach geil.

    Wo wäre ich ohne Musik … ich will’s gar nicht wissen. Hmm, vielleicht etwas spät sich heute nochmal ans Klavier zu setzen und den ein oder anderen Klassiker zu singen …

  25. Um auf deine anfängliche Frage zurueckzukommen, Johannes, so besteht diese Unzufriedenheit z.B darin, dass 60% aller Schwedinnen ueber 15 mindestens einmal Opfer von häuslicher Gewalt, Vergewaltigung und ähnlichem geworden sind und darueber, dass zwar sehr viele Vergewaltigungen angezeigt werden, aber nur ein Bruchteil dieser Anzeigen dann zu einer Strafe fuehrt, da ist Schweden nämlich europäisches Schlusslicht. Und noch eine Menge anderes.

  26. Und um noch mal auf „Bitterfittan“ zurueck zu kommen, so ist das ja keinenwegs ein (rein) autobiografisches Buch. Ich habe im März einen Vortrag von Maria Sveland besucht und ich finde ihre Argumente sehr fundiert. Ihr Buch ist auch keineswegs eine Autobiografie oder ähnliches, sondern eine in einem Roman verpackte, recherchierte Kritik an grundlegenden Misständen. Viele Informationen die dort vorkommen stammen aus ihrer Arbeit als Journalistin, aus nicht veröffentlichten Berichten und abgelehnten Reportagen und am Anfang war das ganze ja auch als Sachbuch geplant. Soviel also zu „individuellen Problemen“.

  27. Die Zahlen sind aus der Untersuchung „slagen dam“, ich habe grade noch mal nachgelesen, es sind 56%, my bad. http://www.brottsoffermyndigheten.se/default.asp?id=1852
    Fuer die Vergewaltigungsverurteilungen habe ich leider grade keine Quelle zur Hand, ich habe die Information von eine auf Frauenrecht spezialisierten Anwältin das Gespräch mit ihr ist aber schon eine Weile her.

  28. Was Vergewaltigungen anbelangt: Da sass ich letzhin im Zug und bekam rein zufällig ein Gespräch zwischen drei jungen Frauen mit. Sie sprachen über die Wahrscheinlichkeit, vergewaltigt zu werden. Es klang so, als ob es sich bei dieser Gefahr um eine völlig alltägliche Sache handelte, mit der man als Frau einfach rechnen muss. Da gingen mir die Augen auf: Wenn ich da nur schon an einzelne Zwischenfälle denke, die meiner Frau zugestossen sind…

    Eine solche Gefahr gibt es für uns Männer einfach nicht. Erstaunt hat mich diese Unterhaltung vor allem deshalb, weil sie in einem Ton geführt wurde, mit der man auch über die neueste Soap oder eine neue Bar sprechen würde.

    Andererseits frage ich mich manchmal, was sich gegen diese Gefahr tun lässt. Mir selber ist nur schon der geistige, physische oder psychische Horizont fern, der einen Mann antreibt, eine Frau zu vergewaltigen. Deshalb habe ich auch immer wieder Mühe damit, wenn nach allgemeinen präventiven Massnahmen gerufen wird- oder darauf hingewiesen wird, in welcher Häufigkeit Frauen vergewaltigt werden.

    Was lässt sich gegen Vergewaltigungen tun- jetzt einmal ganz konkret? Welchen Nutzen zieht man aus solchen Statistiken? Was sollen sie bewirken? Was lässt sich verhindern- und was nicht? Die Frage ist mir nicht gelungen, ich weiss. Aber wenigstens versucht habe ich es.

  29. Ich versuch’s mal anders: Der US-Bundestaat Kalifornien investiert mehr Geld in private Sicherheitsdienste, als in die Polizei und gibt mehr Geld für Gefängnisse aus, als Universitäten! Gemessen an der Gesamtbevölkerung haben die USA (v. a. Kalifornien) prozentual mit Abstand am meisten Menschen in ihren Gefängnissen arretiert (das aufgrund einer vor Jahren erfolgten Gesetzesrevision, die es den Behörden erlaubt, Kriminelle z. T. bereits nach der dritten Tat lebenslänglich zu inhaftieren!!).

    Die Kriminalitätsrate ist jedoch seit Jahrzehnten unverändert hoch… und hat sich auch nach der erw. Gesetzesrevision nicht nach unten bewegt.

  30. Wie das in Schweden ist, da kenne ich mich nicht aus…
    Aber für Deutschland habe ich ein paar Statistiken gesehen:
    Die meisten Vergewalitger kennen ihre Opfer schon vorher. Der „böse Mann im Park“, der aus dem Gebüsch springt und eine Frau mißbraucht ist eigentlich sehr selten. Statistisch gesehen ist es also eigentlich sicherer alleine betrunken heim zu gehen, als sich vom Bekannten von einem Bekannten heimfahren zu lassen.
    Allgemein gilt, dass bei starker Gegenwehr (wobei sogar schon lautes Schreien als starke Gegenwehr gilt) 85 % (!!) der Täter von ihrem Opfer ablassen.
    Diese Zahlen haben mich sehr erstaunt, da ich immer weider zu hören bekomme, dass eine Frau doch so viel schwächer ist als ein Mann und dann doch nichts ausrichten kann und doch eh keine Chance hat….

  31. Nur das Wählen der Grünen sichert in Deutschland die Umsetzung feministischer Ziele. Das ist zumindest meine Meinung.

  32. @ Marcel

    In erster Linie erstmal nur Marketingsprüche.

    Wenn Du die Bilder insgesamt anschaust, siehst Du am Ende die eigentliche Aussage: „Mann, egal was für ein Auto, irgendeiner Frau wird es schon gefallen. Hauptsache du kaufst dir jetzt endlich so einen Neuwagen, die Wirtschaft muss wachsen!“

    ;-)

  33. @Peter: Aber Autos gefallen Frauen- am liebsten offene Wagen (Cabriolets)- im Fachjargon „Mausfallen“ genannt. Gut ich weiss jetzt gerade nicht, von welchem Fach ich da spreche-geschweige denn von welchem Jargon, der sich daraus ableiten liesse… aber insgesamt ist mir vor allem die Headline ins Auge gehupft: Liebe geht durch den Wagen- mit direkter Assoziation zur Frau.

    Marketing, stimmt. War ja auch nur als Fussnötchen gedacht ;-)

  34. @ Marcel: Stimmt, manche Frauen legen da Wert drauf. Und haben ihren Spaß dabei, als „schmückendes Beiwerk“ mitzufahren. Ist doch OK.

    Denn für gewöhnlich ist das eine ausgewogene Sache mit folgenden Regeln:

    Frau zum Mann: Ich bin solange deine Beifahrermaus bis ich einen Typen finde, der einen noch geileres Auto fährt. Mann zur Frau: Du darfst solange hier Beifahrerpuppe sein, bis ich ne Frau finde die noch besser zum Auto passt.

    Fair deal, oder?

  35. wenn ich führerscheinloses fossil das richtig sehe, dann fahren die meisten frauen wohl am liebsten im kabrio ab – und entscheiden selbst, wen sie darin mitnehmen. ich, wenn nicht ohne, täte es jedenfalls so halten…

  36. @Peter: Ich würde sogar sagen Fair Trade!

    @Rahab: Also du würdest, hättest Du eins, was Du ja definitiv nicht hast- oder zumindest vorgibst nicht zu haben, was ich durchaus für glaubwürdig halte, eine Art Mäuserichfalle fahren? Wer entscheidet denn bei denn bei den Männern in der Mausfalle? Die Maus oder die Falle?

    Oder ist alles doch nur für die Katz‘?

  37. ..bei den Männern, wollte ich natürlich schreiben- immer dieses Unter-fünfpunktgross-Schreiben: Ist ainfach anstrengend!

  38. mäuserichfalle? na ja, in anbetracht meines alters … obwohl… und wie soll ich vorher wissen, wer/wie/was so am straßenrand rumsteht?
    was ich allerdinges noch nicht herausgefunden habe, das ist, wie ich die jungs auf meinem gepäckträger unterbringe. oder die sich. die sind immer so genant…

  39. Ein Cabrio mit Gepäckträger? Oder einfach ein Gepäckträger ohne Auto- wobei: Es soll ja auch Gepäckträger mit Auto geben! Nimm doch mal einen am Hauptbahnhof mit (da hat’s im allgemeinen viele Gepäckträger)- vieleicht stellt sich ja dann heraus, dass er ebenfalls ein Auto hat- und erst noch eine Mausfalle! Wie das mit den Gepäckträgern mit oder ohne Auto mit oder ohne montiertem Gepäckträger funktioniert, weiss ich ehrlich gestanden nicht- das musst Du schon selber herausfinden! Es gäbe da noch den sog. Grossmuttersitz (bei Ford A-und B-Modellen der Baujahre 1928 bis ca. 1943): Klappe auf- und rein!

  40. ein mountain-bike! mit gepäckträger. irgendwo muß ich doch die taschen mit den prospektiven enkelinnen anhängen können!

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