Neulich waren wir ja schon mal beim Thema „Schwangere Männer“. Und in dieser Woche berichtet der Spiegel darüber, wie eine Schwangerschaft Männer verändert. Dass das Magazin schreibt, sie werden zu „Softies“, sei ihnen – wenn auch mit hochgezogenen Augenbrauen – verziehen. Jedenfalls leiden wohl auch Männer unter Schwangerschaftssymptomen wie Übelkeit, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit. Also: Nix da mit Kinderkriegen ist Frauensache oder schön in der Kneipe abwarten bis das Balg endlich auf der Welt ist. Dass Männer nicht mütterlich sein können, ist keine biologische Tatsache, wie manche behaupten, sondern nur ein Mythos, um sich aus der Verantwortung zu ziehen.
Wie der Spiegel schreibt, machen es die Weißbüschelaffenmännchen ganz vorbildlich:
Auf seinem Rücken trägt es das Baby, das am Tag zuvor auf die Welt gekommen ist. „Bei den Weißbüschelaffen ziehen Weibchen und Männchen die Kinder gemeinsam auf“, erklärt Ziegler. Die Arbeitsteilung geht so: Die Mutter gibt die Milch, der Vater erledigt so ziemlich den Rest – das Kind beschützen, wärmen, pflegen und, sobald das Kleine abgestillt ist, auch noch füttern – alles Männersache.

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