Neben steigenden Salzpreisen und Mord und Totschlag wird 2008 in Kambodscha noch etwas stattfinden: Die Ehefrauen werden wütend sein. Das sagt der königliche Astrologe Kambodschas.
Für wütende Frauen sind wir ja Experten hier, was ich mich nur manchmal frage, ist, wo man auf der Dauer mit seiner Wut hin soll. Zu denken gegeben hat mir eine Äußerung unseres treuen Kommentators ping, der meinte, es reiche nicht, sich nur verbal zu äußern. Ich zum Beispiel nutze oft meinen Beruf oder diese schöne Webseite um meine Wut über Ungerechtigkeit und Sauereien zum Ausdruck zu bringen. Doch zwischendurch stellt sich mir duchaus die Frage: Reicht das schon? Ändert das was?
In gewisser Weise treibt Feministinnen und Feministen ja neben dem Wunsch nach einer besseren Welt auch die Wut darüber, dass wir sie noch nicht haben, an. Wie geht es euch da? Was macht ihr mit eurer Wut? Wäre es nicht super, einen Kanal zu finden, in den man seine Wut reinstopft und hinten kommt ein konkretes Ergebnis heraus?

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