Zeitgeschehen
Kommentare zu Tagesaktuellem.
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Wanted: Assata Shakur
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Vor einer Woche verkündete das FBI, dass die Aktivistin Assata Shakur auf die FBI Most Wanted Terrorist Liste aufgenommen wird. Für ihre Erfassung bietet das FBI nun 1 Million Dollar und die New Jersey State Police legt noch einmal 1 Million dazu. Die Verkündung dieser Fakten fand nicht an irgendeinem zufälligen Datum statt, sondern am
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„Party Like It’s 1945…“
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…schrieb die High-Heel-Antifa, denn heute ist der achte Mai, also Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, und des Endes der Shoah. Für Antifaschist_innen war schon immer klar, dass der Tag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands Befreiung bedeutet(e); Eingang in einen breiteren gesellschaftlichen Diskurs fand die Idee der Befreiung vom Nationalsozialismus (und nicht einer zu betrauernden nationalkollektiven Niederlage)
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Beim NSU-Prozess, da ging es doch um Frauenzeitschriften, oder?
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Gestern haben sich viele mal herzlich auf die Schenkel geklopft, ein ganz großer Witz wurde erzählt. So wusste die Tagesschau zu berichten: „Eine Frauenzeitschrift im Gerichtssaal, da können alle nur noch lachen.“ Für die Tagesschau (und viele andere) ist das auch selbsterklärend: Eine Frauenzeitschrift ™, hier die Brigitte, kann per Defintion gar nicht über Politik,
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Rehtaeh Parsons: Das Problem heißt nicht Social Media, sondern R*** Culture.
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[Triggerwarnung: Gewalt gegen Frauen*, rape culture, sexualisierte Gewalt. Gilt auch für die Links.] Ende 2012 stirbt eine Frau in Delhi, Indien, an den Folgen einer brutalen Gruppenvergewaltigung. Westeuropäische und us-amerikanische Medien berichten flächendeckend darüber. Sie machen die indische Kultur für die Tat und ihr Ausmaß verantwortlich. Dass es so etwas wie eine rape culture (Vergewaltigungskultur)
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Was wir von Steubenville über r*p*e culture lernen
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[Inhaltswarnung: sexualisierte Gewalt, Victim Blaiming, R*p* Culture; Auschreibung von r*p* – gilt auch für alle Links] In den deutschsprachigen Medien wird immer noch gern davon berichtet, dass wieder furchtbare Fälle von sexualisierter Gewalt in Indien vorgefallen sind. Diese Geschichten passen einfach zu gut in westliche Diskurse, wie ja auch schon Viruletta hier feststellte: Denn eben
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Nicht vergessen: Pussy Riot. Ein Jahr nach den Verhaftungen.
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Im März des letzten Jahres begann das gerichtliche Vorgehen gegen die Musikerinnen und Aktivistinnen Nadezhda Tolokonnikova, Maria Alekhina und Yekaterina Samutsevich von Pussy Riot. Am 03. März 2012 – nur einen Tag vor den Präsidentschaftswahlen – werden Nadezhda Tolokonnikova und Maria Alekhina verhaftet. Zwölf Tage später, am 15. März, wird Yekaterina Samutsevich ebenfalls in Haft
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Deutschland 2013: Der Bundespräsident und seine Freiheit
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Joachim Gauck ist die deutsche, wiedervereinigte Freiheit. Dafür hat er schon immer gekämpft, sagt er. Als Bürgerrechtler war er nicht der lauteste in der DDR. Vielen ist er in der Bürger_innenrechtsbewegung nicht einmal aufgefallen. Wenn der Bundespräsident sich jetzt zu Bewegungen und Debatten äußert, wünschte ich, er würde wieder nicht so auffallen. Und es würden
