Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Ideen – Theorien

Artikel, die entweder selbst direkt Ideen/theoretische Ansätze präsentieren oder über Theorien schreiben, diese erläutern, vorstellen.

  • Frauen als Täterinnen und Unterstützer­innen eines patriarchal organisierten Ge­walt­systems wurden seit Beginn der Frauen­bewegung immer wieder benannt, doch selten führte diese Benennung zu einer methodologischen und epistemologischen Ver­änderung innerhalb feministischer Forschung und Kritik. Unversalisierbar schien die Auffassung, das Patriarchat stelle eine allumfassende aus­schließlich von Männern initiierte und ausgeübte Form der Unter­drückung von Frauen dar. Zu

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  • Wer schon mal auf einer Lesbenparty war, weiß: Rein kommt nicht jede_r. Auf den Flyern oder den Hinweisen auf entsprechenden Websites steht meistens dazu, für wen diese Partys gedacht sind: Frauen, Lesben, Queer. Ab und zu noch ein weitere Anmerkung: Männer in weiblicher Begleitung erwünscht (Ob Männer nicht auch Queer sein können, sei mal dahingestellt).

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  • „Wer weiß, wie sich Diskriminierung anfühlt, diskriminiert nicht.“ – Diese Idee von Gerechtigkeit dürften viele kennen. Es ist schwer sich vorzustellen, dass Menschen einander Dinge antun, die sie selbst als schmerzhaft oder als falsch erlebt haben. Dass Menschen die Marginalisierung erfahren, auch selbst diskriminieren, darauf hat zuletzt z.B. Judith Butler beim diesjährigen CSD Berlin öffentlich

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  • Die feministische Armee

    Für jede Idee gibt es auch einen militanten Flügel. Fast alle Staaten sichern ihre Idee eines Staatskonstrukts mit einer Armee ab. Teilweise werden Ideen für ein Staatskonstrukt nicht nur auch militant gesichert, sondern auch eingefordert: Mal gegen, mal mit dem Willen der Bevölkerung. Ist die Idee nicht Teil der staatstragenden Institutionen, wird der militante Flügel

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  • Welche der drei wesentlichen Paradigmen der Frauen- und Geschlechterforschung können substanzielle Chancengleichheit garantieren und verwirklichen? Wie funktionieren die drei Konzepte in ihrer praktischen Umsetzung? Wo liegen Stärken und Schwächen der Konzepte und wo schlagen sie sich in aktuellen Gleichstellungspolitiken nieder? Gudrun-Axeli Knapp* versucht in ihrem Text „Gleichheit, Differenz, Dekonstruktion: Vom Nutzen theoretischer Ansätze der Frauen-

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  • Mehr über „Ismen”

    Erst vor kurzem berichteten wir von dem negativen Effekt, den bereits indirekt beobachteter Seximus auf Frauen hat. Eine andere Studie, beschrieben auf ScienceDaily, hat nun erforscht, wie Menschen von Rassismus beeinflußt werden und welche Reaktionen helfen. So verschlimmert sich der Stress nach einem rassistischen Vorfall, wenn die Betroffenen diesen als unwichtig abtun oder sogar leugnen.

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  • Frauentag abschaffen?

    Anlässlich zum Internationalen Frauentag schreibt Alice Schwarzer: „Schafft den 8. März ab!“ Mit gewohnt spitzer Feder geht sie der Geschichte des Frauentages auf den Grund und konstatiert, dass dieser in einer frauenfeindlichen Tradition stehe – und deshalb abgeschafft werden sollte. Der 8. März ist eine sozialistische Erfindung, die auf einen Streik von tapferen Textilarbeiterinnen zurück geht

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  • In der Grundschule wollte ich unbedingt beweisen, dass Mädchen sich auch prügeln können. Das führte zu mehreren grundschuladäquaten Schlägereien mit Klassenkameraden. Ich verlor immer, weil es mir schlicht  nicht behagte, meinen Gegnern weh zu tun. Mein Ziel hatte ich ja dennoch erreicht: Prügeleien waren keine reine Jungssache. Mein persönliches Erfolgserlebnis wurde jedoch nicht von meiner

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  • Fehlen uns die Symbole?

    Vor kurzem unterhielt ich mich mit einem Freund darüber, wie sich junge Feministinnen heute gegenseitig als solche erkennen würden – und auch darüber, ob sie das überhaupt wollten. Wir stellten nämlich beide fest, dass es in den früheren feministischen Hochzeiten stets solche Symbole gab: Während der Ersten Frauenbewegung war es ein ganz klares Zeichen von

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