Ideen – Theorien
Artikel, die entweder selbst direkt Ideen/theoretische Ansätze präsentieren oder über Theorien schreiben, diese erläutern, vorstellen.
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Radikalität und Solidarität im feministischen Netz
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10 Minuten Lesezeit
Seit circa drei Jahren bin ich feministisch im Netz aktiv, schreibe Texte, beteilige mich an Aktionen, twittere, facebooke, vernetze mich mit anderen. Wenn ich anderen, die nicht vor allem im Netz feministisch unterwegs sind, davon erzähle, ernte ich häufig etwas ungläubige Blicke. Ungläubig, weil sich viele nicht vorstellen können, dass und wie das Internet als
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Lasst mich die Stereotype bedienen!
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7 Minuten Lesezeit
Mal unter uns. Wenn ich schon Rassismus und Islamophobie in der Gesellschaft anprangere, dann muss ich bitte schön auch über die vielen Probleme innerhalb der muslimischen Gemeinden sprechen, nicht wahr? Ein bisschen auf die Köppe der Muslime hauen. Na klar, her mit der schmutzigen Wäsche! Eine sehr beliebte schmutzige Wäsche ist ja der Sexismus, das
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Feminismus ist für alle!
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3 Minuten Lesezeit
Sanczny wurde in den Siebzigern in einer Kleinstadt in der Nähe von Aachen geboren. Heute schreibt sie auf ihrem anti*istisches empörungsblog. Sanczny hatte noch nie viel Verständnis für „klassische“ Geschlechterrollen, hat aber erst vor knapp zwei Jahren bewusst angefangen, sich mit Feminismus zu beschäftigen. So stellt sie uns heute ein Buch der US-amerikanischen feministischen und rassismuskritischen Literaturwissenschaftlerin
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Wie könnten neue Männlichkeiten aussehen?
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7 Minuten Lesezeit
In letzter Zeit wurde vermehrt in der Öffentlichkeit über „Männlichkeit,“ gar über „Männlichkeiten“ diskutiert. Endlich! Dachte ich zunächst, wünsche ich mir persönlich doch seit längerem eine Diskussion über neue Männlichkeiten jenseits von dem, was man im Englisch-sprachigen Raum „toxic masculinity“ nennt – toxische, schadhafte, destruktive Männlichkeit. Doch zu früh gefreut. Hauptauslöser der Diskussion war ein
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„Nur weil ich schwarz bin“
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3 Minuten Lesezeit
„Ich musste den Kurs an der Universität abbrechen“, sagt Mariam, als wir gemeinsam mit anderen Teilnehmern einer Konferenz in einem Restaurant sitzen. Wir alle kennen uns nur flüchtig. Dann hält Mariam inne und zögert. Sie zupft an ihrem Kopftuch. Wir anderen wissen, welcher Satz folgen wird. „Es lag an meinem Kopftuch“, sagt sie, wie erwartet.
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Leih‘ dir ne Hete!
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3 Minuten Lesezeit
In Bibliotheken gibt es für gewöhnlich Bücher, CDs, DVDs und andere Medien zum Verleih. Menschen gehen für gewöhnlich in Bibliotheken, um sich Wissen anzueignen und konsumieren dafür Medien. Normalerweise. Seit geraumer Zeit gibt es das Konzept der „living library“, das heißt, Menschen können sich andere Menschen „ausleihen“, die als Expert_innen fungieren und der ausleihenden Person
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„Du hast den Witz einfach nicht verstanden“
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4 Minuten Lesezeit
Im Zuge des Shitstorms gegen den gewaltverherrlichenden und frauenfeindlichen Clip der E.on-Tochter „E“ gab es mal wieder ein paar „kritische“ Stimmen von außen, die da lauteten: „Ist doch witzig gemeint“, „Also ich fand’s lustig“, „Meine Freundin/Bekannte/Kumpeline fand das lustig“, „Das kann man sexistisch finden, muss man aber nicht“. Diese Stimmen wollen aussagen, dass es sich
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Sowas! Sexualisierte Bilder verstärken Sexismus
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2 Minuten Lesezeit
Schluss mit der Ausrede, die allgegenwärtigen Bilder von nackten Frauen, bzw. ihren sexualisierten Körpern wären „harmlos“. Tatsächlich verstärken sie Sexismus, wie Forscherinnen aus Princeton herausgefunden haben. Im Journal of Cognitive Neuroscience stellen sie eine Studie (PDF) vor, die Reaktionen auf sexualisierte und „vollständig bekleidete“ Körper vergleicht. Verwendet wurden implizite Assoziationstests und funktionelle Magnetresonanztomographie. Leider sind
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Menschenrechte, Machtverhältnisse und Ausschlüsse
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4 Minuten Lesezeit
Yetzt ist eine Queerulantin und rantet gerne. Im Blog „Haecksenbrause“ schreibt er über koffeinhaltige Genuss- und Erfrischungsgetränke und mit der Netzguerilla kümmert sie sich um die Servertechnik hinter vielen spannenden Projekten wie Hatr oder der Mädchenmannschaft. Eigentlich klingt es erstmal nach einer guten Idee, universelle Rechte zu definieren, die allen Menschen zustehen. Faktisch ist der
