Da lohnt sich Fernsehen doch beinahe wieder: Charlotte Roche wird ab September Ko-Moderatorin bei der NDR Talkshow „3 nach 9“. Gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo flimmert die 31-Jährige dann monatlich über den Bildschirm. Roche ersetzt Amelie Fried, die „3 nach 9“ seit 1998 moderiert hatte.
Im Interview mit dem Tagesspiegel erklärt Roche, warum sie sich für so ein traditionelles Talkformat entschieden hat:
Mir wurden immer wieder junge, flippige Sendungen angeboten, aber dazu hatte ich einfach keine Lust. Von vornherein auf das Verrückte festgelegt zu sein, ist langweilig. Ich funktioniere viel besser in einem engen Korsett, beispielsweise bei der Moderation der Berlinale-Show, da blühe ich total auf, weil ich da überhaupt erst etwas sprengen kann. […] Womöglich schockiere ich aber schon, bevor ich überhaupt den Mund aufmache. Alleine, weil ich da sitze oder durch mein Alter. Aber wenn ich das Gefühl habe, ein Gespräch wird zu langweilig, dann kommen solche Dinge wie bei Robbie Williams raus. Ich will das nicht kontrollieren, auch nicht bei „3 nach 9“.
Radio-Bremen-Programmdirektor Dirk Hansen lobt Roche als vorzügliche Moderatorin:
Charlotte Roche kann sehr gut zuhören, ist eine charmante Gastgeberin und sie verfügt über einen speziellen Humor, der wunderbar zu „3 nach 9“ passt.

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