Zwei spannende Tage mit vielen interessanten Diskussionen auf und abseits der Panels sind schon vorbei – Zeit für einen kleinen Rückblick.
Am Mittwoch ging es mit dem Panel „Feministische Netzkultur 2.0” los. Der Anfang war leider ein wenig zäh, was u.a. daran lag, dass wir bisher nur über Emails kommuniziert hatten und vielleicht auch etwas schüchtern waren. Leider hatten wir auch nur eine Stunde Redezeit bekommen, obwohl wir gerne mehr untereinander und mit dem Publikum diskutiert hätten. Eine Zusammenfassung hat Tobias Tzschaschel von ZEITjUNG und auch Anke Gröner war dabei.
Gestern ging es dann mit „Das andere Geschlecht – Sexismus im Netz” weiter. Zeitgleich entspann sich im Chat zum Livestream eine Diskussion, die diesen Namen nicht mehr verdient. Sexistische Angriffe und Aufrufe zu sexualisierter Gewalt bestätigten jedes Wort, das auf dem Panel über die Zweifelhaftigkeit eines Post-Gender-Zustandes im Internet gesagt wurde. Das Piratenweib hat die Vorgänge dokumentiert [Trigger Warnung] und auf Medienelite antwortet Nadine auf die „aber Trolle gehen nunmal jede_n an”-Erklärungen. Leider hat das Chatgespamme auch dazu geführt, dass Menschen mit langsameren Internet-Zugängen den Livestream nicht mehr verfolgen konnten, wie Nele Tabler auf karnele.de berichtet.
Schließlich weist steve, the pirate noch in den Kommentaren auf einen Artikel in der Süddeutschen über „Weibliche Blogger” hin. Dieser enthält leider nichts neues, schreibt re:publica falsch und behauptet, die meistgelesenen Blogs kreisten um Medien, Netzpolitik und Technik. Welche Top 100 da konkret gemeint sind, wird leider nicht erwähnt. Außerdem ist kein einziges der angesprochenen Blogs verlinkt.

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