In Großbritannien könnte künftig die Trennung zwischen Ehe und eingetragener Partnerschaft (dort: civil partnership) fallen, wie queer.de berichtete. Dazu gehört auch, dass Lesben und Schwule künftig in Kirchen getraut werden dürfen – ein Schritt, den aber vor allem die großen Kirchen nicht mittragen. Angehörige der Anglikanischen und Römisch-Katholischen Kirche haben noch keine Aussicht auf kirchlichen Segen, in einigen jüdische Gemeinden wird es gehen, ebenso unter den Quäker_innen und den Unitarier_innen. Die Änderungen würden an die letzten Entwicklungen anschließen, denn vor kurzem wurde bereits beschlossen, das alte Verurteilungen wegen homosexueller Handlungen gelöscht werden dürfen. Großbritannien wäre dann das 11. Land, dass gleichgeschlechtlichen Paaren uneingeschränkten Zugang zur Ehe erlaubt.
Auf Facebook ist es dagegen jetzt möglich, eine “civil union” oder eine “domestic partnership” als Beziehungsstatus anzugeben – allerdings noch nicht für deutsche Nutzer_innen.

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