Auf einen etwas merkwürdigen Vergleich weist Intro.de zu Beginn der Woche hin. In der Popgossip-Rubrik heißt es:
Einen deutlichen Schritt nach vorn tat dieser Tage unterdessen die zweitvernünftigste Religion der Welt, der Feminismus. Glaubenssprecherin Kim Gordon, Bassbenutzerin bei Sonic Youth, hat der Sharia eine neue, verbesserte Sure hinzugefügt: „Madonna hat den Feminismus um 20 Jahre zurückgeworfen“, schrieb sie den Glaubensschwestern ins Gebetsbuch. Der landläufige Irrglaube, Madonna sei eine Feministin wie du und ich, sei ein Frevel: „Madonna eine FeministIn zu heißen – das ist, als würde frau sagen, Sarah Palin ist eine Feministin, nur weil alle durchknallten Rechtsaußen-Frauen sie toll finden.“
Abgesehen von den religiösen Verweisen, die der Autor hier auf den vorangehenden Absatz bezieht, wie lassen sich eine für Homosexualität und weibliches Sexbewusstsein eintretende Popsängerin mit einer Enthaltsamkeit predigenden Politikerin vergleichen?!

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