Am vergangenen Samstag hat die Mädchenmannschaft ihr fünfjähriges Jubliäum einen Tag lang in der Werkstatt der Kulturen in Berlin gefeiert, mit Hilfe zahlreicher feministischer Personen, Initiativen und Vereine, mit Workshops und Lesungen, Musik und Podiumsdiskussionen. Bei der letzten Podiumsdikussion des Tages, die sich um die Vor- und Nachteile feministischen Netzaktivismus‘ drehen sollte, kam es zu einer ganzen Zahl an rassistischen Vorfällen bei der Diskussion um sl*twalks, woraufhin Frauen* of color den Raum verließen und die Diskussion schließlich abgebrochen wurde.
Noah Sow stellte daraufhin ihre geplante musikalische Auftrittszeit zur Verfügung, in der Frauen* of color ein spontanes Panel formten, um Rassismus (und andere Diskriminierungsformen) bei der Party zu benennen und die Verantwortlichen, inklusive der Mädchenmannschaft, zu kritisieren.
An dieser Stelle möchten wir die Kritik, dass eine Diskussion der Ereignisse bislang nur unter dem Label „Selbermachsonntag“ lief, aufgreifen, und Euch ein ausdrückliches Forum geben, um die Mädchenmannschafts-Party zu kommentieren, zu kritisieren und zu reflektieren, und Eure Erlebnisse, Erfahrungen, Meinungen, Kritiken und Vorschläge zu sammeln.
Es gibt bereits erste Reaktionen in Form von Blogsposts, unter anderem von Anarchistelfliege, Kotzendes Einhorn und accalmie.
Die Mädchenmannschaft selbst wird in den kommenden Tagen ein längeres Statement veröffentlichen.

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