Jetzt vorschlagen: Die Bloggerin des Jahres

bloggermaedchen09Es gibt so viele tolle und wichtige Blogs von Frauen, wir selbst kommen gar nicht hinterher, sie euch alle vorzustellen.

Und weil bloggende Frauen noch immer viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, es aber mehr als genug Perlen in der weiblichen Blogosphäre gibt, wählen wir 2009 zum ersten Mal das

Bloggermädchen des Jahres.

Ab sofort und bis zum 31. Dezember 2009, 16:00 Uhr könnt ihr hier in den Kommentaren eure Lieblingsbloggerin vorschlagen (einmal reicht), sehr gern mit einer kurzen Begründung, warum ihr Blog so toll ist. Die Abstimmung über das Bloggermädchen des Jahres 2009 läuft anschließend vom 2. bis zum 31. Januar.

Viel Spaß! Eure Mädchenmannschaft

84 Kommentare zu „Jetzt vorschlagen: Die Bloggerin des Jahres

  1. annalist – ANNE ROTH

    weil sie nicht jeden scheiß kommentiert, sondern das was ihr (und mir auch sehr oft!) wichtig ist. weil sie nicht versucht neutral zu sein, sondern klar ihre meinung sagt. weil sie wahnsinnig schlau ist und mich ihre texte immer wieder berühren. weil sie mutig ist. weil sie ein „Danke“ sehr sehr verdient!
    weil sie über den tellerrand guckt. wertvolle empfehlungen gibt. weil sie MENSCH ist.

  2. Kathrin/ihdl – Weil sie Links sammelt und zusammenführt, die zusammengehören. Vor allem aber weil ihre ausführlicheren Wortmeldungen und Positionen wohlbegründete, argumentierte Texte sind, die man sich oft hinter die Ohren schreiben lassen möchte.

  3. ich möchte in diesem zusammenhang gerne mal wissen, warum weibliche wesen über 21 so oft (und leider auch hier) als „mädchen“ bezeichnet werden? In meinen augen sind das „frauen“. man spricht doch auch nicht von bloggenden jungs, sondern von männern!

  4. @tba: watt, wenn jemand Frau zu mir sagt, verpass ich dem ein dickes Auge.. Frau hört sich an wie „Dicke Trulla mit Zahnlücke“. Das liegt aber nicht am Begriff selbst, sondern an der deutschen Sprache. Ist echt so.

  5. tba, das Thema ist ein heißes, das wir auch intern immer mal wieder diskutieren. Eine wirkliche Antwort habe ich leider nicht (außer vielleicht den Vorschlag, das zumindest in diesem Zusammenhang vielleicht nicht ganz so dogmatisch zu sehen), möchte aber immerhin drauf verweisen, dass im Text selber durchaus von „Frauen“ und nicht von „Mädchen“ die Rede ist.

    PS: Ich ganz persönlich sehe mich übrigens auch eher auf der „Frauenseite“. Ganz ohne Zahnlücke.

  6. @ tba und die Mädchendiskussion, die ich hier nicht eröffnen will, sondern nur einen kurzen Kommentar loswerden:

    Wir sollten aufhören, Mädchen als dumme unmündige Wesen zu sehen, die erst dann ernst genommen werden müssen, wenn sie „Frauen“ genannt werden. Ich nenne mich selbst auch „Frau“, höre aber genauso auf „Mädchen“. Was anderes, wenn mich jemand abschätzig „Mädel“ nennt, aber seine Geringschätzigkeit kann der- oder diejenige dann auch durch „Frau“ oder „Emanze“ oder sonst eine Bezeichnung loswerden.

    Und was die bloggenden Männer angeht: Das sind für mich und in meinem Umfeld in der Umgangssprache definitiv „Bloggerjungs“. Wo du’s ansprichst, fiel mir erst mal auf, dass man in der ganzen IT doch von Jungs und Mädels spricht…

    Also, um es kurz zu machen: Meine Bitte, „Mädchen“ nicht immer abschätzig zu benutzen. Immerhin haben die „Girls“ in Amerika die große Riot Grrl-Bewegung losgetreten, und diese Mädels sind alles andere als harmlos und naiv. Sollte man nicht unterschätzen.

  7. ich nominiere mo jour vom Büro für besondere Maßnahmen – http://mojour.blogspot.com/ – weil sie es schafft dass ich Worte fühlen und Buchstaben riechen kann, weil sie schafft dass Zeilen mich erführen und Texte mich einhüllen, weil sie es weiß wie man Wut buchstabiert und Liebe schreibt, weil sie einer serifenlosen Schrift leidenschaftliche Schnörkel entlockt, weil sie aus Absätzen Gefühlsphasen macht, weil sie aus Zeichen Wahrheiten setzt, weil… ach, wisst ihr was: lest sie doch einfach selber und ihr werdet merken, dass sie’s einfach KANN!

    Weil ich sie gerne hab und menschlich vorbildich find – darum übrigens auch.

    Ingrid

  8. Ich weiß nicht, ob ihr auch englischsprachige Blogs akzeptiert, aber ich würde Bit more complicated… vorschlagen.

    Die Autorin Jo ist Mutter und bezeichnet sich daher gerne als „Mummy blogger“, schreibt einen tollen Mix aus persönlichen und politischen Beiträgen – und wenn sie twittert mischen sich oft politische Tweets mit Anmerkungen zu ihrem kleinen Kind.

    Letzte Woche hat sie erst ihren Sohn in den Schlaf gelesen und dann als eine von wenigen Frauen am ersten Skype-Wave-Twitter Eurobloggertreffen mit Bloggern aus ganz Europa teilgenommen.

    Ein tolles Profil!

  9. Ich nominiere das „Büro für besondere Maßnahmen“ = http://mojour.blogspot.com.

    Ich freue mich jede Woche auf die (meist) mittwöchliche Kolumne.
    Ich habe selten Texte gelesen, die meine Seele so berühren, wie die aus diesem Blog. Sie hat eine Art und Weise so verdichtet Emotionen zu beschreiben, dass ich oft das Gefühl habe direkt neben ihr zu sitzen.
    Und sie zeigt soziale Missstände auf, ohne in irgendeiner Form belehrend zu sein. Sie zeigt sie so eindringlich auf, weil sie diese offen verknüpft mit dem was die Missstände mit ihr und ihren Gefühlen anrichten – ein Aspekt der fast immer unter den Tisch gekehrt wird.
    Ja, das ist mein Vorschlag

    Dieser Blog ist ganz unbedingt lesenswert!!

  10. Ich nominiere Miriam Meckels Blog als herausragenden Blog in der weiblichen Blogosphäre (das mit dem „Mädchen“ nehme ich mal nicht so ernst, das wirkt sonst so einschränkend).
    http://www.miriammeckel.de/
    Sie schreibt meistens über Medien, ihre Nutzung und Kommunikation; sehr kluge, wenn auch nicht unstrittige Texte, die dort auch rege diskutiert werden. Manchmal gibt es auch Videos und momentan einen Lesetipp-Adventskalender. Und ich weiß gar nicht, ob hier schon auf die Rede verwiesen wurde, die sie im November zum Jahrestreffen der ARD-/ZDF-/ORF-Medienfrauen gehalten hat.
    http://www.miriammeckel.de/2009/11/20/symbolische-selbstverleugnung/
    Sehr lesenswert.

  11. Ein kurzer Hinweis:

    Jede Bloggerin, die vorgeschlagen wird, kommt automatisch in den Topf für die Abstimmung im Januar. Ihr braucht also nicht mehrmals vorschlagen – solltet aber unbedingt dann im Januar mit abstimmen.

  12. Gibt es eigentlich irgendein Kriterium dafür, hier vorgeschlagen zu werden, oder ist das so richtig total egal?

    Wenn es nicht mal darum geht, dass das Blog irgendwie feministische Inhalte hat, dann kann ja jedeR jedeN vorschlagen. Dann ist es ja letztlich nur eine Art, herauszufinden, welches andere Blog die meisten Menschen lesen, die auch hier mitlesen. Da mag ich mich ehrlich gesagt teilweise noch nicht mal durchklicken.

  13. @ Zoe: Vorgeschlagen werden kann jede. Ein Technikblog zum Beispiel kann ja spannend sein, ohne sich explizit feministisch zu positionieren.

    Aus allen Vorschlägen werden wir eine Vorauswahl treffen und diese Nominiertenliste steht dann im Januar zur Abstimmung. Das habe ich jetzt noch mal etwas deutlicher nachformuliert im Aufruf – wurde vielleicht nicht ganz klar, danke für den Hinweis!

  14. ich weiss nicht. so lange ihr vehement nicht frauen sondern mädchen sein wollt, werden wir mit unserem feminismus doch nie ernst genommen. :-(

    woher kommt das denn? ist das verklärter jugendlichkeitswahn? angst davor, sich einzugestehen, dass frau eben kein teenie mehr ist?

    ich finde nicht, dass das wort mädchen negativ besetzt ist (oder dumm, unmündig, etc.), im gegenteil! lasst den mädchen von heute ihre bezeichnung, lasst diese generation ihr eigenes ding machen.

    nein, ich glaube eher, dass bei einigen hier das wort frau negativ besetzt ist und sie deshalb partout lieber mädchen sein wollen.

    warum?

  15. Na, da bin ich mal gespannt, ob ihr die bloggenden Nichtmädchen, die hier so rege genannt werden, auch in die Liste zur Wahl aufnehmen werdet.
    In einem der Blogs:

    Um was es in diesem Blog geht:
    Selbstprofilierung. Sonst nichts. Es geht also nur um mich. Jawoll. Ich. Ich. Ich.

    Find das irgendwie lustig. ;)
    Irgendwie. :p

  16. @ „Mädchen“:

    Wenn das Blog hier MÄDCHENmannschaft heißt, kann der Preis doch auch BloggerMÄDCHEN heißen. (Und wer das blöd findet, lobt einfach die BloggerFRAU 2009 aus, so frei ist das Internet dann ja doch.)

  17. Hallo zusammen,

    ich schlage Daniela Send alias aNNaFrost als Bloggerin des Jahres 2009 vor. Mit ihrem Blog http://www.fashionpuppe.de ist sie in Sachen Mode immer auf dem neusten Stand und weiß, wo der Hase lang läuft. Am Besten gefällt mir dabei ihre Liebe zum Detail, ihre Offen- und Natürlichkeit, die sie Tag für Tag erneut unter Beweis stellt.

    Für mich die beste Bloggerin 2009!

    Viele Grüße
    Denis

  18. @ dialogeins: Da sagst du was. Wundert mich nämlich auch SEHR, dass „süß“ und „zuckersüß“ hier als Kriterien gelten. Sollten unsere Leser_innen ja eigentlich besser wissen – aber die oder der eine oder andere verirrt sich vielleicht auch mal auf feministische Seiten…

    Umso mehr:
    Her mit euren guten, schrägen, lauten, klugen, wichtigen, tollen Frauen!

    Bei der Gelegenheit nominiere ich gleich noch Tessa von flannel apparel, weil sie es schafft, über Mode zu bloggen, ohne in die übliche Einheitssoße aus Fotos aus der Umkleidekabine und von Modenschauen zu geraten. Stattdessen: kritische, nachdenkliche Texte über uns, unsere Körper und das, was wir an ihm herumtragen, über Frausein und Girlism, kariert natürlich.

  19. Ich nominiere Anne von Styles you love: http://stylesyoulove.edelight.de/

    Ihre Collagen sind wahre Kunstwerke und dass sie als Modedesignerin mit einigen Jahren Berufserfahrung wirklich weiß wovon sie schreibt, merkt man in jedem Post. Anne schreibt sehr persönlich, aber nicht nur über ihre Person. Sie schreibt über Mode und alle anderen schönen Dinge des Lebens. Ihre Entdeckungen sind neu, aber nicht realitätsfremd. Styles you love ist ein Modeblog, der auch großen Mädels Spaß macht und es inhaltlich mit einem Modemagazin aufnehmen kann.

  20. meine bloggermädchen des jahres 2009: rose und simone (oder muss ich mich etwa entscheiden für eine von beiden?! – sehr schwierig, nee unmöglich!) von „Gesellschaft ist kein Trost“ http://gesellschaftistkeintrost.wordpress.com/

    begründung: ich finde die beiden sehr mutig, weil sie dazu stehen, dass sie (derzeit – ich hoffe, dass ändert sich bald!) nicht obenauf schwimmen in dem sonst üblichen verlogenen ichbintollmeinjobisttollundmirgelingtallesmühelos-gesellschaftsspiel; statt dessen reportieren sie real life vom kampf ums überleben auf einem arbeitsmarkt, der menschen oft nur noch als humankapital betrachtet und darauf baut, dass un(ter)bezahlte praktikantInnen (und andere arbeitskräfte) doch sowieso von hartz4 gesponsert werden – warum also das nicht ausnutzen?!

    rose und simone schreiben trotz aller verzweiflung mit chuzpe und bisweilen galgenhumor – aber immer ganz echt und völlig ohne zuckerguss.

    das sind starke klassefrauen. dafür danke!

  21. aaalsooo…
    ich nehme mal bezug auf die aufmerksamkeit, eingangs im artikel…weil ich davon noch ein bißchen mehr gern hätte, bringe ich mich und meinen blog anders-anziehen.blogspot.com selbst mal hier ins spiel, wenn ich gleichzeitig auch finde, daß mir und meinem blog der titel nicht zusteht; habe ich doch erst im sommer mit dem bloggen begonnen… und doch bin ich mit wachem geist und großer begeisterung dabei, einen streetblog abseits der modern-und-schön-pfllicht aufzubauen.

    hab hier einige tolle blogs gefunden, gesellschaftistkeintrost ist für mich weit vorn.

    wie html aufhübschen und blogquote gehen…damit hier ein link erscheint… das muß ich auch noch lernen…

  22. Finde den Ausdruck „Mädchen“ für mich auch nicht zutreffend. Ich mag es auch nicht, wenn sich Männer mit über 30 partout noch als „Jungen“ bezeichnen wollen (ist mir schon untergekommen!).

    Ach ja: Ich schlage ebenfalls Anne Roth vor.

  23. Ich habe zwar gelesen, dass jede Bloggerin nur einmal vorgeschlagen werden muss. Aber ich halte mich nicht daran. Weil ich der Meinung bin, dass es auf die Begründung für den Vorschlag ankommt. Sonst könnten wir die Blogs abschaffen und durch bequeme, aufwands- und wortfreie Linklisten ersetzen.

    Ich schlage Fräulein Zucker vor. Mit der Begründung, dass sie mit den wenigsten Worten die meisten Eindrücke hinterlassen kann.

    Und wenn ich sage, dass ich diese Frau (!) vorschlage, dann schlage ich sie nicht wirklich, sondern ich präsentiere sie vorsichtig auf dem Handteller.

  24. so, und nun schlage ich mit reinem herzen Anne Feldkamp’s blica vor,
    weil sie so schöne mixturen mit scharfsinn und biss hinbekommt, und man trotzdem noch den den menschen dahinter merken kann. Und weil sie es einfach verdient. Finde ich.
    und dann hogge ich mal daß ich das mit dem link setzen nun auch gelernt hab…

  25. Ich schlage Élise R. Hendricks Meldungen aus dem Exil vor.

    Zur Mädchen-Frage: Der Titel Mädchenmannschaft für Euer Blog gefällt mir sehr – das klingt gut, ist ironisch und macht sich auch darüber lustig, dass wir zuweilen zu Mädchen degradiert werden. So jedenfalls lese ich das.

    In dem Kontext macht aus ‚Bloggermädchen‘ in gewisser Weise Sinn. Ohne Kontext allerdings klingt es .. naja. Ich habe mich zuletzt vor ca. 25 Jahren als Mädchen wahrgenommen und seitdem finde ich es herabsetzend, so bezeichnet zu werden. Ich habe mich nach der Wende daran gewöhnt, dass das ostdeutsche ‚Mädel‘ kumpelhafter war als das westdeutsche gemeint war. Ich nehme nicht mehr alles so ernst wie vor meinem 30. Geburtstag. Aber ich würde mich eher schwer tun damit, mich mit dem Titel ‚Bloggermädchen‘ zu schmücken, sollte sich die Frage je stellen.

  26. @Anna

    Das ist ja nun eine echt fiese Frage ;).

    Klar will ich mitmachen. Ich wollte nur mein Unbehagen mit dem Titel ausdrücken und würde dann ggbf. vielleicht mich darüber freuen, dass ich Platz xx als Bloggerin des Jahres errungen habe.. Das müsste doch für alle Seite tolerabel sein?

  27. wenn „jens“ jemanden nominieren darf, mach ich das auch:

    muss es denn eigentlich ein „bloggermädchen“ sein?
    wäre auch eine bloggerfrau gesucht, stimmte ich natürlich für katja kullmann, die es tatsächlich so charmant hinbekommt, sämtliche welten auf ihrem blog zusammenzuführen. von muttis geburtstag bis zu feministischen theorien. ein widerspruch ist das eh nicht. es ist eine frage der wertschätzung und der empathie.
    ich hab da jedenfalls den feed abonniert: http://www.katjakullmann.de

  28. Anne, sorry, ich hab deine Antwort eben erst gesehen:
    Ich finde die Frage keineswegs fies (bzw das war nicht meine Intention), sondern durchaus angebracht.
    Ich kann wirklich verstehen, wenn jemand sagt, nö, als Mädchen sehe ich mich nicht, ich hab vielleicht sogar Probleme damit, als ein solches bezeichnet zu werden.

    Aber: Wir wollen mit dieser Aktion und mit dem Titel den Teilnehmerinnen/Gewinnerinnen natürlich eine Freude machen. Und dann wäre es nur konsequent zu sagen, bei einer Abstimmung um einen Titel, mit dem ich eigentlich gar nicht bezeichnet werden will, der mir gar Bauchschmerzen macht, mache ich dann eben auch nicht mit. Sondern überlasse das denen, die damit weniger oder keine Probleme haben.

    Wie gesagt, ich hab vollstes Verständnis dafür, wenn man keinen Bock auf „Mädchen“ hat. Aber ich würde es auch für uns als Auslobende wirklich mehr als blöd finden, wenn die jeweiligen Gewinnerinnen diesen Titel dann nur mit einem „ja, aber …“ tragen könnten. Und das wäre auch den anderen Teilnehmerinnen gegenüber unfair.

    Dann ist es mir wirklich lieber, die, die hier in der Liste auftauchen und aber wirklich lieber kein „Bloggermädchen“ sein möchten, sagen uns bitte Bescheid. Das erscheint mir für alle Beteiligten die fairste Lösung.

  29. Hallo Anna,

    ich kann verstehen, wenn Ihr von der Debatte über den Begriff Mädchen genervt seid. Ich bin ziemlich von den Socken über das Ausmaß, den Ton, die Ernsthaftigkeit und die Gräben, die sich auftun. Ich habe das alles überhaupt nicht mitgekriegt, weil ich erst in den letzten Tagen die verschiedenen Artikel und Kommentar-Serien dazu überhaupt gesehen habe.

    Bisher dachte ich, es geht darum, sowas wie die Bloggerin des Jahres zu wählen. Weil Ihr die Mädchenmannschaft seid, habt Ihr das Bloggermädchen genannt. Ich finde die ganze Idee großartig, nur bin ich eben kein Mädchen. Habe ich das jetzt alles falsch verstanden und es richtet sich nur an die, die sich eher in Girly-/Mädchen-/grrl-/?-Tradition sehen?

    Ich gestehe, dass mir Debatten zu dieser Frage aus den letzten Jahren vollständig entgangen sind. Etwaige Fettnäpfe dazu erkenne ich schlicht nicht, weil ich mich mit anderen Themen beschäftige und Feminismus als mein Hauptthema Anfang der 90er hatte.

    Wenn zwingend wäre, dass ich mich positiv als Mädchen identifizieren müsste, dann könnte ich wohl leider nicht mitmachen, aber ich habe ganz stark das Gefühl, dass es darum eigentlich nicht geht. Wenn doch, fände ich das dumm, denn wem hilft denn, wenn wir uns jetzt in diverse Untergruppen aufteilen, wenn es eigentlich darum geht, die Sichtbarkeit zu erhöhen? Das habe ich jedenfalls als Ziel dieser Idee bisher angenommen.

    Schönen Gruß
    Anne

  30. Liebe Anne,

    Bisher dachte ich, es geht darum, sowas wie die Bloggerin des Jahres zu wählen. Weil Ihr die Mädchenmannschaft seid, habt Ihr das Bloggermädchen genannt.

    Genau, so einfach ist das. Bloggerin ist die Voraussetzung.

    Viele Grüße,
    Helga

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