Die aktuelle Emma portraitiert die netteste Hiphop-Band Deutschlands: Fettes Brot. Und die entpuppen sich im Gespräch als Feministen:
„Wir freuen uns, wenn Frauen feministische Ansätze in unserer Musik entdecken. Wir wollen einen respektvollen Umgang zwischen Männern und Frauen propagieren. Alles andere finden wir ekelhaft“, sagt Boris Lauterbach alias König Boris.
In ihren besten Momenten vereinen die drei Bühnenakteure Ausgelassenheit, Sensibilität und Tiefe mit einem grundempathischen Gesellschaftsbild. Dafür mussten sie in ihren 15 Jahren Bandgeschichte trotz wiederholter Hitparadentauglichkeit immer wieder mal Prügel von der Rap-Polizei einstecken. Als „Pop-Schweine“, „Weicheier“, „Muttis Lieblinge“ und „Profeministen“ werden die Fetten Brote beschimpft.
Hiermit sei den Dreien ein deutliches „Feminist des Tages“ ins Muttiheft gestempelt.
(Foto: Cover der neuen Platte „Strom und Drang“)

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