2008 wurde er von der damaligen Frauenministerin Ursula von der Leyen mit den Worten „wir wollen eine Gleichstellungspolitik mit klaren Zielsetzungen“ in Auftrag gegeben. Die Frankfurter Rundschau hat sich die Ergebnisse bereits genauer angesehen und sieht auf die neue Frauenministerin große Herausforderungen zukommen.
Die Schlussfolgerungen der Gutachter dürften für Kristina Schröder schwer verdaulich sein: Frauenquote, Abschaffung des Ehegattensplittings und Mindestlöhne sind allesamt sozialdemokratische Forderungen.
Denn eines ist die bisherige Politik nicht: Sinnvoll.
So stellt die Kommission fest, dass das fehlende Leitbild der Gleichstellungspolitik dazu führe, dass sie gleichzeitig Anreize für ganz unterschiedliche Lebensmodelle gebe. Sie gewähre Unterstützung in einer Lebensphase, die in der nächsten abbrächen oder in eine andere Richtung führten, kritisiert das Gutachten. Eine Politik, die auf eine wirkliche Chancengleichheit abziele, müsse Fehlanreize vermeiden.
Schröder hat dazu bisher nur ihren Staatssekretär losgeschickt, um den Bericht abzuholen und zu kommentieren.

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