Am 100. Internationalen Frauen(kampf)tag fragten wir: „Wann habt ihr euch zum ersten mal mit Feminismus beschäftigt? Wann wusstest ihr, dass ihr Feminist_in seid?“
Mit Freude lasen wir die vielen spannenden Geschichten, ließen den Zufall entscheiden und freuen uns mit pippi fein über ihre_seine Erinnerungen, die mit einer Tasche belohnt wird:
als tochter einer alleinerziehenden mutter musste ich bereits recht früh erfahren was es heißt, als frau sowohl im berufsleben als auch als alleinerzieherin diskriminiert zu werden. somit wurde ich bereits in kinderschuhen für benachteiligungen auf grund patriarchale strukturen sensibilisert und entwickelte sehr früh den frauenvernetzungsgedanken. ein richtiges “aha – erlebnis” war der brief vom jugendamt, der meine mutter darüber informierte, dass sie regelmäßige kontrollen bekommen wird, um zu überprüfen, ob sie als alleinstehende frau ohne männlichen familienvorstand und -ernährer überhaupt im stande ist, ein kind zu erziehen.
Mehr Geschichten zum Weiterlesen nach dem Klick!
kathy schreibt
wie ich Feministin wurde: als ich meine Diplomarbeit über Geschlechtsidentität bei Transsexuellen und Transvestiten schrieb und darauf stieß, dass diese ihre Weiblichkeit u.a. über (heteronormative) Passivität (interaktiv) herstellen (…)
und tagedieb erzählt
(…) Und wie ich dann wirklich mit feministischen Gedanken in Berührung kam? Ich war auf einem linken Sommercamp und dort gab es den Workshop “Feminismus für Männer”, der ganz ganz viele Gedanken in meinem Kopf gepflanzt hat, die dann mit der Zeit aufgegangen sind und immer mehr gezogen haben (…)
Lori (Geschichten von der Honigsüßen Welt): „Wie ich zum Feminismus kam“
Ninia (NiniaLaGrande): „Das ist ja auch ein Junge!“ – Wie ich zur Feministin wurde“
Melanie (sideglance): „Feminist Coming Out“
Und: Von Critical Correctness kommt Kritik zum Label „Feministin“.
Herzlichen Dank für all eure spannenden Erinnerungen!

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.