Das Genderblog hat gestern bereits über die Anhebung der Berufshaftpflicht berichtet, die sich u.a. für Hebammen ab Juli fast verdoppeln wird, wenn sie Geburtshilfe anbieten. Damit wird die Begleitung einer Geburt für freiberufliche Hebammen von einem Beruf zum teuren Hobby. Auch Geburtshäuser und kleine Kliniken, die keine feste Geburtstation mehr haben, sondern selbstständige Hebammen und Frauenärzte für Geburten heransziehen, können keine Geburtshilfe mehr anbieten.
Um Schwangeren auch in Zukunft individuelle, wohnortnahe Betreung zu sichern, wird daher ab dem 5. Mai eine Petition des Deutschen Hebammenverbandes an den Bundestag laufen. Bei der Initiative Hebammen für Deutschland kann man sich für einen Newsletter und eine Erinnerungsmail zum Start der Petition registrieren. Auch über die Facebook-Gruppe, bzw. Seite und meinVZ/StudiVZ-Gruppe wird der Protest vernetzt.
Auch wir werden Euch in den nächsten Wochen weiter informieren. Habt ihr Euch von einer Hebamme bei der Geburt begleiten lassen oder seid in ein Geburtshaus gegangen? Dann bloggt darüber oder kommentiert hier.

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