Und wieder einmal eine Liste von Artikeln und Links, die uns diese Woche über den Weg gelaufen sind:
Mehr Orgasmen, mehr Sex – weniger Teenager-Schwangerschaften! Genau so sollte eine Aufklärungskampagne laufen. Während in den USA immer noch ein „No Sex before Marriage“-Gebot die Runde macht – ohne Erfolg, wer hättes gedacht – soll im kleinen Örtchen Sheffield (GB) eine Aufklärungskampagne der ganz anderen Art den Teenies die frühe Elternschaft ersparen: „An orgasm a day keeps the doctor away“ – lautet die Parole und wer nun mehr wissen will, der sollte bei sueddeutsche.de nachlesen.
Puh: Jetzt.de-Userin ein_Oxymoron hat einen Tagebuch-Eintrag geschrieben, der zu denken gibt. Es geht um beinahe-Grey-Rape, also Szenen, in denen Männer ein „Nein!“ nicht akzeptieren wollten und gesetzte Grenzen überschritten. Eine offenbar nicht seltene Situation, die für viel Gesprächsstoff unter den KommentatorInnen sorgte. Nach 563 Kommentaren wurde der Thread dann aber geschlossen, denn es blieb nicht bei einem respektvollem Austausch über das Thema.
Wir haben schon länger kein „Target Women„-Video gepostet. Dieses hier ist wieder einmal wunderbar bissig und zum brüllen komisch zugleich, es geht um „Finding the right Partner„:
Geschlechtsrollen-Stereotype GALORE – also holt die Klischee-Klatsche raus.
Aha: Das ZDF möchte einen aktiven Beitrag zur Einheit der Wessis und Ossis leisten. Wie: Nun, man schicke West-Frauen zu Ost-Männern für ein Date. Dann wird schon alles gut. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Artikel, den man bei Freitag.de unbedingt einmal lesen sollte (Achtung: auch hier könnte die Klischee-Klatsche sinnvoll sein):
„In der DDR gab es früher nicht so viele Fernsehprogramme wie im Westen. Deswegen, folgert Nadine, seien die Ost-Männer besser im Bett als ihre westlichen Geschlechtsgenossen. Kam ja schließlich nix. Und darum, so Nadine weiter, habe es in der DDR auch mehr Kinder als im Westen gegeben. Wegen dieser unterschätzten Ost-Qualitäten freut sich Nadine auch wahnsinnig, dass sie 20 Jahre nach dem Mauerfall mit Unterstützung des mittlerweile gesamtdeutschen Fernsehsenders ZDF nach Schwerin fahren darf.“
Geschichte des Feminismus: Die →Suffragetten in England sind das Thema von Michaela Karl. Im Interview mit der taz erklärt sie, warum es diese Bewegung ausgerechnet dort gab, welche tragischen Schicksale sie trafen und wie spätere Frauenbewegungen von ihnen beeinflusst wurden.
*Trommelwirbel* – *Applaus* und „Hurra!“ – es gibt wieder ein neues, junges feministisches Blog in der Blogosphäre: fbomb heißt es und darum geht es: „The FBomb.org is a blog/community created for teenage girls who care about their rights as women and want to be heard. Young feminists who are just a little bit pissed off and very outspoken are more than welcome here.“

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