Gestern haben wir hier – eher kurz – schon über die geologischen Erkenntnisse eines iranischen Geistlichen zum Zusammenhang zwischen Sexyklamotten und Erdbeben nachgedacht, heute fordert die US-amerikanische Bloggerin Jen McCreight die Frauen der Welt dazu auf, die Theorie doch mal im Experiment zu testen.
Im Namen der Wissenschaft will sie am Montag, den 26. April ihr weitestes Dekolleté tragen – und wenn genügend Frauen mitmachen, wackelt vielleicht die Erde:
Time for a Boobquake.
On Monday, April 26th, I will wear the most cleavage-showing shirt I own. Yes, the one usually reserved for a night on the town. I encourage other female skeptics to join me and embrace the supposed supernatural power of their breasts. Or short shorts, if that’s your preferred form of immodesty. With the power of our scandalous bodies combined, we should surely produce an earthquake. If not, I’m sure Sedighi can come up with a rational explanation for why the ground didn’t rumble. And if we really get through to him, maybe it’ll be one involving plate tectonics.
So, who’s with me? I may be a D cup, but that will probably only produce a slight tremor on its own. If you’ll be joining me on twitter, use the tag #boobquake! Or join the facebook event!
Toll wäre es natürlich, wenn Frauen im Iran auch die Möglichkeit hätten, mitzumachen oder dem Herrn Sedighi wenigstens den nackten Mittelfinger zeigen könnten, ohne Angst vor Repressionen zu haben, siehe unten. Tatsächlich kann ja eine Masse von Miniröcken in Deutschland oder den USA nicht mal zehn Prozent der Empörung und Unruhe auslösen, die ein halbnackter Frauenarm im Iran und anderen streng-islamischen Ländern erzeugt.
Das ist ein paar Gedanken wert – die Aktion ist aber trotzdem ganz schön lustig. Und vielleicht blitzen ja ein paar Teheranerinnen mit der Fußsohle oder dem Handgelenk.

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