der Unterschied zwischen Gefängniszelle und Akutpsychiatriezimmer

Dieser Text ist Teil 60 von 60 der Serie Meine Meinung

“Depressive sollen wie Straftäter behandelt werden” hieß es in dieser Woche mehrfach in großen Medien, als es um den Gesetzesentwurf eines neues “Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz” ging. Die Kritik kam schnell und laut. Fachverbände, Interessenvertretungen und Parteien äußerten sich negativ dazu. Auf Change.org gibt es inzwischen sogar eine Petition. Zahlreiche Demonstrationen wurden angekündigt. Nun gut. Besser als nix,... weiterlesen →

ohne Inspirationporn bleibt nur die Geduld (?)

„Hannah hatte ja selbst gesagt, dass sie nie gelernt hat freundlich zu sein – dann soll sie es jetzt mal langsam lernen.”. Natürlich hatte Hannah das nicht gesagt. Hannah hat gesagt, dass sie soziale Kommunikation nicht gut lesen, verstehen, performen kann und deshalb oft nicht so wirkt, als wäre sie an Freundschaften oder Kontakt interessiert.... weiterlesen →

während sie streiken …

Das feministische Netzwerk möchte den vom Womans March angeregten Generalstreik der Frauen* am Frauen*kampftag, mit einer Blogparade begleiten. Alle Informationen findest du hier - meinen Beitrag gibt es hier: Am Tag ohne Frauen stehe ich an der Straßenbahnhaltestelle und fühle den Wind mit den Raspelrüschen an meinem Rock spielen. Heute hau ich auf die Kacke,... weiterlesen →

Opfer_Diskurs – Zeit für Mut zum Perspektivwechsel!

Es ist ein Phänomen. Dieser “Opfer-Diskurs”. Der dann doch gar nicht der Diskurs der Opfer ist, sondern einer über sie und was das überhaupt ist: ein Opfer. Mithu M. Sanyal, Kulturwissenschaftlerin und Autorin, hat sich etwas getraut und kaum jemand hats gemerkt. Sie hat mit Menschen gesprochen, die als Opfer bezeichnet werden, und deren Wunsch... weiterlesen →

der MitSprache-Kongress – wofür fand ich ihn gut?

Dieser Text ist Teil 59 von 60 der Serie Meine Meinung

Und plötzlich war da wieder dieses “Wir” und ich mittendrin. Im MitSprache-Kongress des Betroffenenrates sexualisiert misshandelter Menschen, der vom 18.- 19. November in Berlin stattfand. Ein “Wir” mit Bewusstsein um die eigene Vielfalt, die eigene Masse, die eigene Geschichte des Aktivismus, der Selbst- und Stellvertretung. Ein emotionales Wir, das Lösungen fordert, um Genugtuung zu erfahren.... weiterlesen →

Am ersten Tag des Neubeginns

Es waren die drei besten scheiße anstrengenden Tage seit Monaten für mich: Ausbildungsbeginn an einem Berufskolleg Ja, ich habe einen Ausbildungsplatz. Ich. Die mit dem Schwerbehindertenausweis, dem Assistenzhund und dem 9 Jahre großen Loch im Lebenslauf. In den nächsten 3 Jahren, werde ich dieses Kolleg besuchen und am Ende einen Beruf erlernt haben. Als Abschiedsbonbon... weiterlesen →

„Fonds sexueller Missbrauch“ – zwischen Facepalm und High Five

“Schnelle unbürokratische Hilfen” sollte es für Menschen, die als Kinder in der eigenen Familie bzw. im familiären Umfeld von Täter_innen sexualisierte Gewalt erfahren haben, geben. So war der Fonds “sexueller Missbrauch” (kurz: FSM) als Teil eines ergänzenden Hilfesystems entstanden. Als struktureller Lückenfüller zwischen Leistungen der Krankenkassen, Unfallversicherungen und jenen nach dem Opferentschädigungsgesetz (kurz: OEG) gedacht, sollte... weiterlesen →

es ist #nichtmeingesetz – und deins ganz sicher auch nicht

Mit #nichtmeinGesetz grummelt ein Geist durch Deutschlands sozialaktivistische Szene. Kaum war der Entwurf des neuen Teilhabegesetzes veröffentlicht, erhob sich der Protest und entwickelte sich langsam zu einer lauten Aktion. Einige sich selbstvertretende behinderte Menschen, ketteten sich im Zuge dessen symbolisch nahe der Grundgesetztafeln am Bundestag. Aufsehen erregendes Agieren von behinderten Menschen – geil. Der vorgestellte Gesetzesentwurf hat so viele Mängel und kurz... weiterlesen →

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