Einträge mit dem Tag ‘Transgender Film Festival’


Misandrische Mittelfinger-Mode, Free CeCe, Polizeigewalt gegen Jugendliche – kurz verlinkt

10. Juni 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 282 von 364 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Seit dem 1. Juni kann man sich zum Inklusionscamp in Hamburg anmelden. Die Veranstaltung ist als Barcamp zum Thema Inklusion, inklusives Leben und Lernen geplant und findet am 25. und 26. September 2015 statt.

Mit Islamfeindlichkeit gegen Antisemitismus: Fabian Köhler analysiert für IslamQ, wie sich ein weißes deutsches Kollektiv mit antimuslimischem Rassismus vom eigenen Antisemitismus freispricht. [Siehe Kommentarbereich – danke für den Hinweis!]

Das JugendtheaterBüro Berlin wurde für die KulTür auf! Kampagne mit dem BKM-Preis für Kulturelle Bildung ausgezeichnet.

Und noch mehr Preise: Das Transgender Film Festival 2015 stellt die dort ausgezeichneten Werke vor.

Dominique Hansell schreibt für das Gunda Werner Institut zu Diversity als politischem Feigenblatt: Anhand der Fashion- und Beauty-Branche seziert sie, wie „das politisch korrekte „Anderssein“ […] hier zum kulturellen Aushängeschild der betreffenden Firmen und Institutionen [wird]“.

Obwohl europäische Rechtsinstanzen immer wieder Vätern mehr Rechte in Bezug auf Besuch, Umgang oder Erziehung von Kindern zuspricht, entschied das Bundesverfassungsgericht jüngst anders: Ein Vater darf ein Umgangsrecht gegen den Willen des Kindes nicht durchsetzen, wie das Online-Magazin Frauensicht berichtet.

Englischsprachige Links

Eine Raum wird nicht allein dadurch trans*inklusiv, in dem er statt beispielsweise Frauenraum zu FrauenLesbenTrans*Raum umbenannt wird. Autostraddle trägt Ansätze zusammen, wie (queere) Räume inklusiver für Trans*Frauen gestaltet werden können.

Endlich Sommermode? Kitty Stryker von Purr Versatility hat den ultimativen Guide für den misandrischen, male-gaze-den-Mittelfinger-zeigenden Look zusammengestellt.

Das Black Youth Project stellt ein Kinderbuch vor, in dem ein queerer Junge seine Geschichte erzählt.

Den Dokumentar-Film FREE CeCe!, der sich mit Gewalt gegen Trans*Frauen of Color beschäftigt und die Geschichte von CeCe McDonald (von dem Angriff gegen sie, ihre Verurteilung und Gefängniszeit und ihren Aktivismus gegen den Gefägnis-Komplex) nachzeichnet, könnt ihr noch finanziell unterstützen. Er benötigt noch Geld für die Post-Produktion.

Das Bitch Magazine stellt zehn Schwarze Komponistinnen/Frauen, die Musik schreiben, vor – von der Harlem Renaissance bis heute.

Eine Pool-Party in McKinney. Erst werden Jugendliche rassistisch beschimpft, dann wird die Polizei gerufen, welche die Jugendlichen angeht, mit Waffen auf sie zielt und Dejerria Becton, eines der anwesenden Mädchen, brutal auf den Boden wirft und fixiert. The Root hat alle Informationen zusammengestellt. Feminist Wire schreibt zu: „Police Criminals and the Brutalization of Black Girls„.

Termine in Berlin, Dortmund, Hamburg, Konstanz und Wien

10.06. in Konstanz: Vortrag zu Racial Profiling von Jamie Schearer.

10.06. in Berlin: Kongress „Respekt statt Ressentiment“ – Strategien gegen eine neue Welle von Homo- und Transphobie.

11.06. in Dortmund: „female energy“: Vernissage verschiedener Künstler_innen im Fachbereich Design der Fachhoschule Dortmund. (FB-Link)

22.06 in Wien: Frigga Haug spricht im Rahmen der Dialogreihe „Gutes Leben für alle“ über die Forderung „Teilzeit für alle“. (FB-Link)

17.07. in Berlin: „Grrrls To The Front: Das Female Focus Festival“, das „viele verschiedene Berliner Rapper*innen und DJ*s“ fördert, „die zusammen mit internationalen Künstler*innen aus Buenos Aires (ARG), Durham (USA), Birmingham (UK) und Johannesburg (RSA) das Festival gestalten. (FB-Link)

01.08. in Hamburg: Queer Flora Soliparty, 23 Uhr, Rote Flora.


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Männlichkeiten, Weiblichkeiten und mehr im „Kurz verlinkt“

15. März 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 188 von 364 der Serie Kurz notiert

Die taz veröffentlicht ein „Protokoll einer Romni„, in dem Diana S. über ihr Leben in Deutschland und Angst vor Diskriminierungen berichtet.

Anlässlich des Frauenkampftags gab es ebenfalls in der taz eine Serie über „unsichtbare“ Frauen. Es wurden Frauen portraitiert, die aufgrund von beruflicher Stellung, Krankheit und Migration, bzw. Kombination aus diesen und anderen Faktoren, besonders selten wahrgenommen werden.

Spectra Speaks schreibt über sisterhood und Weiblichkeits- sowie Maskulinitäts-Performances. Spectra analysiert, wie sich der eigene Zugang zu „women’s spaces“ mit der Veränderung der Performance geändert hat. (Englisch)

Die neue an.schläge ist da und es schreiben dort zum Beispiel Antje Schrupp und Mädchenmannschafts-Autorin Nadia Shehadeh noch einmal zur Kinderbuchdebatte.

Die LGBT-Aktivistin Lepa Mlađenović erhält den Anne-Klein-Frauenpreis. phenomenelle berichtet.

Über das Privileg, sich selbst halbwegs sicher als Feministin bezeichnen zu können, und die Entscheidung, aus Selbstschutz darauf zu verzichten, schreibt Ana Mardoll bei Shakesville. (Englisch)

Das Ms. Magazine interviewt feministische Food-Bloggerinnen, z.B. Dr. Amie “Breeze” Harper, die bereits seit 2005 zu Veganismus schreibt – immer mit einem Blick auf Differenzkategorien wie race, class und gender. (Englisch)

Zum Thema Pornographie gibt es einen Beitrag auf black feminists: „The cult of pornography – a black feminist perspective„. (Englisch)

Im Tagesspiegel schreibt Verena Friederike Hassel über Neurobiologie. Sie erklärt:

Der Trend, Ursachen für Geschlechtsunterschiede im Hirn und nicht in der Gesellschaft zu suchen, ist ungebrochen. Doch oft sind diese Studien völlig unwissenschaftlich – dienen aber dazu, Vorurteile gegen Frauen im wissenschaftlichen Gewand zu präsentieren.

the feminist wire schreibt über Schwarze Männlichkeiten und geht dabei auf Themen wie Polizeigewalt, Rassismus und Heteronormativität ein. (Englisch)

Anlässlich des 8.März schrieb Nadine Lantzsch darüber, dass Sprachkritik eben auch Systemkritik ist.

Nach dem Klick gibt es Termine in Berlin, Bern, Dortmund, Kiel:

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