Einträge mit dem Tag ‘Hollaback’


Samstagabendbeat mit Half Girl (und “Cats Against Catcalling”)

1. Juni 2013 von Charlott

Es ist soweit: Gestern erschien die nun mehr sechste Riot Grrrl Compilation. Für diese taten sich Riot Grrrl Berlin und Hollaback Berlin zusammen und bringen uns jetzt 95 (!!!) Bands_Künstler_innen nach Hause. Der Titel “Cats Against Catcalling” ist inspiriert durch das gleichnamige Hollaback-Tumblr. Die ganze Compilation ist wie immer kostenfrei runterzuladen. Einige der Songs beschäftigen sich explizit mit dem Thema street harassement (wie zum Beispiel “My Dress Is Not A Yes” von Feminist Princess oder “Je Ne Suis Pas Interessée” von Nele Needs A Holiday), andere nutzen die weitere Themenpalette.

Mit dabei sind auch Half Girl, jene Band bei der auch Julie Miess, die früher Bassistin bei Britta war, spielt. Und die rufen dem Motörhead-Sänger zu: Lemmy, I am a feminist! (Video via Mädchenblog)


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Selbstfürsorge, Hollaback und Thatcher – kurz verlinkt

17. April 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 185 von 251 der Serie Kurz notiert

Bei Buzzfeed gibt es 18 großartige Illustrationen rund um das Thema Street Harassement. (Leider auch mal mit ableistischer Sprache…) [Englisch]

In Schweden wollte eine Dessous-Kette durchsetzen, dass die Mitarbeiterinnen Namensschilder tragen, auf denen auch die BH-Größe vermerkt ist. Über das Urteil eines Arbeitsgerichts berichtet die taz.

The Feminist Current schreibt über Zusammenhänge zwischen (Post-)Feminismus, Geschlecht und Veganismus - auch bekannt als der “PETA-Complex”. Und was das alles mit Femen zu tun hat. [Englisch]

M.I.A. ist nicht nur Musikerin, sondern hat auch schon zuvor einiges an Kunst fabriziert. Complex stellt ihr zehn besten “art moments” zusammen. [Englisch]

An Margeret Thatchers Politiken gibt es vieles wichtige zu kritisieren (neben all dem neoliberalistischem Zeug, doch auch ihre Äußerungen über Anti-Apartheids-Kämpfer_innen, welche Terror_istinnen seien, und ihre Rolle im Nordirlandkonflikt), aber rechtfertigt das sexistische Beschimpfungen? Nein tut es nicht, stellt dieStandard heraus.

Die Auszahlung von Sozialhilfe an die Schulleistungen von Kindern zu koppeln? Eine ganz großartige Idee, dachten (u.a.) Politiker_innen in Tennesse. Die acht-jährige Aamira Fetuga ging dagegen vor. [Englisch]

Zwar schon etwas älter, aber nie zu spät: Die Dokumentation “Eyes of The Rainbow” über Assata Shakur, US-amerikanische Bürgerrechtlerin, kann mensch kostenfrei online anschauen. [Englisch]

Marga Spiegel ist 100 Jahre alt geworden und hat ein neues Buch herausgebracht. Es heißt “100 Jahre – 4 Leben. Eine deutsche Jüdin erzählt.” und wird bei dieStandard vorgestellt.

In Dortmund fand das FrauenFilmFestival statt (wir wiesen darauf hin). Nun stehen auch die Preisträgerinnen fest. Für den besten Spielfilm wurde die polnische Regisseurin Małgośka Szumowska ausgezeichnet.

Bei The DIY Courier gibt es Selbstfürsorge-Tipps für depressive Zeiten. [Englisch]

In Österreich gibt es eine neue Rentenregelung. Alle sollen jetzt gleich behandelt werden, wie das aber aufgrund von bestehenden Ungerechtigkeistverhältnissen vor allem Frauen nun mehr benachteiligt, kann mensch bei an.schlaege nachlesen.

Das Gleichstellungsbüro der Universität zu Köln hat den Leitfaden für eine geschlechtergerechte Sprache überarbeit.

Zum Schluss noch ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Wir haben unsere Netiquette nochmal geringfügig geupdatet.

Termine in Berlin und Jena:

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Lesen, tanzen, essen – kurz verlinkt

9. Januar 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 177 von 251 der Serie Kurz notiert

Gute Nachricht für eifrige Netsurfer_innen: Da sich zwischen den Jahren, wie man so schön sagt, allerhand Lesenswertes bei uns eingefunden hat, gibt es diese Woche  “Kurz verlinkt” gleich zweimal. Hier Teil 1.

Das Rosa-Mayreder-College stand stets an der Schnittstelle von akademischem und aktivistischem Feminismus. Warum die Einrichtung nun schließt und wie es weitergeht, erklärt Gründerin Ursula Kubes-Hofmann.

Der Jahresbericht von Hollaback! International ist da und informiert über Street Harrassment, also Belästigung und Übergriffigkeiten im öffentlichen Raum (Text auf Englisch).

MALMOE und Migrazine nehmen in einem gemeinsamen Schwerpunkt die bereits seit den 1990er-Jahren geführte und stark polarisierte Debatte um Homophobie und Sexismus der Dancehall-Szene genauer unter die Lupe, um ein differenzierteres Bild zu zeichnen.

Profeministische Männerbewegungen? Klingt erstmal gut, hat aber mächtige Haken. Amanda Marcotte analysiert, was das Problem ist (Text auf Englisch).

A Propos Männerprobleme: Männer essen einem US-amerikanischen Psychologen zufolge nicht nur mehr Fleisch als Frauen, sie begründen ihr Verhalten auch anders: Der Fleischkonsum mache sie männlich.

Um Schönheitswahn nach der Geburt geht es in der Berliner Zeitung.

Die taz führte ein Interview mit einer Autorin und dem Mitbegründer des NoNo Verlags für nicht normative Kinderbücher.  Ebenfalls in der taz: “Kotzen vor Wut” darüber, dass sexualisierte Gewalt in Deutschland und überall auf der Welt noch zu wenig Empörung hervorruft.

Südkorea hat mit Park Geun-hye seine erste Präsidentin gewählt. In ihrem Wahlkampf kündigte Park an, im Falle ihrer Präsidentinschaft eine “Revolution der Frauen” in Gang zu setzen, versprach finanzielle Unterstützung für Kinderbetreuung und Anreize für Firmen, mehr Frauen einzustellen. Man darf gespannt sein.

Termine:

Das Team von Slutwalk Münster ist in einem Neuausrichtugnsprozess. Welche_r dabei mitmachen will, kann sich auf Facebook über die weiteren Treffen informieren.

Am 10. Januar im Südblock, Berlin: Rosa Radikale – Visionäres und Impulse aus der Schwulenbewegung der 1970er. Buchvorstellung, Diskussion und tanzbare Tuntenlounge

Am 13. Januar im Jubez, Karlsruhe: Tagung / Konferenz Die Care-Seite der Krise. Gesellschaftliche Hintergründe und politische Strategien.

 


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Hollaback! und Pinikifizierung – kurz notiert

28. November 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 172 von 251 der Serie Kurz notiert

Das ZDF zeigt einen Beitrag zum Thema Begehren und Behinderung, in dem drei Frauen potraitiert werden.

Uganda ist in den letzten Jahren immer wieder mit repressiven Gesetzen gegen Homosexuelle in die Schlagzeilen geraten. Jetzt steht wieder das so genannte “Kill the Gays”-Gesetz auf dem Plan – und es gibt eine internationale Petition dagegen.

Bei der FAZ geht es um rosa und pink und all das im Kinderzimmer.

Eine schöne Aktion dokumentiert das deutsch türkische journal: Eine Gruppe überklebte Buschkowsky-Bücher mit “Das Problem ist Rassismus”-Aufklebern.

Die Huffington Post schreibt über die Repräsentation verschiedener Körper und welche Auswirkungen das hat. (Englisch)

Schreib es in die Welt!” – Der Freitag schreibt über die Hollaback!-Bewegung. (Die Kommentare wie üblich lieber nicht angucken.)

Habt ihr euch auch schon über sexistischen Unicum-Tüten geärgert, die fast schn traditionell auf dem Uni-Campus verteilt werden. Das Free Education Movement Marburg will dagegen vorgehen und hat eine Petition angelegt.

Eine Tagung in Bochum beschäfftigte sich mit der Situation von Sexarbeiter_innen in Europa und dieStandard berichtet.

Ebenfalls bei dieStandard gibt es einen Artikel, der sich mit Rihanna auseinandersetzt und wie sie portraitiert wird. (Inhaltswarnung: (sexualisierte) Gewalt)

Für diesen Samstag (01.12.2012) erreichte uns ein Interviewaufruf von Sabrina, der sich an alle queere Femm(e)ininitäten und thematisch Interessierte wendet. Um 16 Uhr findet im Spinnboden Lesbenarchiv in Berlin eine Gruppendiskussion statt. Thematisch geht es um Femmeness, um Inszenierung(en) und die Anerkennung von Femm(e)ininität(en) in queeren Kontexten. Es sind alle, die sich schon mal mit diesen Themen auseinandergesetzt haben herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Eure Daten werden vertraulich behandelt und die Interviews anonymisiert. Wenn ihr so kurzfristig Zeit und Interesse habt meldet euch bitte unter:  diplomarbeit_femmes[at]gmx.de.

Weitere Termine findet ihr nach dem Klick:

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Erlebnisse im TV, im Internet und in der Drogerie – die Blogschau

3. November 2012 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 179 von 259 der Serie Die Blogschau

Christine Olderdissen guckte Tatort und ärgert sich über das dort verbreitete verquere Weltwissen über lesbische Liebesbeziehungen – kein Ausrutscher, sondern alte Tradition.

Brandneu hingegen: das Institut für Klassismusforschung.

Melanie hat einen Hollaback!-Workshop besucht und berichtet für die Femgeeks von ihren Eindrücken.

Das Steinmädchen erzählt über ihre bisherigen Erfahrungen mit Netzfeminismus, die Bedeutung von Solidarität und macht der Mädchenmannschaft eine kleine wundervolle Liebeserklärung. Hach! Außerdem war sie vergangenen Mittwoch bei den Protesten gegen die Opferindustrie-Propaganda der Kachelmanns dabei. Bonus: ein kommentierter Medienspiegel!

Im Missy-Interview erzählt Sarah Diehl von ihrem gerade erschienen Roman Eskimo Limon 9.

Melanie erlebt hingegen sprachlos machendes in der Kassenschlange.

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Vulkane, Weltreisen, weniger Stress – die Blogschau

23. Juni 2012 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 164 von 259 der Serie Die Blogschau

Karnele sieht Verbesserungsbedarf in Sachen Kampagnenarbeit und fordert auf: Frauen, lernt Social Media!

Nach Dänemark will nun auch Frankreich die Ehe für “gleichgeschlechtliche” Paare ermöglichen, berichtet queernews.at.

Melanie von glücklich scheitern macht sich Gedanken über den Umgang mit Kinder­fotos im Internet und weiß selbst noch nicht, wohin das alles führen soll. Danach erklärt sie dann noch, wie Feminismus und Gender Studies eigentlich zusammen hängen – ist nämlich bei weitem nicht dasselbe, auch wenn manche das zu meinen scheinen.

Mierk Schwabe von den SciLogs hat  auf dem Vulkan nicht getanzt, sondern dort astronomische Beobachtungen gemacht. Und zwar auf dem Mauna Kea auf Hawai’i.

Michaela Werner berichtet – auch per Video – über neue Wege im Leistungs­schutz­recht und die ganz konkreten Auswirkungen auf die tägliche Informations- und Meinungs­bildung im Internet – und warum das ganze Thema relevant für alle Netz­nutzer­_innen. ist. (mehr …)


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Brüll zurück!

25. April 2012 von Magda

Hollaback! („Brüll zurück“) ist eine Bewegung, die sich dem Kampf gegen sexuelle Belästigung und dummen Anmachen auf der Straße verschrieben hat. Nach Hollaback! Düssel­dorfHollaback! Berlin (mit denen wir bereits vor einem Jahr ein Interview führten) wurde nun auch Hollaback! Dresden ins Leben gerufen. Im folgenden Video stellen sich neben der Gruppe aus Dresden weitere neugegründete Hollaback!-Gruppen z.B. aus Belgien oder England vor.


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Geld, Aussehen und (fehlende) Inklusion – die Blogschau

17. Dezember 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 140 von 259 der Serie Die Blogschau

Heute ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Sexarbeiter_innen. Über die Hintergründe berichtet menschenhandel heute.

In der Blogosphäre ging es diese Woche hoch her, *das* Thema war Lookism – die Abwertung von Menschen und besonders Frauen aufgrund ihres Aussehens. Den Anfang machte Unter der Glasglocke mit Vom Mobbing in der Schule zu Femininitäts”feindlichkeit” in linken/queeren/feministischen Zusammenhängen, Medienelite und ryuus hort kommentierten.

Die ARGE Dicke Weiber stellt weiter die Gastbloggerinnen beim Missy Magazine und plädiert, sich das Wort „Essstörung“ einmal ganz genau anzusehen. Apropos Sprache. Frauen werden beim generischen Maskulinum leider nicht mitgedacht und geschlechtergerechte Sprache ist sehr wohl verständlich und lesbar, so der Sprachlog.

Bücherlesestoff gesucht? L-Talk rezensiert „Schön! Stark! Frei! Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden“ Fazit: In der Presse kommen Lesben leider nicht vor, der Kauf des Buches lohnt aber. Um Kinderbücher mit diversen Familienbildern und sexuellen Identitäten geht es bei den Fuckermothers. Kein Buch aber auf Papier: Die dritte Ausgabe von Outside the Box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik gibt’s zu kaufen. Das Thema: Gebären.

Inklusion im Schulsystem fällt mal wieder dem Sparzwang zum Opfer. Obwohl die UN-Konention dazu seit einigen Jahren auch in Deutschland gilt, weigern sich in Bayern die Ämter, zwei gehörlosen Mädchen Dolmetscher_innen zu bezahlen. Mehr dazu bei Die Welt mit den Augen sehen, die doch weiter bloggen wird, juchu.

Aus dem Hamsterrad „Uni, Arbeiten, Engagieren, Ziel: irgendwann ein vernünftiger Job“ berichtet Puzzlestücke. Trotz immer noch zuwenig Geld, bleibt dabei zunehmend die Freizeit auf der Strecke. Explizit auf die Abwertung von Menschen mit wenig materiellen Mitteln als Trash und „Unterschicht“ geht ClassMatters ein.

Thema Geld: Das braucht leider auch ihollaback, um im nächsten Jahr den alltäglichen Belästigungen weiter den Kampf anzusagen. Ganz neu ist dagegen das Blog TraumaReport, in dem es um das Leben nach traumatischen Erlebnisse geht.

Den Anne-Klein-Frauenpreis bekommt in diesem Jahr Dr. Nivedita Prasad für ihren Einsatz für Frauen- und Menschenrechte. Sie kämpft z.B. gegen moderne Sklaverei und Gewalt gegen Migrantinnen, so anders deutsch. Über die (sexistische) Berichterstattung um ihre Person macht sich die Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, auf Marinas Lied Gedanken.

Im Herstory-Adventskalender von different needs ging es u.a. um Grace Jones. Über sein Austauschsemester bei einem schwulen Paar schrieb Armin Soyka.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Slut Walks, Nico Rosberg und eine FIFA-Rüge für homophobe Äußerung – Kurz Notiert

30. Juni 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 111 von 251 der Serie Kurz notiert

Die Jungle World ist im Gespräch mit Kerstin und Sandra Grether, die in Berlin den SlutWalk mitorganisieren. Auch die taz sprach mit einer Organisatorin des SlutWalks, Diana Drechsel (wir berichteten).

Ein Grund zum Freuen: New York ist der nun sechste Bundesstaat in den USA, der die Homo-Ehe erlaubt, wie die Huffington Post berichtet. Ein Jubelvideo dazu gibt es auf YouTube.

Vor einiger Zeit berichteten wir über die Hollaback Berlin, eine Initiative, die dummen Anmachen und Belästigungen den Kampf ansagt – nun gibt es auch ein Hollaback Dortmund.

Das neue Buch “Generation XY” von Mara Hvistendahl befasst sich mit den Konsequenzen der Ein-Kind-Politik Chinas, den fehlenden 160 Millionen Mädchen, der Rolle westlicher Länder und welche Konsequenzen sich aus der Überzahl der Jungen ergeben könnten.

Der Fußball-Weltverband FIFA hat Nigerias Nationaltrainerin Eucharia Uche nach deren homophoben Äußerungen zu lesbischen Fußballerinnen scharf kritisiert.

Im Spectator schreibt John R. Bradley zum Fall des Fake-Blogs der syrischen Bloggern Amina: “Arabs are more tolerant of homosexuality than the blogs would have you believe“. Der Blogger Tom McCaster, der sich als Amina ausgab, versucht jetzt noch, Kapital aus seiner Lügengeschichte zu schlagen.

The Grand Girls Anthology, das neue Projekt des Münchner Magnet Verlags, ist ein Almanach, in dem Frauen sich mit einem vorgegebenen Thema auseinandersetzen. Das Thema der nächsten Ausgabe: Revolution (via Missy Magazine)

Nico Rosberg nimmt Stellung zu seinem gruseligen Frauen-WM-Zitat und sagt: “Es gab eine gravierende Fehlinterpretation.”

Auf unique findet ihr einen Beitrag zum feministischen Twittern.

Im Mai hielt Juana Remus an der HU Berlin einen Vortrag zu “Das Zusammenspiel von Recht, Medizin und heternormativer Zweigeschlechtlichkeit an der Normierung und Regulierung von Intersexualität.” Nun gibt es im Netz eine Aufnahme des Vortrags zum Runterladen. Passend dazu hat auch DRadio Wissen einen Beitrag zu Intersexualität.

Termine (nach dem Klick) (mehr …)


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“Hey Baby” ist nicht mein Name!

6. April 2011 von Magda

Berlin Hollaback! ist eine recht junge Initiative zweier feministischer Aktivistinnen aus Berlin, die dummen Anmachen und Belästigungen den Kampf ansagen. Mit ihrer Platt­form möchten sie sexistische, sexuali­sierte, rassistische, homo­phobe, trans­phobe und/oder beHindernde Be­lästigungen öffent­lich machen, um sie aus der un­sichtbaren Ecke zu holen: Be­lästigung ist weder Einzel­fall noch das alleinige Problem des_r Belästigten. Mehr Infor­mationen gibt es auf der Homepage, auf Tumblr, auf Twitter oder Facebook.

Mit eurer Initiave Hollaback Berlin setzt ihr euch gegen street harassment (Belästigungen auf der Straße) ein. Wie seid ihr auf das Thema gekommen?

Letztes Jahr im September haben wir die Londoner Hollaback! Seite entdeckt. Weil wir die Idee so gut fanden, haben wir die Admins der Seite gleich kontaktiert und gefragt, ob es mö­glich wäre, das auch für Berlin zu machen. Wenig spä­ter hat sich dann die Direk­torin von HollaBack!, Emily May, bei uns gemeldet. Weil die Seite in den USA so erfolg­reich ist, haben sie und die anderen Gründer_innen entschieden, HollaBack! als NGO zu betreiben und weltweit neue Seiten auf­zubauen.

So eine Website hat uns gefehlt: eine, die erstens über street harassment (also jede Form sexualisierter Be­lästigung in öffent­lichen Räu­men) informiert und zweitens genau uns, die Leid­tragenden dieser Praxis ermutigt, das nicht länger einfach nur hin­zu­nehmen. Wir fanden, es war höchste Zeit, das auch für Deutsch­land in Angriff zu nehmen. Die Tat­sache zum Beispiel, dass keine wirklich an­gemessene Über­setzung für street harassment existiert, gibt schon Auskunft darüber, welchen Stellen­wert diese Form der Dis­kriminierung (immer noch) ein­nimmt. Das wollen wir ändern: dieses ewige Nach­gepfeife, angemacht werden, Grabschen, Glotzen und dann be­schimpft werden, weil der Kerl nicht zum Zug kommt, muss einfach pro­blematisiert und ins öffent­liche Be­wusstsein gerückt werden.

Was heißt “hollaback” und in welchem Kontext steht es zu Belästigung auf der Straße?

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