Einträge mit dem Tag ‘Frauen im Ingenieurberuf’


Rumnerden oder MINT-Karriere machen – jetzt anmelden für die April-Termine

15. März 2012 von Helga

Schon mal hereinschnuppern in die Grundlagen eines Ingenieurinnenstudiums? Das geht am MINT-Kolleg in Stuttgart. Interessierte können sich als Gasthörer_innen einschreiben und ab dem 10. April schon einmal 10 Semesterwochenstunden Mathe, Chemie und Informatik pauken.

Bis zum 2. April müssen sich Studierende der TU Berlin entscheiden – dann endet die Anmeldefrist für das Programm „Gender Studies in den Ingenieur­wissen­schaften. Technik – Wissenschaft – Praxis“. Für den Besuch der semester­be­glei­ten­den Seminare gibt es ein Zertifikat, am 16. April geht’s los.

Noch vor kurzem waren wir auf der Suche nach Projekten, die speziell Frauen einladen, Programmieren zu lernen. In Berlin gibt es nun am 13. und 14. April um Ruby on Rails. Was frau damit schönes machen kann, verraten die Rails Girls. An­melde­schluss ist der 5. April.

Im Rahmen der Hannover-Messe gibt es am 27. April auch den Kongress WoMenPower, mit einer Reihe an Workshops zu Berufs(wieder)einstieg und glä­ser­nen Decken. Das ganze kostet ne Stange Geld, für Studentinnen gibt es einen Rabatt. Entscheiden müsst Ihr Euch bis zum 20. April.

Nicht mehr im April, sondern erst im Mai ist Flossie 2012, eine zweitägige Konferenz für Frauen mit Interesse an freier und offener Software (FLOSS). Bis zum 19. März ist der Call for Papers verlängert worden. Los geht es dann am 25. Mai in London.


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Noch fix anmelden: Frauen in der Wissenschaft

24. Februar 2012 von Helga

Kurzentschlossenen Technik-Student_innen der TU Berlin steht vor dem Semesterbeginn noch ein Blockseminar ins Haus: „Was haben Natur- und Technik­wissenschaften mit Gender zu tun?“ Für die Veranstaltung im März ist der Anmeldeschluss am 27. Februar, im Sommersemester wird es die Veranstaltung noch einmal geben. Das Seminar ist Teil des Programms „Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften. Technik – Wissenschaft – Praxis“ für Studierende und Promovierende mathematischer, ingenieur-, natur- und technik- wissenschaftlicher Fächer – wer auch die weiteren Seminare belegt, kann mit einem Zertifkat zu Gender- und Diversitykompetenzen abschließen.

Am 6. März diskutieren in Berlin Vertreter_innen von Forschungsorganisationen über die Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Darunter sind Jutta All­mendinger, die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und die Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen. Bei den Problemen, Karriere in der Wissenschaft zu machen, soll es auch um die Hürden für Männer gehen – ob damit wohl die Vereinbarkeit von Familie und Job gemeint ist? Die Anmeldefrist ist der 28. Februar.


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Ingenieurinnen vor!

30. Januar 2012 von Helga

Bertha Benz, eine weiße Frau mit hellen Gewändern sitzt im Benz Patentwagen, zwei Männer schieben die Hinterräder. Ca. 1880. Mit ihren beiden Söhnen unternahm sie 1888 die erste Autoreise der Welt: Bertha Benz. Doch nicht nur Wagemut bewies sie damit, auch ihre technischen Fähigkeiten stellte sie während der Fahrt wiederholt unter Beweis. Mit Hutnadel und Strumpfband reparierte sie Pannen des Patent-Motor­wagens. Dessen Bedienung auch etwas komplizierter war, als die heutiger Autos.

Seit Juli 2009 gibt es inzwischen den nach ihr benannten „Bertha Benz-Preis“ – mit ihm zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jährlich eine Ingenieurin aus, die ihre Promotion herausragend abgeschlossen hat. Auch in diesem Jahr können Universitäten und Forschungsinstitute wieder Kandidatinnen für den mit 10.000 Euro dotierten Preis vorschlagen. Bewerbungsschluss ist der 15. März.

Wenn es auch in deinem Forschungsgebiet einen Preis gibt, mit dem engagierte Frauen oder Gruppen ausgezeichnet werden, kannst du uns unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid geben.


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Menstruations-Sex, Frauen in den neuen Ländern und weibliche Fans – kurz notiert

9. September 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 120 von 242 der Serie Kurz notiert

Der Kinofilm “Circumstance” schildert das Leben zweier Lesben im Iran. Darüber, dass die Bilder im Film der Realität kaum standhalten, berichtet The Daily Beast.

Black Feminist Working Group veröffentlicht ihren 12-Punkte-Plan “What Sistas Want, What Sistas Believe“. Darunter fallen unter anderem eine Umverteilung von sozialen, ökonomischen und kulturellen Ressourcen, die Repräsentation ihrer Vielfältigkeit genauso wie die Umstrukturierung des Strafjustizsystems.

Die taz hat sich die neuen Sonderhefte für “Mollige” von Brigitte und Freundin angeschaut. Fazit wie bei allem, das es eigentlich abzuschaffen gilt: Sonder­repräsentations­flächen sind kein Zeichen von im-Mainstream-angekommen.

Soso: Räumliches Denkvermögen hängt nicht vom Geschlecht, sondern dem Grad der Bildung ab, schreibt Spiegel.Online.

Und noch mal Spiegel.Online: In Hamburg will ein Gründer­zentrum mehr Frauen zur Freiberuflichkeit verhelfen.

Mit einer (nicht ganz neuen) Slideshow klärt the society pages darüber auf, warum Biologie kein Grund dafür ist, dass es so wenig Frauen im Informatikbereich gibt.

Menstruations-Sex verteidigt feministe. Kann ich nur zustimmen: wirkt wunderbar entkrampfend und schön glitschend ist es auch.

Eine neue Studie will untersuchen, warum junge Frauen so selten Ingenieurs­studiengänge anstreben und was man dagegen tun könnte.

Mit einer ausführlichen Tour durch die Rock’n Roll Jahrzehnte stellt Rachel Rabbit White die Frage, ob Groupie Bashing nicht etwas zu voreilig ist und was dieser Lebens­stil mit Feminismus zu tun haben könnte.

Am 20. September 2011 wird das US-amerikanische Don’t Ask Don’t Tell (DADT) endgültig Geschichte sein. Womanist Musing erinnert daran, dass dieser Tag nicht alle LGBT-Soldat_innen gleichermaßen zum Feiern animiert: Für Trans*menschen bleibt DADT weiterhin intakt.

Nach dem Klick gibt es noch ein paar Termine… (mehr …)


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Ingenieurinnen gesucht? Ohne angemessene Bezahlung wird das nichts!

25. Januar 2011 von Helga

Deutschland gehen die Ingenieure aus! Fachkräftemangel! Die Schlagzeilen sind genauso bekannt, wie die Forderungen an die Frauen, endlich mal was „Richtiges“ zu studieren. Maschinenbau statt Sozialwissenschaft, Chemietechnik statt Neuer deutscher Literatur.

Balkendiagramm zum Gender Pay Gap in den Ingenieurberufen aus dem WSI LohnspiegelLohnen tut sich das allerdings nicht unbedingt auf dem Gehaltscheck, wie eine neue Erhebung im WSI-Lohnspiegel zeigt (die ganze Studie als PDF). Danach gibt es den altbekannten Gender Pay Gap auch in den verschiedenen Ingenieur­wissen­schaften – Ingenieurinnen bringen rund 17 Prozent weniger Gehalt nach Haus.

Während es für Elektronikingenieurinnen fast gleiche Löhne gibt, sieht es im Bauingenieurwesen deutlich schlechter aus, über 18 Prozent Unterschied. Letzteres ist dabei ein Feld, in dem noch überdurchschnittlich viele Frauen zu finden sind. Je geringer der Frauenanteil in einem Fachgebiet, umso geringer auch der Pay Gap.

Vor zwei Jahren untersuchte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) die Einkommenslücke schon einmal genauer. In der allgemeinen Untersuchung wurden damals für die Ingenieurberufe etwas über 14,3 Prozent Unterschied veranschlagt, die Schere scheint sich also noch zu öffnen. Zu den Hintergründen hieß es damals bereits:
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Mit dem Frühling kommen die Veranstaltungen

20. April 2010 von Helga

Heute gibt es ab 16 Uhr einen Expertenchat auf Think Ing zum Thema Frauen im Ingenieurberuf. Fragen beantwortet u.a. Ulrike Schmidt von LizzyNet. Wer keine Zeit hat, kann bereits jetzt unter www.think-ing.de/expertenchat eine Frage stellen, später wird dort auch das Chatprotokoll einzusehen sein.

Morgen am Mittwoch, den 21. April, hält Fabienne Imlinger einen Vortag im Rahmen der Ringvorlesung Jenseits der Geschlechtergrenzen der Hamburger AG Queer Studies. Ab 19:15 Uhr dreht es sich um das Thema „Der Fall des Hermaphroditen: Hermaphroditismus zwischen Autobiographie und Medizin um 1900”. Im Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079. Auch außeruniversitäre Zuhörer_Innen sind ausdrücklich erwünscht.

Grauer Hintergrund mit lila Schrift: Kinder. Küche. Kämpfe. - darunter in weißer Schrift: Kritische Perspektiven auf Pflege- und Haushaltsarbeit im internationalen Kontext.<br />
Veranstaltungsreihe in Marburg vom 21.04. – 30.06.2010 - daneben die lila Abbildung einer hockende Frau mit Bodenwischer in der Hand

Eine weitere Veranstaltungsreihe beginnt am 21. in Marburg. Bis Ende Juni dreht sich alles um Kinder. Küche. Kämpfe. – Kritische Perspektiven auf Pflege- und Haushaltsarbeit im internationalen Kontext. Das Thema des Einführungsvortrags von Maria Rerrich (Hochschule München) lautet „Care und Gerechtigkeit: feministische Perspektiven der Gestaltbarkeit eines unsichtbaren Arbeitsbereichs“. Ort der Veranstaltung ist das Orientzentrum in der Deutschhausstraße 12 (Hörsaal 00A26).

An der Uni Leipzig gibt es im Sommersemester die GenderKritik-Reihe, so das Emanzenblog. Nachwuchswissenschaftler_innen stellen ihre Forschungsprojekte vor – die Themen reichen von „MonoPoly: Monogamie-Norm und Polyamorie auf dem Spielfeld der Besitzansprüche, Treue des Bekanntgehens” am 22. April bis „Post/ Porn/ Politics. Queer_feministische Perspektiven auf Pornographie und Sex_arbeit”. Jeweils donnerstags um 19 Uhr im Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ), Beethovenstraße 15, Hörsaal 2010. Der Eintritt ist frei.

„Homophobie ist heilbar!” lautet das diesjährige Motto der Osnabrücker schwul-lesbischen Kulturtage Gay in May. Am Samstag, den 24. April, geht es mit der Eröffnungsparty los. Ab 22:30 Uhr im Deeman’s (ex con3) in der Neulandstr. 12. Der Eintritt beträgt bis 23 Uhr 5,50 Euro, anschließend 6,50. Bis Anfang Juni gibt es dann noch jede Menge Vorträge, Lesungen, Filme und vieles mehr.

Blauer Schriftzug: lady*FEst MÜNCHEN 23. - 25. 4. 2010 daneben 3 Kästchen male, female, me (angekreuzt)

Ebenfalls am Wochenende (23. bis 25. April) läuft das Ladyfest in München. Diesmal gibt es Workshops u.a. zu den Themen Internationale Abtreibungsrechte, Homophobie in der Linken, Selbstverteidigung oder Stimmtraining. TROUBLE X wird mit einer Ausstellung vertreten sein, ebenso Steffie Müller/rag_treasure und viele andere. Zu hören gibt es verschiedene Bands, etwa krikela und bell´s roar.

Schließlich: An der Fh Frankfurt/Main gibt es am 25. und 26. September 2010 eine Tagung zum Thema Zwischen ‚Action’ und ‚Arterhaltung’ –
Feministische Analysen zur Bedeutung von Geschlecht in der extremen Rechten
. Bis zum 30. April können Interessierte noch Beiträge vorschlagen, siehe den Call for Papers.


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Ingeneurinnen und Wissenschaftlerinnen

20. Juli 2009 von Helga

Vom 11. bis 13. September findet in Düsseldorf die “1st European Conference on Gender and Diversity in Engineering and Science” statt, Organisiert von Frauen im Ingenieurberuf (fib). Die Konferenz richtet sich an Ingeneurinnen und Wissenschaftlerinnen aus ganz Europa, sowie Führungskräfte. Dass Gender und Diversity-Management wichtig ist, wird heute häufig betont, hier sollen gelunge Umsetzungen vorgestellt und diskutiert werden.

The idea of gender in engineering and sciences has been widely discussed outside the areas where it should be applied: research and development in industry and research institutions. Although the last few years have seen a growing acceptance of gender issues in Germany, the situation of German women engineers and scientists is in many respects worse than that of their European colleagues (number, salary differences, risk of unemployment, career perspectives).

Außerdem bietet die Konferenz auch die Möglichkeit zum Austausch und Vernetzen. Das Programm und weitere Informationen unter www.fib-conference2009.de.


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