Einträge mit dem Tag ‘Equal Pay Day’


Equal Pay Day: Feministische Ökonomiekritik für jeden Tag im Jahr

18. März 2017 von Charlott

Heute ist Equal Pay Day. Also jener Tag im Jahr, der den Verdienstausfall von Frauen in Deutschland symbolisiert. Vielerorts finden heute Aktionen statt, die alle auf einer Aktionslandkarte der Equal Pay Day-Seite zusammengestellt sind. Dort gibt es gleich auch noch Tipps für unterschiedliche Aktionsformen.

Eine Hand hält fünf 10€-Scheine vor einer roten Wand.

Money, money, money.

Dinge, über die wir am heutigen Equal Pay Day und allen anderen Tagen nachdenken und diskutieren könnten:

  • Gehaltsdiskriminierung findet nicht nur aufgrund von Sexismus statt, sondern auch Rassismus, Ableismus, Cissexismus etc.
  • Welche Arbeit wird als Arbeit gewertet und gesellschaftlich anerkannt?
  • Wenn diskutiert wird, was getan werden kann, damit Menschen in gleichen beruflichen Positionen gleich viel verdienen, sollte auch darüber gesprochen werden, wie der grundlegende Zugang zu unterschiedlichen Jobs überhaupt gestaltet ist.
  • Eine Forderung nach „Gleichem Lohn für gleiche Arbeit“ kann keine Diskussion darüber ersetzen, warum bestimmte Berufe sehr viel besser bezahlt sind als andere.
  • Wenn wir über Zugang zu Lohnarbeit sprechen, denken wir dann auch an Geflüchtete, denen dieser Zugang verwehrt wird oder Menschen mit Behinderungen, deren Möglichkeiten zum Verdienst auf unterschiedliche Weise beschränkt und verunmöglicht wird?
  • Wie können wir sinnvoll, kritisch über Lohnarbeit, Leistungsdruck und der Maxime von Produktivität sprechen?

Diese Themen und Fragen (und natürlich noch viel mehr) sind nicht neu. Feministische Ökonomiekritik (und andere kritische Ökonomiebetrachtungen) setzen sich damit aus einander. Für einen Leseeinstieg, habe ich hier unsere Equal Pay Day Leseliste von 2014 etwas überarbeitet:


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Equal Pay Day, Superfeministen und Unterstützung bei Panikattacken – Die Blogschau

19. März 2016 von Charlott
Dieser Text ist Teil 294 von 295 der Serie Die Blogschau

Heute ist Equal Pay Day. Da Frauen durchschnittlich rund 21 Prozent weniger verdienen als Männer, könnte eine auch annehmen, dass sie die 79 Tage im Jahr „umsonst“ arbeiten. Der 19. März symbolisiert somit dieses Jahr den Verdienstausfall. Auf der Webseite zum Equal Pay Day findet ihr Informationen und eine Aktionslandkarte. Texte rund um das Gender Pay Gap und andere Fragen feministischer Ökonomiekritik habe ich hier bereits 2014 zusammengestellt: Holt die roten Taschen raus, es ist Equal Pay Day.

Anlässlich des 200. Geburtstag von Ada Lovelace gibt es in Paderborn die Ausstellung „Am Anfang war Ada. Frauen in der Computergeschichte“. Silke von den femgeeks hat sich diese genauer angeschaut und sie besprochen.

„Wir sind auf so vielen Ebenen in einem gewaltvollen System, dass wir den Blick füreinander verlieren.“ schreibt Diaspora Reflektionen über eigene Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen und die ihres Bruders.

bluespunk schreibt über Körperwahrnehmungen, Transitionen und darüber, dass der Körper nicht der Feind ist.

Eine Satire, die leider gar nicht so weit weg von der Realität ist: A++ Ranting verkündet die Verleihung des Preis für den Superfeministen des Jahres.

Don’t Degrade Debs schreibt über Dinge, die nicht sagbar scheinen aufgrund von Stigmatisierungen und Zuschreibungen:

Ich kann verrückt und Jüdin sein, aber zu behaupten, dass mir der Ekel-Kaugummi in den Haaren geklebt, weil ich, meine Wahrnehmung, mein Erleben und mein Schmerz als (dicke, lesbische) Jüdin in Deutschland, als Tochter einer Jüdin in Deutschland, als Teil einer jüdischen Familie in Deutschland pathologisiert werden, geht zu weit. Ich könnte auch als Nichtjüdin genauso verrückt sein und würde von dieser Gesellschaft genauso stigmatisiert werden, aber ich bin es als (dicke lesbische) Jüdin in Deutschland, als Tochter einer Jüdin in Deutschland, als Teil einer jüdischen Familie in Deutschland und glaube nicht, dass das das getrennt gedacht werden kann und will das auch nicht mehr. Aber das schreibe ich lieber nicht. Das aus dem Munde einer Verrückten, kann nur verrückt sein.

Wie kann man als außenstehende Person einen Menschen bestmöglichst durch eine Panikattacke begleiten? Ein Blog von Vielen hat ein „Alternativ-How-To“ veröffentlicht.

Habt ihr diese Woche etwas geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blog etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Regelmäßig verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.


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Holt die roten Taschen raus, es ist Equal Pay Day.

21. März 2014 von Charlott

In Deutschland müssen Frauen durchschnittlich 445 Tage arbeiten, damit sie das verdienen, was Männer bereits in 365 Tagen erwirtschaftet haben. Der Equal Pay Day markiert genau jenen Tag bis zu welchem Frauen arbeiten müssen, um den gleichen Verdienst zu erlangen.

Heute 238 Veranstaltungen von Flashmobs zu Diskussionsveranstaltungen statt, die auf diesen Umstand aufmerksam machen wollen und zu weiteren Diskussionen und Handlungen anregen wollen.

Der Equal Pay Day könnte dazu ein guter Anlass sein ein paar Texte zu feministischen Gedanken zu Ökonomie zu lesen. Ich habe darum hier eine kleine Leseliste mit Artikeln aus unserem Archiv zusammengestellt:


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Schminkkatastrophen und ein DOVE-Werbespot – die Blogschau

20. April 2013 von Nadia
Dieser Text ist Teil 201 von 295 der Serie Die Blogschau

Ach ja, da dachten die PR-Leute von DOVE, sie hätten die neue unkaputtbare Supergutfind-Werbung erfunden, und dann? Gibt es da ganz viele Menschen, die die Werbung nicht so knorke finden. Femmeinista fasst nochmal zusammen.

Die Femgeeks haben die Big Brother Awards unter die Lupe genommen und fragen: Wo steht der Datenschutz? Außerdem erschien noch ein text über Brustkrebs und Patentstreit.

Auf clararosa veröffentlichte ein Autorinnen-Kollektiv im Nachgang zur Klassismus-debatte jetzt nochmal den Text „Wir sind Klasse„.

Inklusive Triggerwarnung (häusliche Gewalt): Terre des Femmes schminkt blaue Augen. Antiprodukt erklärt, warum das halt mal gar nicht geht.

„Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung fördert jetzt Kultur.“ Da kann mensch sich vorstellen, dass das nur *lustig sein kann. Findet auch Me myself and child.

Zum Equal Pay Day hat die denkwerkstatt nochmal nachgelegt.

Helga hat was supergutes gemacht: Und zwar im Internet den Frauenmuseen dieser Welt hinterher gespürt. Top.

Eine Splatter-Version von Hänsel und Gretel? Gibt`s nicht? Gibt`s doch. Und eine ganz hervorragende Review auf dem Mädchenblog dazu.

l-talk hat die Rede von Zoe Gudovic („Kapitalistische Maschinen“), gehalten auf dem 12th AWID International Forum on Women’s Rights in Development, veröffentlicht.

Fotos und Fotomontagen zum Umdenken gibt es auf dem Tumblr von fraumuttermund. Und noch ein Tumblr: Auf Misogynistic Lyrics that aren`t Rap geht es darum: Wie der Name schon sagt.

Ein spannender Sky-Bericht zum Thema „Weibliche Ultras in der Kurve“ inklusive Gegendarstellung der Teilnehmerinnen erschien beim HSV-Fanprojekt.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Equal Pay Day 2013

21. März 2013 von Charlott

Heute ist also auch wieder Equal Pay Day. Jener Tag, der darauf aufmerksam machen soll, wie groß die Einkommenschere in Deutschland zwischen Männern und Frauen ist. Zur Zeit beträgt der Unterschied ganze 22%. Das heißt dann eben, dass Frauen, um das gleiche Einkommen zu erhalten, fast drei Monate auf ein Jahr gerechnet mehr als Männer arbeiten müssen. Eben bis zum 21. März.

Collage an roten Taschen

Symbol des Equal Pay Day: die rote Tasche

Im letzten Jahr haben wir für euch ein ganzes Dossier zum Thema zusammengestellt. Dort findet ihr zum Beispiel Fakten (mit vielen weiterführenden Lesetipps) zum Gender Pay Gap, den Hinweis, dass ungleiches Einkommen nicht ausschließlich eine Frage des Geschlechts ist und einen Artikel, der klar macht, dass der Einkommensunterschied nicht am „Versagen“ von Frauen liegt.

Passend zum Equal Pay Day möchte ich euch als Lesestoff aber auch noch einmal unsere Serie zu „Ökonomie_Kritik“ ans Herz legen.

Wer_welche heute die rote Tasche packen und auf eine Veranstaltung gehen möchte, findet sicher etwas passendes auf der Seite des Equal Pay Days. Dort gibt es eine interaktive Karte mit über 700 Aktionen deutschlandweit.


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Alle Jahre wieder – oder warum der Equal Pay Day noch immer nötig ist

23. März 2012 von Jennifer
Collage an roten Taschen

Symbol des Equal Pay Day: die rote Tasche

Es gibt Gedenktage, bei denen man sich jedes Jahr aus Neue wünschen würde, die Welt hätte sich endlich so entwickelt, dass dieser Tag nicht mehr benötigt würde. Der heutige, mittlerweile neunte Equal Pay Day zum Beispiel.

Doch dieser ist leider nach wie vor unverzichtbar. Erst vor kurzem hat die OECD eine Studie veröffentlicht, der zufolge das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen auch im Jahre 2012 in keinem anderen europäischen Land so groß ist wie in Deutschland: 21,6 Prozent verdienen Frauen, die Vollzeit arbeiten, demnach im Schnitt weniger als ihre männlichen Kollegen. In den anderen untersuchten Industrie­staaten beträgt der Unterschied durchschnittlich „nur“ 16 Prozent. Das statistische Bundesamt beziffert den Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen sogar wie in den Vorjahren mit 23 Prozent.

Wie dieser Pay Gap errechnet wird, ist hinlänglich bekannt. Genau wie die verschiedenen Gründe für sein Zustandekommen – Frauen arbeiten häufiger Teilzeit als Männer, sind öfter in schlecht bezahlten Branchen beschäftigt, müssen die Probleme bei der Vereinbarkeit von Job und Beruf eher ausbaden, treten in Gehaltsverhandlungen angeblich weniger durchsetzungsstark auf – können in unserer Faktensammlung zum Equal Pay Day nachgelesen werden.

Sie hier noch einmal aufzuführen, macht deshalb keinen Sinn – frau könnte jedes Jahr aus Neue einen alten Text per copy and paste einfügen. So wie Helga nicht mehr eigentlich selbstverständlichen Mini-Fortschritten applaudieren will, wäre es mir jedoch am liebsten, ich müsste mich gar nicht mehr über Missstände ärgern, die längst überwunden sein sollten. Denn das ist das eigentlich Bittere: Dass sich so wenig ändert! Und dass von denjenigen, die dazu in der Lage wären, anscheinend nicht einmal ernsthaft versucht wird, Bewegung in die verfahrene Situation zu bringen!

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EU-Initiative: Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer

31. Januar 2012 von Franziska

Salut,

Ich möchte euch heute über meine Initiative „Gleiche Bezahlung – JETZT!“ berichten, die ich im März 2011 gestartet habe, um endlich etwas gegen die immer noch enormen Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in der EU zu tun. Schon in den Gründungsverträgen der Europäischen Union von 1957 wurde das Prinzip der gleichen Bezahlung für Männer und Frauen bei gleicher Tätigkeit festgeschrieben – doch bis heute gibt es keinerlei EU-weit verbindliche Regelungen dazu. Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern stagniert seit Jahren bei 17,5 Prozent im EU-Durchschnitt und ganzen 23 Prozent in Deutschland.

Im Jahre 2008 verabschiedete das Europäische Parlament einen guten Bericht, der damals die Europäische Kommission aufforderte, weitere gesetzliche Schritte im Bereich der Transparenz und der Sanktionen vorzulegen. Die Kommission hat bisher nicht reagiert. Das muss sie auch nicht – nach dem alten Vertrag von Nizza, der bei der Annahme des Berichts im Jahre 2008 noch gültig war, muss die Kommission nicht auf Aufforderungen des Parlaments reagieren.
EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat am 5. März 2011 den ersten EU-weiten „Equal pay day“ ausgerufen – eine rein plakative Maßnahme, die Aktivität der EU-Kommission gegen ungleiche Bezahlung vortäuschen soll.

Das reicht aber nicht! Daher habe ich am 100. Internationalen Tag für die Frauenrechte am 8. März 2011 die Aktion „Gleiche Bezahlung – JETZT!“ mit neun anderen weiblichen Abgeordneten aller pro-europäischen Fraktionen im Europaparlament gestartet. Die Auftaktveranstaltung im Straßburger Europaparlament war ein voller Erfolg!

Im Anschluss an die Aktion übergaben die Parlamentarierinnen einen Brief mit ihrem Vorschlag für einen neuen Bericht, basierend auf dem erwähnten Bericht von 2008, an Parlamentspräsident Jerzy Buzek.
Damit wurde ein Verfahren in Gang gesetzt, das das durch den Lissabon-Vertrag verstärkte Initiativrecht des Europaparlaments nutzt. Auf einen nach diesem Verfahren verabschiedeten Bericht MUSS die Kommission dann – innerhalb einer vom Europaparlament gesetzten Frist – reagieren: entweder mit der Vorlage einer Gesetzesinitiative oder einer begründeten Ablehnung.

Jetzt ist der nächste Schritt in diesem Verfahren gemacht: Nachdem Jerzy Buzek unseren Vorschlag akzeptiert und an den zuständigen Ausschuss für die Rechte der Frau und Gleichstellung (FEMM) weitergeleitet hat, wurde der Bericht „Gleiche Bezahlung“ nun auf die Tagesordnung des FEMM-Ausschusses gesetzt; er soll im Mai 2012 im Plenum abgestimmt werden. Der Berichtsentwurf liegt leider noch nicht vor, kann aber eingesehen werden, sobald die Berichterstatterin Edit Bauer ihn veröffentlicht.

Übrigens: Der nächste Internationale Tag für die Rechte der Frau am 8. März 2012 steht im Europäischen Parlament ganz unter dem Motto „Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer“ – eine gute Gelegenheit, das Thema erneut auf die Agenda zu setzen und unseren Initiativbericht im Europaparlament voranzubringen.

Ich halte euch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden!

Viele Grüße aus Brüssel,

Eure Franziska


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Heute an die rote Tasche gedacht?

25. März 2011 von Helga

In den letzten Tagen haben wir schon drauf hingewiesen, jetzt ist es soweit. Heute haben die deutschen Frauen endlich den Lohn der deutschen Männer in 2010 erwirtschaftet. Etwas überraschend mutet da schon fast die Meldung der Süddeutschen an, dass Frauen ihr Beruf wichtiger sei als Männern. Passend gibt es heute auch wieder viele Veranstaltungen, die das Aktionsbündnis Equal Pay Day auf einer Deutschlandkarte vermerkt hat. So ist z.B. Antje Schrupp mit ihren 10 Thesen in den Frankfurter Mainarkaden und diskutiert ab 17 Uhr mit Helma Sick, Kolumnistin der Brigitte.

Eine Collage roter Taschen zum Equal Pay Day

Also raus mit der roten Tasche und für Lohngleichheit protestiert. Die Mainzer FEG hat ihre Taschen schon einmal dokumentiert. Außerdem gibt es dieses Jahr eine Online-Petition, die u.a. den „Abbau von Fehl­an­reizen im Steuer- und Sozial­ver­sicherungsrecht“ fordert. Etwas das Frauen­ministerin Kristina Schröder bisher noch gar nicht vorangetrieben hat. Auch in ihrem Statement zum Equal Pay Day preist sie lieber einzelne Programme – Pflaster­kleben statt echter Heilung.

In der Schweiz war der Equal Pay Day übrigens schon am 11. März, dort beträgt der Unterschied etwas weniger als 20 Prozent. Die Österreicherinnen müssen dagegen 27 Prozent aufholen und protestieren erst am 14. April. Weitere inter­nationale Termine bei BPW International.

Was habt Ihr heute erlebt? Habt Ihr mit Euren Kolleg_innen diskutiert oder einen Workshop besucht? Oder vielleicht ein Foto von Euch mit roter Tasche? Schreibt uns in den Kommentaren, wir freuen uns auf Eure Geschichte und Links.


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Die Ecard zum Equal Pay Day

22. März 2011 von Helga

Pinke Postkarte, darauf in weiß: Frauen nehmen Elternzeit. Darunter in schwarz: Wer sonst?

Am Freitag ist es wieder soweit: In Deutschland wird auf den Unterschied auf dem Lohnzettel hingewiesen. Schließlich verdienen Frauen im Durchschnitt 23 % weniger als Männer. Darauf – und auf einige der Gründe wie Elternzeit und die Karriere­end­station Teilzeit – weisen die Ecards der dbb bundesfrauenvertretung hin. Kann mensch zum Beispiel an seine Abgeordneten in Land- und Bundestag schicken.


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Lohnungerechtigkeit bekämpfen: Equal Pay Day 2011

18. März 2011 von Magda

In einer Woche ist der Equal Pay Day 2011 – der Tag, der für die Lohn­un­gleich­heiten von Männern und Frauen in Deutschland steht. Um für das Jahr 2010 die derzeitige Lohndifferenz von immer noch rund 23 Prozent auszugleichen, müssten Frauen bis zum 25. März 2011 arbeiten. Damit ist Deutschland eines der Schlusslichter in der Europäischen Union.

Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, veranstalten die Business and Professional Women (BPW), die Arbeitnehmerkammer und die Landes­gleich­stellungs­stelle in Bremen einen Aktionstag. Mehr Informationen gibt es unter Equal Pay Day und auf der Seite der „Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau“.


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