Selbermach-Dezember

von der Mädchenmannschaft
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Quelle: omnia_mutantur

Wie schon im letzten Jahr macht die Mädchenmannschaft nun eine kleine Pause: bis zum sechsten Januar 2014 ist unser Blog im Winterschlaf.

Verlinkungs- und Debattierbedarf gibt es aber natürlich immer, daher seid Ihr herzlich dazu eingeladen, dieses Forum zum regen Austausch zu nutzen.

Mit der Kommentarmoderation kann es ein bisschen länger dauern, wir bitten also um Verständnis.

Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euren Input, und wir wünschen allen schöne Feier- und_oder Urlaubstage und einen guten Rutsch! Wir freuen uns über Feedback, Wünsche und Spenden zum Jahresende und auf 2014 mit Euch :)!






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17 Kommentare

  1. Jolene sagt:

    Das finde ich gut, dass es zwischen den Jahren diese Möglichkeit des Austauschs hier gibt (:

    Hab auch schon wieder einige Sachen gefunden^^

    1.) ein englischsprachiger Artikel von Soraya Chemaly über Konsens, körperliche Grenzen und Beachtung selbiger, und warum das auch Kindern erklärt werden sollte. (Dabei wird das beispiel eines sechsjährigen Jungen in den USA erwähnt, der seine Mitschülerin offenbar nicht zum ersten Mal belästigt hat und deswegen temporär von der Schule suspendiert wurde.)

    http://www.huffingtonpost.com/soraya-chemaly/no-its-not-ok-to-steal-kisses-heres-why_b_4454920.html?

    2. noch ein englischsprachiger Artikel von Tara Culp-Pressler über reproduktive Rechte, US-Gesetze und häusliche Gewalt (da sich letztere auch in „reproductive coercion“ außern kann)

    http://thinkprogress.org/health/2013/12/16/3070331/reproductive-coercion-domestic-violence-prevention/

  2. AnnaJB sagt:

    Hab mich vorhin ziemlich geärgert, dass die TAZ die bekannte amerikanische Tennisspielerin Billie Jean King als „Schwulenrechtlerin“ bezeichnet. Ist mal wieder klar zu sehen, wie Lesben auch sprachlich unsichtbar gemacht werden. Russland ist in diesem Artikel „schwulenfeindlich“ und die lesbische ehemalige Spitzensportlerin und LGBT-Aktivistin die als Teil der Delegation des Weißen Hauses nach Sotschi fährt wird als „Schwulenrechtlerin“ bezeichnet. Habe mir grade nochmal auf Wikipedia durchgelesen, was sie so macht und für welche Organisationen sie sich engagiert und finde die Begriffe Frauenrechtlerin und LGBT-Aktivistin würden viel besser passen.

  3. AnnaJB sagt:

    Hier nochmal der richtige Link zu besagtem TAZ Artikel:
    http://www.taz.de/Signal-an-schwulenfeindliches-Russland/!129589/

  4. Vor einigen Tagen wurde in Italien eine Aktivistin der NO TAV-Bewegung wegen sexueller Nötigung eines Polizisten angezeigt. Sie hatte versucht, mit ihrem Handeln das Schicksal einer anderen Demonstrantin gewissermaßen zu rächen, die im Juli von Polizisten geschlagen und an gegrabscht wurde. Auf diesem italienischen blog erschien ein guter Kommentar dazu, was an dem Diskurs um die beiden Frauen falsch läuft und warum es nicht subversiv sein kann, einen Polizisten auf einer Demo zu küssen: http://www.massimolizzi.it/2013/12/ragazza-notav-bacio-poliziotto.html#comment-form
    Ich habe einen Teil seines Artikels übersetzt und durch meine eigene Wahrnehmung ergänzt:
    http://justapurplebubble.wordpress.com/2013/12/18/no-tav-doppelmoral-polizeigewalt-und-grenzen-der-subversion/

  5. Jolene sagt:

    Ein englischsprachiger Artikel über religiöse Erziehung, r*p* culture, Glorifizierung sexueller Abstinenz und wie mensch sich davon lösen kann.
    [Triggerwarnung im Artikel.]

    http://disruptingdinnerparties.com/2013/03/22/truelovedoesntwait/

  6. Magda sagt:

    Auf L-Talk gibt es einen sehr ausführlichen und lesenswerten Artikel zu: „Uganda: Anti-Homosexualitäts-Gesetz verabschiedet„.

  7. wtf sagt:

    Heute findet in Berlin vor der spanischen Botschaft eine Protestkundgebung statt gegen die drohende Verschärfung des spanischen Abtreibungsgesetzes. Was sie da vorhaben, ist ganz schön krass!
    am Montag den 23.12.13 um 14:00 vor der Spanischen Botschaft (Lichtensteinallee 1, 10787 Berlin)
    Das event bei facebook: https://www.facebook.com/events/266510456831649/?previousaction=join&ref_newsfeed_story_type=regular&source=1

  8. Anna-Sarah sagt:

    Ich hätte auch schon wieder eine Menge teilenswerter Links parat – aber stattdessen möchte ich diesen Open Thread einfach mal in eigener Sache nutzen, um DANKE an mein grrrlsteam zu sagen! Für die wichtige Arbeit, für die Energie & den Mut diese Arbeit (neben allem anderen und ganz für umsonst) zu machen, für das was ich alles von euch lerne und den ganzen Spaß den ich dabei habe, für die produktiven Auseinandersetzungen und das Füreinanderdasein. Ich freu mich auf 2014 mit euch & die Projekte, die in unserer Pipeline brüten <3

  9. accalmie sagt:

    @Anna-Sarah: <3 und vice versa.

    Ich fand diese beiden Artikel zu Beyoncés neuem Album sehr lesenswert (beide auf englisch): einmal bei Black Girl Dangerous; dann bei XO Jane.

  10. Anna-Sarah sagt:

    Feministing berichtet über die Freilassung der Pussy Riot-Aktivistinnen:

    “Everything is just starting, so fasten your seat belts,” Tolokonnikova said after her release. Both women plan to continue to work with human rights activists to fight for prisoner’s rights in Russia. ”We will unite our efforts in our human rights activity,” Alyokhina said. “We will try to sing our the song to the end.”

  11. »Paula« sagt:

    Ich danke euch auch für ein wunderbares Jahr voller toller, interessanter, anregender Artikel! <3

    Gerade gefunden: The Best LGBT Books of 2013 – eine (natürlich sehr subjektive und auf den ersten Blick anglozentrierte) Auflistung in englischer Sprache, aber vielleicht findet sich ja die ein oder andere Lese-Inspiration. :)

  12. Jan sagt:

    Zum Jahresende wollte ich hier auch mal die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Autor_innen ganz herzlich für die Existenz dieser Seite und die vielen eingestellten Artikel zu bedanken und schöne Feiertage zu wünschen :) Nachdem ich anfangs eher sporadisch hier reingeschaut hab, ist die Mädchenmannschaft aus meiner Online-Lektüre mittlerweile nicht mehr wegzudenken und hat mir viele gedankliche Anregungen, Impulse und Erkenntnisse beschert, die ich mitunter bis zum Moment des Verständnisses auch erstmal geistig durchdringen und sich emotional setzen lassen mußte – speziell wenn es um Dinge geht, die eigene bisher unhinterfragte Privilegien berühren.
    Freue mich schon aufs nächste Jahr, liebe Grüße!

  13. queery sagt:

    „Look how you look when you’re looking at me“

    Ein indischer Werbespot gegen den male gaze – mMn hat er etwas wundervoll empowerndes :)

    http://www.buzzfeed.com/regajha/this-indian-ad-responds-powerfully-to-men-who-stare-at-women

    Ich wünsche allen ein schönes Jahr 2014!

  14. Geschichten anders erzählen

    ich habe ein bisschen darüber geschrieben, wie Geschichten sich anders erzählen lassen und möchte auf der einen Seite Mut machen, überhaupt anzuerkennen wenn eine sich gegen Diskriminierung und Gewalt zu Wehr setzt, ob nun erfolgreich oder nicht. Auf der anderen Seite möchte ich einen stärkeren Austausch darüber in Gang setzen, wie sich zu Wehr gesetzt wird und wer was dazu an verschiedensten Strategien nutzt, welche Ängste es gibt und ganz viel mehr.
    Ich würde mich freuen, wenn viele sich in den Kommentaren oder durch eigene Texte beteiligen. Bin jetzt nicht die große Hashtagerfinderin, ich dachte, das geht vielleicht auch so. =)

  15. Anna-Sarah sagt:

    Die Musikerin und feministische Ikone Ani DiFranco hatte ein Workshopwochenende anberaumt – statt finden sollte das Event, inzwischen abgesagt, unverständlicherweise auf einer ehemaligen Sklaverei-Plantage. Eine Zusammenfassung, was da los war und welche Reaktionen es gab, gibt es z.B. bei autostraddle.

  16. Anastasia sagt:

    Kooperationsveranstaltung von RAV, ISD und KOP zu Möglichkeiten von Aktivist_innen, Dokumente und Verfahrensweisen des VN-Antirassismusausschuss und der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz zu
    nutzen.

    Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin-Neukölln
    Zeit: am 11. 01. 2014 von 10:30 Uhr bis 17:30 Uhr.

    Der Schutz vor Diskriminierung ist Strukturmerkmal der Menschenrechte. Doch die Menschenrechtsidee adressiert nicht nur eine formale (gesetzliche) Gleichberechtigung, sondern auch einen diskriminierungsfreien Zugang zur Durchsetzung dieser Rechte. Nur wenn Menschen die Verletzung ihrer Rechte bei der richtigen Stelle geltend machen können, werden sie als Rechtssubjekte ernst genommen. Hierdurch setzen nicht selten Diskussionsprozesse ein, die zu einer wechselseitigen Entwicklung und Veränderung auf gesellschaftlicher, politischer und rechtlicher Ebene beitragen können.
    Unsere Veranstaltung richtet sich an Aktivist_innen, die in ihrer täglichen Arbeit Menschen (strategisch) bei der Durchsetzung ihrer Rechte begleiten und unterstützen. Für sie besteht die Herausforderung oft darin, die Einhaltung menschenrechtlicher Standards einzufordern, auch dann, wenn nationalstaatliche Gesetzgebung bzw. deren Anwendung eben diese verletzt und dabei Betroffene als Rechtsträger_innen infrage gestellt werden.
    Wir werden zwei internationale Menschenrechtsorgane vorstellen, die sich dem Kampf gegen Rassismus verschrieben haben und auf die sich Aktivist_innen in ihrer Arbeit auf verschiedene Weise beziehen können: den VN-Ausschuss gegen Rassismus (CERD) und die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI). Eingangs stellen wir in zwei Inputreferaten den Auftrag, die Arbeitsweise und die Entscheidungen beider Institutionen vor. Im Anschluss diskutieren wir in drei Workshops anhand unserer Erfahrungen aus der Praxis, welche Möglichkeiten sich hieraus für unser antirassistisches Engagement ergeben.

    Die Tagesveranstaltung wird dokumentiert. Bei Bedarf ist eine Flüsterübersetzung der Workshops und des Abschlusspanels in englischer Sprache möglich.

    Finanziert u.a. aus Mitteln der „Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin“. Mitveranstalter ist das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

    (Die Veranstaltung ist kostenlos)

    Weitere Infos zu den Veranstalter_innen:
    http://www.rav.de
    http://www.isdonline.de
    http://www.kop-berlin.de

  17. Sasha sagt:

    einer der hoffnungslosen Fälle aus meiner Verwandschaft freute sich bei facebook über diesen Spiegel Online Artikel
    Ein schottischer Fußballer muss wegen Faulheit als Strafe nun sein Training im rosa Tütü-Trainingsanzug (neben seinen ’normal‘ in roten Sportklamotten gekleideten Kollegen) absolvieren.

    ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll :(
    – Ballett als Sport für Faule????? Schonmal Ballettänzer_innen gesehen??
    – Rosa als Demütigung des (Hetero!!) Mannes
    – homophob

    Ich wünschte, jemand könnte was zusammenhängendes dazu schreiben, ich reg mich zu sehr auf!