Könnt ihr uns lesen? Unser Ärger mit Filtersoftware

von Helga

„Könnt ihr uns lesen?“ klingt erstmal Banane, ist es aber nicht. Denn wie wir vor kurzem erfahren mussten, ist auch die Mädchenmannschaft auf schwarzen Listen, bzw. durch die Verwendung so anstößiger Wörter wie „Brüste“ auf den Sperrlisten von Filtersoftwares gelandet.

@franziska_: in der bücherei #neukölln am internettisch sind alle feministischen seiten wg wörtern auf dem internen index gesperrt :(( 12 Aug via web

Damit stehen wir nicht alleine dar. Bereits vor einem Jahr berichtete netzpolitik.org, von einer an Schulen beliebten Filtersoftware blockiert zu werden. Dass die Seite bereits mehrfach für ihre politische Bildungsarbeit ausgezeichnet wurde – geschenkt. Heute morgen twitterte Anne Roth, dass ihr Blog in den USA gesperrt ist.

Hintergrund in Deutschland ist derzeit der Jugend­medien­schutz-Staatsvertrag. Ähnlich wie im Fernsehen, sollen Kinder und Jugendliche auch im Internet vor gefährdenden Inhalten geschützt werden. Klingt wie eine gute Sache, ist aber in der Praxis großer Müll. Vorgesehen waren von der Kommision für Jugend­medien­schutz zertifizierte Filterprogramme, die es bis heute wohl nicht gibt (die entsprechenden Gesetze sind erst sieben Jahre alt).

Eine Neugestaltung des Staatsvertrages scheiterte im vergangenen Jahr, nachdem sich erneut handwerkliche Mängel abzeichneten. So ist weiterhin unklar, wie Bibliotheken und Schulen Kinder eigentlich schützen sollen. Um auf der sicheren Seite zu sein, verlassen sich daher viele auf Filtersoftware. Und offenbaren das größte Problem: Filtern ist Glücksspiel.

So erklärte die Neuköllner Bibliothek auf Nachfrage:

An allen Internetplätzen in der Bibliothek befinden sich die Hinweise, dass es verboten ist Seiten mit gewaltverherrlichenden, pornographischen, sexistischen, volksverhetzenden und/oder rassistischen Inhalten aufzurufen.

Da eine persönliche Betreuung von Kindern und Jugendlichen nicht möglich sei, verliesse man sich zur Umsetzung auf Filtersoftware. Leider blockiert diese Software aber neben der Mädchenmannschaft auch weitere feministische, anti-sexistische und anti-rassistische Blogs. Öffentlich zugänglich waren dagegen weiterhin maskulistische Seiten – Sexismus und persönliche Angriffe auf Feminist_innen inklusive. Die Bitte, die feministischen Seiten wieder freizuschalten wurde übrigens abgelehnt, das sei nicht möglich. Ob das nun an Einschränkungen in der Software oder fehlendem Wissen auf Seiten der Bücherei liegt – ein Armutszeugnis.

Wie sieht es bei Euch aus? Könnt ihr die Mädchenmannschaft in der Bücherei oder in der Schule lesen? Wenn nicht, habt ihr um Freischaltung gebeten und wie sah die Reaktion aus?




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 31. August 2011 um 11:09 Uhr unter Netz(kultur). RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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27 Kommentare

  1. Dani sagt:

    Bisher kann ich ich euch überall lesen, aber ich finde das ist definitiv ein Anlass für eine Petition oder ähnliches. Der Schuss ging ja wohl mal total nach hinten los, das ist nichts anderes als willkürliche, unkontrollierte Zensur und niemanden störts.

  2. hopey sagt:

    In meiner Berufsschule konnte ich bisher nicht auf eure Seite zugreifen, auch nicht auf sonstige Blogs mit feministischen Inhalten. Ebensowenig auf queere/LGBT Seiten.

    Ob maskulistische Seiten aufgerufen werden koennen, habe ich dort noch nicht ausprobiert.

  3. Lucie sagt:

    Mal von dem Problem abgesehen, dass die Filter so schlecht funktionieren, fehlt da wohl oft auch die Kapazität oder das Wissen zum Administrieren. Auch der simpelste Filter bietet in der Regel die Möglichkeit, Seiten individuell freizuschalten. Und viel Aufwand ist das eigentlich auch nicht – gibt eigentlich keine Argumente dagegen. Aber Schulen etc. fehlt es da vermutlich an Problembewusstsein und Personal…

  4. Helga sagt:

    @Lucie: Habe gestern eine Diplomarbeit von 1998 gelesen, damals boten die FIlterprogramme nur begrenzt Möglichkeiten, Ausnahmen einzufügen (64 URLs!!!). Das sollte sich geändert haben. Fehlende Kompetenz in den Bibliotheken ist heute vermutlich das Problem und für den Bildungsauftrag damit eine Katastrophe.

  5. »Paula« sagt:

    Gibt es denn so eine Art „offizielle WhiteList“, damit an Schulen, in Bibs etc. überhaupt irgendwelche Seiten entsperrt werden können? Ich fürchte nicht (Internet ist ja auch viel zu schnelllebig), und das Problem ist, dass an viele Stellen leider gar nicht die Kapazitäten da sind, alle Webseiten gesondert zu prüfen. :(

  6. Lucie sagt:

    @Paula: Eine Art offizielle Whitelist ist die fragFINN-Liste (http://fragfinn.de/kinderliste.html) – die, anders als es auf den ersten Blick aussieht, nicht nur Kinderseiten enthält, sondern auch „Erwachsenenseiten“ aufnimmt, wenn diese den Kriterien entsprechen. Seitenbetreiber_innen können sich da bewerben. Einige Filterhersteller haben diese Liste integriert – und könnten sie theoretisch dann auch immer entsprechend updaten (so dass sich das bei den Filteranwendern automatisch aktualisiert). Aber das läuft alles noch sehr umständlich, fürchte ich…

    @Helga: Möglicherweise gibt es da heute auch noch Limits – das weiß ich nicht genau. Aber nützt ja alles nix, wenn die Leute damit nicht umgehen können :-/

  7. slowtiger sagt:

    Wenn in Amiland irgendwelche Stadträte die ihren Wählern ungenehmen Bücher bannen können – dann sollte es doch hier möglich sein, daß Stadt/Bezirksräte ihre Bibliotheken anweisen, so einen Scheiß nicht zu installieren, bzw dafür einfach keine Gelder genehmigen (Filtersoftware ist ein Riesengeschäft – mit Schlangenöl). Ich schätze, daß wir auf dieser Ebene noch die besten Eingriffsmöglichkeiten haben: packt sie am Geld!

  8. V'kar sagt:

    Etwas OT, aber ihr wart in den letzten Tagen öfter mal down.

  9. Helga sagt:

    @V’kar: Problem ist bekannt, wir arbeiten an einer Lösung.

  10. Matze sagt:

    Als zertifizierten Filter gibt es seit kurzem juSProg (http://www.jugendschutzprogramm.de/), um den Artikel zu ergänzen. Ob ihr da gesperrt seid, kann ich allerdings nicht sagen. Es gibt scheinbar keine Eltern mit Linux-OS, welche ihre Kinder schützen wollen. Meh.

    Zur Frage am Ende: Ich bin ziemlich sicher, dass ich diese Seite schon mal aus dem Uni Netz (HHU Düsseldorf) aufgerufen habe. Allerdings scheint da bei uns generell kein Filter zu laufen (nuja, oder er ist unglaublich liberal eingestellt).

    Wie man etwaige Software dieser Art unter Umständen (und auf eigene Gefahr) umgehen kann, kann Google berichten. ;) Was allerdings in diesem Fall keinesfalls nötig sein sollte. =/

    (Ich hatte einen Database Error als ich ich das letzte Mal versucht habe abzuschicken. ‚Tschuldigung, falls der Kommentar jetzt drei oder vier Mal in der Moderationsschlange ist.)

  11. einer aus dem Netz sagt:

    Erst einmal eine technische Frage: Wie schaut es mit Proxies aus, wird dann auch gefiltert? Sonst eventuell mal „CGI Proxy script“ in eine Suchmaschine eurer Wahl werfen. Damit lassen sich große Teile der sog. „Jugendschutzfilter“ umgehen. Im Bedarfsfall am besten einen der verschlüsselte Verbindungen erlaubt. Dann muss am Endknoten gefiltert werden, also wird praktisch weniger gefiltert.
    Zu der politischen Dimension: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Jugendschutz, Zensur und ähnlichem? Ich sehe den nicht wirklich. Insofern halte ich es für wichtig(er) Medienkompetenz zu fördern und gleichzeitig sich gegen jegliche Einschränkung der Meinungs-, Rede- und Publikationsfreiheit einzusetzen. Ein Ansatz dafür ist zum Beispiel, anderen zu erklären wie solche Filter in ihrer Wirkung abgeschwächt werden können.
    Irgendwo die alte Frage nach der Freiheit der Anderen und wer denn die Anderen sind.

  12. immerhin: in china kann mensch von öffentlichen orten auf euch zugreifen, auf facebook und twitter allerdings nicht ;-)

  13. GwenDragon sagt:

    Die Filtersoftware wird eigene Sperrlisten mitbringen oder irgendwelche Leute pflegen (un)regelmäßig schlecht gepflegte Sperrlisten ein.
    Besonders Software aus den USA ist prüde und restriktiv.
    Und wer weiß wie prüde und intolerant die Admins der sperrenden Organisationen sind.
    Ob die Hersteller der Filtersoftware wirklich euch aus dem Filter nehmen, bezweifel ich; es gibt einfach zu viele Sperrfilterhersteller.

    Ihr könnt nur die Organisationen wie Bibliotheken u. ä. anschreiben und um Austragen bitten.

    Ich weiß nicht, ob http://www.jugendschutzprogramm.de/webmaster.php euch weiter hilft.

  14. Lori sagt:

    In der Unibücherei Bremen kann man problemlos auf eure Seite zugreifen.
    Kann mich aber daran erinnern, dass es in meiner Schule einen unglaublich bescheuerten Internetfilter gab, der fast alles gesperrt hat (z.b. einmal Recherche über politische Parteien: NPD ging natürlich nicht, SPD aber auch nicht ^^). Leider geht die Internetkompetenz bei den meisten Schulen gegen 0. Wenn schon Internetfilter fände ich es auch sinnvoll, dass dieser altersspezifisch gestaltet wird (müsste technisch doch eig funktionieren, wenn man weiß wie?), weil es schon Unterschiede gibt, was man einen 6. Klässler und was einen 12. Klässler zumuten kann.
    Allgemein ist Filter aber eine sehr schwierige Sache, weil es zT schnell in Richtung Bevormundung gehen kann. Ich denke, dass zT sehr schlechte Image, dass das Internet bei den älteren Generationen hat, tut da sein übriges. Insgesamt wäre es eindeutig besser mehr Internetkompetenz zu vermitteln, statt iwelchen stumpfsinnigen Internetfiltern die Sache zu überlassen.

  15. GwenDragon sagt:

    Wenn schon Internetfilter fände ich es auch sinnvoll, dass dieser altersspezifisch gestaltet wird (müsste technisch doch eig funktionieren, wenn man weiß wie?), weil es schon Unterschiede gibt, was man einen 6. Klässler und was einen 12. Klässler zumuten kann.

    Technisch? Technisch ist es möglich in der Schule aus einer Datenbank das Alter der Einloggenden zu erfassen.
    Aber wie soll denn der Filter (nach Inhalt von Angeboten oder URLs) entscheiden, was pädagogisch zumutbar ist? Und dann braucht es einen kompetenten Menschen, der diese Filter pflegt; Lehrer_innen sind allerseltenst dazu in der Lage, aus Zeit- oder Wissensmangel oder Interesse.
    Da ist ein „Alles-Totschlagfilter“ einfacher.
    Selbst Eltern sind dazu nicht in der Lage und die verfügen über mehr Intelligenz als ein Programm.

  16. Luna sagt:

    Ich hab ganz kurz mal in meinem ehemaligen Gymnasium versucht, auf feministische Blogs zu kommen, ging teilweise garnicht. Mädchenblog auch nicht, Mädchenmannschaft hingegen schon.

  17. sonstwer sagt:

    Ich bin Feminismus nicht gerade wohgesonnen, finde aber nicht dass die Seiten gesperrt werden sollten.

    Ich finde es aber eine ziemlich bittere Ironie: Denn die bekannteste Feministin Deutschlands spricht sich FÜR Netzsperren gegen Kinderpornographie aus:
    http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2010/fruehling-2010/kinderpornos-loeschen-und-sperren/

    Das Argument vieler war aber, dass niemand solche Filter wirklich kontrollieren kann. Genausowenig kann die Fachkraft in der Bibliothek einfach so die Filter ändern. Vielleicht nicht mal die IT, die für die Rechner verantwortlich ist, wenn die Filter automatisch vom Server des Herstellers runtergeladen werden.

    Vielleicht bringt dieser Fall die angesprochene Person ja zur Einsicht. Aber ich bezweifle es.

  18. Betti sagt:

    „Ich bin Feminismus nicht gerade wohgesonnen, finde aber nicht dass die Seiten gesperrt werden sollten.“

    Wie großzügig…!

    „Ich finde es aber eine ziemlich bittere Ironie: Denn die bekannteste Feministin Deutschlands spricht sich FÜR Netzsperren gegen Kinderpornographie aus.“

    Aha. Bittere Ironie. Wieso nochmal gleich? Weil ALLE Feministinnen und Feministen denken und gutheißen, was Alice Schwarzer denkt? Echt? Wär mir jetzt neu, aber vielleicht beschäftigst du dich auch einfach nochmal ein wenig „mit Feminismus“, so im Großen und Ganzen. Aber ach nee, geht ja nicht, dem bist du ja nicht wohlgesonnen, dem Feminismus. Blöd jetzt irgendwie…

  19. Betti sagt:

    PS: Der Artikel, den du verlinkt hast, stammt – wenn ich das richtig sehe – übrigens auch mitnichten von Alice Schwarzer, sondern von Stefan Tomik, laut Angabe dort Politikredakteur der Online-Redaktion der FAZ u.a.

    Auch schon wieder lustig irgendwie, so in Sachen Ironie…

  20. Bernhard sagt:

    @ matze:
    jusprog ist nur „positiv bewertet“, noch nicht zertifiziert. wenn die erprobungsphase erfolgreich abgeschlossen ist, wird zertifiziert.

    @ einer:
    der unterschied ist, dass jugendschutz an sich eine zulässige einschränkung von grundrechten rechtfertigt. er rechtfertigt es aber nicht, dass inhalte, die nicht jugendgefährdend sind, einfach so gesperrt werden, und sei es auch nur als kollateralschaden. wenn man die gegenwärtigen filter einsetzt, und dazu dürfte auch jusprog gehören, dann wird die mehrheit der gesperrten seiten als kollateralschaden gesperrt. und das ist weder unter dem gesichtspunkt des jugendschutzes sinnvoll noch rechtlich zulässig.

  21. […] gehe mal davon aus, dass es sich um die Stadtbibliothek Neukölln handelt. Die Mädchenmannschaft hat dort nachgefragt und erfahren, dass der Aufruf von gewaltverherrlichenden, pornographischen, […]

  22. CH sagt:

    Geht es im Tweet von @franziska_ um die Stadtbibliothek Neukölln? Die ist Mitglied im Deutschen Bibliotheksverband (siehe hier). Der DBV ist Mitglied beim BID. Und dort hat man einen hehren „Code of Ethics„, in dem es heißt:

    Wir setzen uns für die freie Meinungsbildung und für den freien Fluss von Informationen ein sowie für die Existenz von Bibliotheken und Informationseinrichtungen als Garanten des ungehinderten Zugangs zu Informationsressourcen aller Art in unserer demokratischen Gesellschaft. Eine Zensur von Inhalten lehnen wir ab.

    Schickt doch einfach mal eine Mail an den DBV (CC: die Bibliothek) mit der Frage, ob solch ein eindeutiger Verstoß gegen den CoE Konsequenzen hat. Mich würde die Antwort interessieren.

  23. sonstwer sagt:

    „Weil ALLE Feministinnen und Feministen denken und gutheißen, was Alice Schwarzer denkt?“

    Als sie erfolglos versucht hat Ministerin Schröder zu demontieren hat man gesehen, wer alles hinter ihr steht. Und das war ein ziemlich großer Teil.

    Ansonsten ziemlich schwacher Versuch, sollte das etwa Sarkasmus sein?

  24. Anna-Sarah sagt:

    @ sonstwer: In dem Artikel geht es nicht um Alice Schwarzer und ihre Repräsentation „des“ Feminismus, sondern um den fehlgeleiteten Einsatz von Filtersoftware – bitte bleib beim Thema, unterlasse unterstellende Pauschalisierungen („ziemlich großer Teil“) und vor allem persönliche Angriffe auf andere Kommentator_innen. Ich verweise an dieser Stelle ein letztes Mal auf die Netiquette.

  25. sonstwer sagt:

    @Anna-Sahra:

    Ich habe mit den persönlichen Angriffen nicht angefangen:
    Wär mir jetzt neu, aber vielleicht beschäftigst du dich auch einfach nochmal ein wenig “mit Feminismus”, so im Großen und Ganzen. Aber ach nee, geht ja nicht, dem bist du ja nicht wohlgesonnen, dem Feminismus. Blöd jetzt irgendwie…

    Das ist mit Sicherheit kein konstruktiver Beitrag.

    Oder dürfen das nur Frauen?

    Außerdem verweise ich einfach auf meinen ersten Beitrag, bitte den Zusammenhang beachten, dann wird auch klar was ich meine.

  26. Anna-Sarah sagt:

    @ sonstwer

    Ein letztes Mal: Ich habe durchaus verstanden, was du meinst, nur ändert das nichts an der vorgenommenen und inhaltlich nicht weiterführenden Pauschalisierung und am fehlenden Themenbezug. Auch war der Artikel, auf den du dich bezogen hast, ja anscheinend gar nicht von Alice Schwarzer, deswegen brauchen wir an dieser Stelle auch nicht über sie zu diskutieren. Wer mit irgendwas „angefangen“ hat, brauchen wir hier jetzt wohl erst recht nicht ernsthaft auszudiskutieren… Bitte halte dich einfach an die Regeln, dann ist alles prima. Danke.

  27. […] zur Situation in einer kleinen ÖB und den Fall der “Mädchenmannschaft”, die von der Stadtbibliothek Neukölln geblockt wurde. Es gibt übrigens auch jetzt das Video zum SIGINT-Vortrag “The Politics of […]