Heute mal gesucht: Natürliche Brüste

von Magda

Wir suchen schöne, weibliche und sportliche Frauen. Sie sollten zwischen Große 34 und 36 sein, nicht größer oder kleiner. Alter: zwischen 18 und 25. Sie sollte einen schlanken Tanzkörper haben und echte Brüste. Bewerben Sie sich nicht, wenn sie Implantate haben!

Aha, Disney sucht mal wieder Schauspielerinnen für den neuen „Fluch der Karibik IV“. Dieses Jahr übrigens wieder in Mode: echte Brüste.

Für die eine mag das toll sein – endlich mal ein Jobangebot, bei dem man den gutbestückten Damen, die einige tausend Dollars in ihre Brüste investierten, die Natürlichkeit voraus ist. Andere ärgern sich – da gibt man dem gesellschaftlichen Druck im Filmgeschäft nach und lässt sich das Körbchen aufstocken und jetzt geht es wieder zurück zur Natur, verdammt!

Damit die Talentsucher_innen aber auch ja kein (falsches) Busenwunder durch die Castings winken, haben sich die Macher_innen folgendes überlegt: ein „show and tell“-Tag. Ja genau: Falls dein Busen dem Verdacht unterliegt, er sei nicht ganz echt, müssen Taten sprechen. Einmal zum Wackeln antreten, bitte. Falls sich die Dinger dann von der Taille aufwärts nicht im Takt bewegen, ist frau draußen.

Warum das ganze eigentlich? Die Zuschauer_innen seien klüger geworden und können nun unechte Brüste von echten unterscheiden. Man müsse wohl realistisch bleiben.

So weit so gut: Natürlichkeit ist wieder gefragt. „Hurra!“ rufen die einen – aber Vorsicht sei geboten, denn Natur ist nicht gleich Natur. Groß müssen die Brüste schon sein. Oder zumindest so aussehen. Keira Knightley, die 18jährig den ersten „Fluch der Karibik“ drehte, plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen:

„Ich bin nicht sehr gut ausgestattet, also haben sie praktisch mein Dekoltee ‚ausgemalt‘. Es hat jeden Tag 45 Minuten gedauert, Volumen und Schattierungen hin zu addieren und es sah fantastisch aus, bis es dann zu heiß wurde, um weiterzudrehen.“

Knightley sagte außerdem, dass sie Alternativen wie Korsetts probierte, bei denen ihre Taille bis auf knapp 46cm gequetscht wurde, was ihre Brüste nach ‚oben und ordentlich raus‘ drückte. Nach mehr als zehn Minuten Atemnot verlor sie dann das Bewusstsein.

Implantate? Nein. Natürliche Brust? Irgendwie auch nicht. Aber ordentlich Schmerzen inklusive.




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Eintrag geschrieben: Freitag, 26. März 2010 um 10:15 Uhr unter Körper. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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24 Kommentare

  1. steve, the pirate sagt:

    .. und wenn die Brüste trotz Korsett und Make-Up nicht groß genug scheinen, dann wir halt mit
    Photoshop noch ein wenig nachgeholfen.

    Ich frage mich sowieso wie ein Frau, die sportlich ist und in Größe 34/36 (das sind dann doch eher zierliche frauen)passt
    noch große Brüste haben kann, die genug wackeln um das „show and telL“ zu bestehen.

  2. Neeva sagt:

    Aber jetzt wissen wir, was der Anlass für die Korsett-Szenen in Fluch der Karibik 1 war. Das Mädel ist wirklich umgekippt …

  3. Der Hagen sagt:

    Danke,
    ich wußte nicht, ob ich grinsen oder die Mundwinkel hängen lassen sollte.

    Aber eines ist doch noch so:
    SchauspielerInnen nehmen ihre Rollen freiwillig (oder aus Geldmangel) an und können somit entscheiden ob sie den Busengrabbeltest, das Korsettmachtmichbewußtlosschnüren und ähnlichem einwilligen,
    oder?

  4. Neeva sagt:

    Ja, zumindest Keira Knightley dürfte inzwischen wirklich entscheiden können, was sie machen will und was nicht.
    Was mich daran so aufregt – und Magdas Text verstehe ich auch in die Richtung – ist dass dieser ganze Aufwand an Demütigung, Gesundheitsschäden und Getrickse getrieben wird, um ein völlig unnatürliches Bild von Frauenkörpern zu verkaufen. Dessen Vorherrschung in den Medien inzwischen fast allen Frauen Probleme bereitet.

  5. Der Hagen sagt:

    Aber Neeva,
    meinst du nicht, dass es Männer ähnlich geht?
    Und, das mit den „unnatürlichen“ Bild der Frauenkörper – woher kommt das und wer hats erfunden?

    Allerdings habe ich auch den Text ähnlich verstanden wie Du –
    jedoch wußte ich trotzdem nicht, schmunzeln oder Mundwinkel nach unten? Denn unter Zwang steht dort keine(r).

  6. Skreee sagt:

    Öhm. Die originale Ausschreibung beinhaltete diese Sätze. „This is a show and tell of costumes with the director and the producers. Plan on an entire day of trying on clothes and being photographed.“
    Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Idee mit dem „Hollywood-style jiggle-your-jugs test and jog for judges“ (also auf-der-Stelle-Joggen etc.) nicht nur dem Hirn von Journalisten entsprungen ist.

    Aber ja. Inzwischen reicht es nicht mehr, „nur“ einen perfekten Körper zu haben, inzwischen muss er perfekt *und* natürlich sein. Immer schön den Druck erhöhen. Hmpf.

  7. steve, the pirate sagt:

    @Der Hagen:“meinst du nicht, dass es Männer ähnlich geht?“
    Naja, in Filmen eigentlich nicht: Da bekommt der Nerd/Fette/Hässliche/etc. doch am Ende das hübsche Mädel, weil er
    der Held war.
    Während Mädels im Film erst dann den Typen ihrer Träume bekommen, wenn sie hübsch geworden sind. :)

  8. Magda sagt:

    @ skreee

    ich habe noch andere artikel gefunden, die von diesem show and tell day reden

    And in case aspiring actresses with enhanced assets think their procedure was carried out so convincingly they might slip through, Marshall warns there will be a ’show and tell‘ day when applicants will be expected to pass a test specifically designed to detect false breasts.

    (via)

    Any actresses who expect to smuggle in some extra booty will have no chance of rocking the boat – applicants will be asked to pass a test that detects false breasts.

    (via)

  9. Katharina sagt:

    Davon abgesehen kann ich jeden Tag beobachten, dass sich Männer eher bequem anziehen (von Schlipsträgern mal abgesehen) und ihre kleine Wampe nicht so tragisch nehmen, während ich von lauter 40jährigen Frauen umgeben bin, die sich auf das Körpermaß einer 18jährigen runtergehungert haben (nein, das ist nicht natürlich) und in unbequemen Schuhen und engen Klamotten rumlaufen. Nein, Hagen, Männer sind noch lange nicht einem annähernden Druck zur Schönheit ausgesetzt wie Frauen.

    Und davon noch mal abgesehen: Inwiefern ist ‚aber die Männer doch auch‘ ein Argument, das irgendwas damit zu tun hat? Wenn die Männer auch müssen, ist es ok, oder wie?

  10. Katharina sagt:

    sorry: der Kommentar bezog sich auf steve.

  11. Skreee sagt:

    @Magda: ja, sicher, genau der Ausdruck „show and tell“ kommt ja aus der originalen Ausschreibung. Und weiter geht es „of costumes“. Nicht „of boobs“. Es ist die Rede von Kostümproben und Photos.
    Es geht mir *nicht* darum, dass ich Hollywood für extrem frauenfreundlich halte. Ich sehe aber diese „höhö, die Weiber müssen mal ordentlich die Titten wackeln lassen“ Passagen nur auf Seiten wie der Daily Mail (aka die englische Bildzeitung) und halte sie für sensationsgeile Interpretationen der Ausschreibung.
    Soweit ich weiss, ist das nicht die erste Ausschreibung für Kostümrollen, bei denen darauf hingewiesen wird, dass Implantate nicht angebracht sind. Und nach meinen eigenen Erfahrungen mit Korsetten (die ich mit meinen nicht-operierten Brüsten sehr bequem finde), kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie man mit Implantaten in nicht-massgeschneiderte Korsette überhaupt einigermassen reinpassen soll.
    Ich hoffe, das alles kommt jetzt nicht als typisches „reg dich mal über die wirklich wichtigen Sachen auf“ oder „du suchst nur was, über das du dich aufregen möchtest“, ich find nur solche Boulevardblätter extrem zum kotzen, und gerade, wenn sie solche Halbwahrheiten und „pikante“ Details verbreiten. Zum Rest deines Artikels kommt von mir nur uneingeschränkte Zustimmung.

  12. steve, the pirate sagt:

    @Katharina und den Hagen:
    Ich glaube meine Formulierung war ein klein wenig irreführend:
    Ich meinte, dass es Männern eben nicht genau so geht wie frauen und das eben bezüglich des Aussehens
    NICHT so viel Druck auf die Männer ausgeübt wird.
    Deswegen mein Beispiel, dass in Filmen ein hässlicher Mann die hübsche Frau bekommt, währen die hässliche Frau erst
    hübsch werden muss bevor sie den hübschen Kerl abbekommen kann.

  13. bitte sagt:

    @ der hagen: ich weiß nicht, ob es so einfach ist, zu sagen, „müssen tut das keine“.
    1. denke ich nicht, dass sich mädchen nach der schule, wenn sie sich für den schauspielerberuf entscheiden, darüber gedanken machen, ob sie weiblich genug sind oder nicht. 2. wenn man erstmal drin ist und einen ehrgeiz hat, gute bzw. gut bezahlte / berühmt machende rollen zu bekommen, kann man sich dem zwang nicht entgegensetzen. man kann also „nicht mitmachen“, aber mit der großen karriere wirds dann nichts.
    wenn was in irgendeinem system scheiße läuft, kann ich nicht einfach sagen, dann steig ich halt ganz aus diesem system aus… das bringt doch nichts. weil im nächsten system dann auch wieder dinge nicht so toll sind.
    naja, bißchen unklar mein punkt, aber ich finde es zu einfach gesagt, schauspielerinnen einfach betreffs dieses problems sich selbst zu überlassen, weil sie ja niemand zwingt.

  14. Magda sagt:

    @ skreee,

    ich finde es gar nicht kleinlich, wenn du das ansprichst, deswegen habe ich ja auch noch mal gegoogelt. Ich finde dennoch, dass die Quellen Rob Marshall, den Regisseur, unmissverständlich zitieren, dass es einen speziellen Tag geben wird, wo die Frauen, die im Verdacht auf Brustimplantate stehen, einen Test überstehen müssen. Ich kann mir jetzt einfach nicht vorstellen, dass sich das alle Zeitungen unabhängig voneinander ausgedacht haben. Sie schreiben ja auch nicht alle den gleichen Satz, also zitieren die angebliche Falschmeldung auch nicht gegenseitig. Hier noch ein Artikel aus der timesonline, mal kein Klatschmagazin.

  15. Skreee sagt:

    @Magda: Die Quellen zitieren den Regisseur bezüglich der Ausschreibung meist gar nicht. Es ist von „the film-makers“ die Rede, nicht von Marshall. Bisher haben alle Artikel gemein, dass sie Formulierungen wie „the film-makers *warn* that there will be …“. Einen Hinweis auf einen Tag mit Kostümproben als Warnung zu interpretieren ist eben dies, eine Interpretation, und weisst auf eine gemeinsame Quelle hin. Deine zweite Quelle zitiert doch auch mit gesetztem Link die erste Quelle, die Daily Mail. Die Times Online ist auch nicht in der Lage, zwei aufeinanderfolgende Ausschreibungen (einmal für das Alter 18-25, einmal 18-30) auseinanderzuhalten, und schmeisst sie zusammen.

    Ich hab a.) zuviel Bildblog gelesen und b.) mich zuviel mit Sprache und Journalismus beschäftigt, als dass ich es nicht für möglich hielte, dass in der Tat viele dieser Artikel auf eine Quelle zurückgehen.
    Hier nochmal die Zusammenfassung der originalen Ausschreibung:
    http://www.moviehole.net/201024092-exclusive-pirates-of-the-caribbean-casting-call und Zitat:
    „Beautiful Female Fit Models. Must be 5’7-5’8, Size 4 or 6 – NO BIGGER OR SMALLER. Age 18-25. Must have a lean dancer body. MUST have real breasts. Do not submit if you have implants. This is a show and tell of costumes with the director and the producers. Plan on an entire day of trying on clothes and being photographed.“

    Es wird nicht „einen speziellen Tag“ geben, es wird darauf hingewiesen, dass die ganze Prozedur mit Kostümprobe und Probeaufnahmen einen kompletten Tag dauern wird, und auch für alle Bewerberinnen, nicht nur für diejenigen, die nach Implantanten aussehen. Das einzige, was ich da ansatzweise als „Test“ sehe, ist das „and being photographed“, also Testaufnahmen. Und diese Ausschreibung ist nicht von Marshall formuliert, sondern von der Casting-Agentur.

    Ich kann ja mal schauen, ob ich online das tatsächliche Original finde, aber ich bin jetzt ein paar Tage nicht hier am PC. Oder vielleicht raube ich dir einfach nicht noch mehr deiner Zeit.

  16. Magda sagt:

    Ich weiß schon, dass das mit dem Test nicht in der Ausschreibung drin steht. Habe ich ja auch nicht behauptet. Ich habe es allerdings so verstanden, dass die Filmmacher_innen (in dem einen Interview wird Marshall ja auch zitiert) zusätzlich zur Ausschreibung diesen Kommentar abgegeben haben soll. Und ein Artikel schreibt ja auch von einem „altbekannten Hollywood Test“, also wäre auch keine Einzigartigkeit.

    Hm, da müsste ich erst Quellen sehen, die mich vom Gegenteil überzeugen.

  17. Sarah sagt:

    Ich denke nicht, dass der Druck auf Männer hinsichtlich des Aussehens niedriger ist. Im Gegenteil. Es gibt nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an „zulässigen“ Kleidungsstücken, und da wo gehobene Kleidung verlangt ist, ist der Krawattenzwang an erzwungener Unbequemlichkeit ziemlich hoch.

    Und das der dicke Nerd die Schöne abbekommt? Passiert doch in Filmen eher nicht. Meist ist er die witzige Nebenfigur. Selbst in Password Swordfish wurde der „Nerd“ von Ex-Unterwäschemodell Hugh Jackman gespielt.

  18. Thomas_Düsseldorf sagt:

    Hi,
    das Menschenbild und insbesondere das Frauenbild in vielen Hollywoodfilmen wurde schon in meinen Kindertagen kritisiert und wird es wahrscheinlich auch weiterhin. Zu recht. Dooferweise folgen darauf aber nicht die notwendige Konsequenzen.
    Werden die Filme einer Firma nicht mehr angeguckt, weil sie ein idealisiertes, falsches Geschlechterrollenbild transportieren? Werden Schauspieler_innen mit dem Hinweis auf ihre schlechte Rollenvorbildfunktion in ihren Filmen gesellschaftlich geächtet? Oder wird gesellschaftlich darauf hingewirkt Filme und die darin vorkommenden Rollen weiterhin als Phantasterei und nicht ernst zu nehmendes Rollenvorbild zu sehen? Wollen wir wirklich, das der Beruf Schauspieler_in das beinhaltet was in Hollywood so bezeichnet wird?

  19. bloghouse sagt:

    heutzutage weiß doch jeder, dass film und werbung nicht die wirklichkeit darstellen.

    ich wüsste übrigens nicht, wieso 40-jährige nicht das gleiche gewicht haben können oder sollten wie 18-jährige – sofern mit den 18-jährigen nicht gerade die übergewichtigen gemeint sind. frauen mit 40 müssen nicht zwangsläufig (aus altergründen?!?) mit 20 kg übergewicht und in gesundheitslatschen rumwatscheln. es ist m.e. eher natürlich, dass *auch* frauen mit 40 fit und attraktiv sind / sein wollen.

    dass aus lauter druck die 18-jährigen wie filmstars aussähen, kann ich aus meinen, nicht repräsentativen beobachtungen nicht bestätigen. genauer gesagt, kenne ich nicht eine einzige frau, die (ob auf grund von druck von natur aus) wie ein filmstar aussieht.

  20. Der Hagen sagt:

    @bitte

    Ich glaub ich hab dich verstanden – wenn müsste die Lösung sein, am System etwas verändern, verbessern ;) Aber das können nur die Menschen im System. Und sie haben sich „freiwillig“ dazu entschieden mit Körper Karriere zu machen.
    Etwas anderes wäre es, sie wären Hartz4 Empfänger und der Job wäre ihnen vermittelt worden ;)

    @ alle

    Mich überrascht die bisher saubere Diskussion.
    Wie vllt. einige wissen, bin ich gegen die derzeitige Gähn-der-politik in der BRD. Da ich der Meinung bin, dass die Leistung und kein Geschlechtsmerkmal, keine Nasengröße oder keine Augenfarbe entscheiden sollte.
    Allerdings ist gerade auf der Theaterbühne, bei Shows und im Film das aussehen wichtig, da wir nun mal Menschen sind – und ein bestimmtes aussehen unterstützt einen bestimmten Charakter. Von daher ist es wichtig ob der Typ rote Haare hat oder die Typin sich die Fingernägel lackiert.
    Auch ob der hässliche die hübsche bekommt, hängt vom Drehbuch ab – welche (gerade in Hollywoods Filmlandschaft) oft von Frauen geschrieben bzw. bearbeitet werden.

    Ähnlich könnte man /frau sich aufregen, warum diese oder jene Stimme öfter gefordert (nicht gefördert) wird, als seine eigene.

    Sicherlich entsteht auch in dieser (Show-) Branche ein Druck – immer besser zu sein, als der/die andere. Eben; es ist ein Geschäft. Ein Geschäft mit viel Konkurrenz – ein Geschäft das aber auch schnell und viel Geld einbringen kann.

  21. Anna sagt:

    Hallo Der Hagen,

    ich habe mir eben deinen Blog genauer angesehen und daraufhin die Verlinkung darauf sowohl aus deinem Beitrag als auch aus deinem Nick gelöscht. Wir halten die Dinge, die du dort schreibst – nicht nur in Bezug auf Frauen und Feminismus – für mehr als fragwürdig und möchten nicht, dass dieser Blog hier verlinkt wird.
    So lange du dich an unsere Netiquette hältst, bist du natürlich trotzdem eingeladen, hier weiter mitzudiskutieren. Bitte verzichte aber auf weitere links zu deinem Blog.

    Gruß
    Anna für die Mädchenmannschaft

  22. steve, the pirate sagt:

    @bloghouse: „ich wüsste übrigens nicht, wieso 40-jährige nicht das gleiche gewicht haben können oder sollten wie 18-jährige“

    Aber kennst du nicht diese bestimmen Frauen mittleren Alters, die nur von Salat leben, jeden Tag ins Fitnesstudio rennen
    (aber natürlich nur so trainieren, dass sie keine Muskeln kriegen, weil Muskeln sind ja pfui bäh für Frauen), niemals
    nie nie nie Alkohol trinken, wegen der Kalorien und jede Party früh verlassen, wegen Schlaf und Falten usw.
    Die passen zwar in die Klamotten, der schlanken 16jährigen Tochter, aber ob es das wert ist.
    An sich sollte man imho schon auf sich achten, aber man sollte das ganze nicht zu extrem betreiben.

    Ich selbst bin zwar erst 28, würde aber auch nicht mehr in die KLeidung passen, die ich mit 18 trug. Aus dem einfachen
    Grund, dass ich mittlerweile kurviger geworden bin.

  23. bloghouse sagt:

    Aber kennst du nicht diese bestimmen Frauen mittleren Alters …

    das ist doch ganz allein deren angelegenheit. ich wüsste nicht, was ich oder sonstjemand daran zu kritisieren hätte. im übrigen ist „sich von salat ernähren und ins fitnessstudio rennen“ kein sprezielles problem von 40-jährigen.

    was ich allerdings ätzend finde, ist das „bild“ von 40-jährigen, das in der gesellschaft und vielen köpfen rumgeistert. da muss ab 40 ’ne kurzhaarfrisur her, flache schuhe, „angemessenes“ makeup usw. wenn diese leute wüssten, wer alles 40 ist und nicht ihrem klischee entspricht, würden sie wohl vom glauben abfallen.

  24. Skreee sagt:

    @Der Hagen schrieb: „Auch ob der hässliche die hübsche bekommt, hängt vom Drehbuch ab – welche (gerade in Hollywoods Filmlandschaft) oft von Frauen geschrieben bzw. bearbeitet werden. “

    Wenn du mit „oft“ zu 8 Prozent meinst, dann ja. 92 Prozent des Materials für Film und Fernsehen in den USA wird von Männern geschrieben.

    @Magda: Man kann kein Negativum beweisen, belassen wir es dabei. Danke für deinen Artikel und deine Zeit.