Archiv für Oktober 2011


Von Entführungen bis zur neuen Frauenpartei – wie geht es weiter in Nordafrika?

31. Oktober 2011 von Helga

Ein halbes Jahr liegt der „arabische Frühling“ nun schon zurück – die Ergebnisse reichen von erfolgreich durchgeführten Wahlen bis hin zu immer brutaleren Auseinandersetzungen.

Die schlimmste Nachricht gleich zu Beginn: Der syrische Blogger und Frauenrechtsaktivist Hussein Ghrer ist seit einigen Tagen verschwunden. Wie Christoph Sydow von Alsharq traf ich Hussein im Mai beim Young Media Summit. Seine Befürchtung, verhaftet, eingesperrt und gefoltert zu werden, scheint sich jetzt leider erfüllt zu haben.

In Tunesien wurde vor einer Woche erstmals frei gewählt. Eine „Frauenquote“ zwang die Parteien, die Hälfte ihrer Listen mit Frauen zu besetzen. Herausgekommen sind 49 weibliche von 217 Abgeordneten der verfassungsgebenden Kommission insgesamt. Davon gehören die meisten allerdings der islamischen Partei Ennahda an. Deutschlandradio Kultur geht den möglichen Konsequenzen nach und der Guardian hat drei prominente Abgeordnete porträtiert.

Ex-Diktator Gaddafi ist inzwischen tot, für die libyschen Frauen geht der Kampf aber weiter. DRadio Wissen hat sich mit den Aussichten für die Frauenbewegung beschäftigt. Der Ethnologe Thomas Hüsken sieht „einen steinigen Weg“.

In Ägypten hatte das Militär nach der Revolution Protestiererinnen entwürdigenden „Jungfrauentests“ unterzogen. Nun klagt mit Samira Ibrahim erstmals eine Betroffene das Militär an. Der Global Post hat sie ihre Geschichte erzählt. Aufgrund dieser Erfahrungen sind Aktivistinnen besorgt, wie es nach den Wahlen ab dem 28. November weitergehen könnte. Der „Verband der arabischen Frauen“ hat daher mit einer Reihe weiterer NGO’s eine Frauenpartei gegründet, so derStandard.

Wenig Fortschritte gibt es dagegen im Jemen. Diktator Saleh hält sich weiter an der Macht. Unter den Protestierenden sind auch hier seit Monaten schon Frauen, inzwischen setzen sie deutliche Zeichen. Vergangene Woche verbrannten Aktivistinnen öffentlich ihre Schleier und Kopftücher, so Global Voices.


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Hetero-Outing im Fußball

31. Oktober 2011 von Nicole


Philipp Lahm hat‘s getan und jetzt auch Arne Friedrich: Prominente Fußballer outen sich als heterosexuell. Genau genommen tun sie das ja die ganze Zeit: mit jedem Kuss auf den Ring („Ich bin verheiratet und liebe meine Frau.“) oder jeder Wiegegeste („Ich bin Papa.“) beim Torjubel, jedem Bild vom Oktoberfest mit Freundin im Dirndl oder bei den Einblendungen von Spielerfrauen auf den Tribünen. Aber das wird nicht als heterosexuelles Outing wahrgenommen, es ist ja schließlich die „Normalität“ (wie schon kürzlich hier geschildert). Die aktuellen Hetero-Outings der Fußball klingen hingegen so: „Ich bin nicht schwul.“ oder, im Fall von Arne Friedrich: „Mein Freund ist nicht schwul.“

Begleitet werden diese Statements immer von einem grundsätzlichen Bekenntnis zu Toleranz und Weltoffenheit, dennoch hinterlassen sie einen äußerst schalen Beigeschmack – klar ist es okay, wenn andere homosexuell sind, ich kenne zwar keine, und ich bin’s NICHT. Die Ambivalenz dieser Art von Toleranz lässt sich gut ablesen an zwei kurz aufeinanderfolgenden Sätzen aus dem „offenen Brief“ von Arne Friedrichs langjähriger Freundin Linn Rödenbeck:

„Was ich als am Schlimmsten empfinde, ist die Art und Weise, in der über das Thema gesprochen wird.  Es stellt Homosexualität als etwas Widernatürliches oder Schlechtes dar. […] Natürlich ist es anstrengend, immer wieder zu beteuern, dass der eigene Partner auch wirklich nicht schwul ist.“

Einen schönen Text dazu, der dem schalen Beigeschmack eine ironische Note gibt, könnt ihr bei Lizas Welt lesen. Hier wird gefordert: Schluss mit dem „was die Genderforschung ‚Homonormativität‘ nennt“. Die Heteros gehen endlich in die Offensive!  (Anmerkung der Redaktion/Triggerwarnung: Die Autorin hat auf einen Text verlinkt, der thematisch zu diesem Beitrag hier gut passt, wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass das verlinkte Blog sowohl bei unserer Leser_innenschaft – siehe Kommentarthread zu diesem Text –  als auch redaktionsintern umstritten ist.)


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Selbermach-Sonntag (30.10.2011)

30. Oktober 2011 von Magda

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenHuch, schon wieder eine Woche rum! Und der Selbermach-Sonntag steht schon artig vor der Tür:

Doch ganz von selber macht sich der Sonntag leider nicht. Helfen könnt ihr mit Links zu interessanten Artikeln, kleinen Aufregern oder Freuden dieser Woche, ein netter Vers oder ein tolles Rezept, dass alle Feminist_innen auf jeden Fall einmal probieren sollten.


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Samstagabendbeat mit Florence and the Machine

29. Oktober 2011 von Nadia

In dieser Woche ist das neue Album von Florence and the Machine “Ceremonials” erschienen. Ich habe noch nicht reingehört, aber nochmal die “Live on KEXP”-Sessions angeguckt. Hängen geblieben bin ich dann unter anderem mal wieder bei “Rabbit Heart”. Und weil`s so schön ist, habe ich direkt im Anschluss sämtliche Harfen-Shops im Netz inspiziert.

Ergebnis: Bei Florence and the Machine die Ohren aufzusperren ist auf jeden Fall günstiger – und hört sich mit Sicherheit auch besser an als das Harfenspiel einer Anfängerin.


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Arschloch-Arzt, Schamhaar-Fotografie und tolle Comics – die Blogschau

29. Oktober 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 132 von 265 der Serie Die Blogschau

Auf unregelmäßige Gedankensplitter könnt ihr ein Interview mit der Fotografin Saja Seus lesen, die ihr Projekt “Der Scheitel” vorstellt: witzige, schöne und interessante Schamhaarvariationen.

Auf dem empfehlenswerten Blog baum der glückseligkeit könnt ihr von der türkischen Wahl-Kindheit der Autorin lesen.

Die denkwerkstatt besuchte die Männertagung in der Steiermark, bei der auch die bekannte Männlichkeitsforscherin Raewyn Connell zu Gast war.

Julia Seeliger berichtet, wann sie zur Feministin wurde – in der Kindheit: “Ich sag euch mal was, Netzfeministinnen!

Kathrin von drüberleben schreibt über ihr Begegnung mit einem Arschloch-Arzt.

Queernews hat gute Neigkeiten: Die dänische Regierung kündigt die Öffnung der Ehe an.

Henrike von discipline and anarchy war auch auf dem Barcamp Frauen und berichtet von ihren Eindrücken.

Ste­pha­nie May­field hat ein neues Blog: Feministische Generationen und schreibt über die Diskussion auf Luise F. Pusch’s Blog zum Gender Gap. Sie stellt fest, dass die Diskutierenden “unfreiwillige Demonstrationsobjekte” für die Konflikte zwischen Feminist_innen unterschiedlichen Alters seien.

Auf Gleisbauarbeiten lest ihr eine Rezension von Marlene Streeruwitz Buch “Das wird mir nicht passieren…Wie bleibe ich Feministin”, die mit den schönen Worten endet: “Ich bleibe Feministin. Sowieso.”

Antje Schrupp mahnt an: “Hört bitte mal auf, von „Frauenrechten“ zu reden“.

Auf fuckermothers analysiert die Autorin einen Artikel aus der Welt, der kein gutes Haar an Krippen lässt: “Krippen scheinen gefährlicher als Zigaretten und Gewalt-Computerspiele zusammen.”

Comics, Comics, Comics – YEAH! Wir empfehlen: comic sport (u.a. zu Feminismus, Psychologie und Kunst) und eva & eva (eine Platform für Grrrls and Ladies)

Für alle Film-Fans: Die west-östliche Diva hat bewirbt das ALFILM Filmfestival in Berlin, das am 2. November beginnt. Eine Woche lange werden ca. 70 Filme aus allen Teilen der arabischen Welt gezeigt.


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Noah Sow erlebt “Festival du Racisme”

29. Oktober 2011 von Anna-Sarah

Auch dieses Jahr fand und findet in diversen deutschen Hochschulen das Festival Contre le Racisme statt, so auch in Fulda. Über den AStA der dortigen Uni war die Autorin, Aktivistin und Musikerin Noah Sow eingeladen worden, im Rahmen der Aktionstage eine Lesung aus ihrem Buch Deutschland Schwarz Weiß abzuhalten. Als Noah Sow jedoch dann vorgestern von der Organisatorin empfangen und zum geplanten Ort der Veranstaltung gebracht wurde, spielte sich folgende unfassbare Begebenheit ab, die Noah Sow auf ihrem Blog schildert:

27.10. Ich werde von der Organisatorin des Festival Contre le Racisme’ (!) zur Location gebracht. Sie ist eine weiße Studierende, anfangmitte Zwanzig, schwarz gekleideter antifaesker Look, Mitglied bei der Grünen Jugend, duzt mich, entschuldigt sich dafür, duzt mich weiter. Sie sagt mir wie wichtig es ihr gewesen sei, diese Lesung gegen Rassismus zu organisieren.

S: leider ist heute auch noch ne andere Veranstaltung, zu Abschiebung, genau gegenüber. Das ist schade, hab ich erst letzte Woche mitgekriegt.

<ein Wüstengrasbüschel rollt vorbei>

Ich: Wieviele PoC sind denn an der Uni hier?

S: PoC? was ist das? Kenn ich nicht.

<noch ein Wüstengrasbüschel rollt vorbei>

S: vielleicht erklärst du’s mir ja?

Ich: <fröstel>

Wir kommen ins Café Chaos der Uni Fulda.
Dort steht auf dem Lesepodest diese Lampe [Achtung; Bild nicht gewaltfrei]

Ich:  <- – – >

Hier lese ich nicht.

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Mitlesen und mitmachen – kurz Notiertes in dieser Woche

28. Oktober 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 128 von 260 der Serie Kurz notiert

CNN hat Apple’s neue iPhone-Stimme Siri zum Anlass genommen, Computer­stimmen zu untersuchen. Interessantes Detail: Geht es um autorität-vermittelnde Stimmen, klingen sie meist männlich, assistierende Stimmen dagegen weiblich.

Welche Halloween feiern und sich dazu verkleiden möchte, denke bitte an die goldene Regel: Hauptsache sexy.

Passend zu Halloween und einigen unsäglich rassistischen Kostümen, die wieder auf uns warten werden: Eine Kampagne von “Students Teaching About Racism in Society” (Studierende die über Rassismus in der Gesellschaft aufklären).

Nach der Lingerie Football League (Frauen spielen Football in Unterwäsche, haha, sex sells, und werden dafür nicht mal anständig bezahlt) gibt es jetzt eine Youth Lingerie Football League. Da sind die Mädchen zwar angezogen, sollen aber das lustige Leben in sexy Lingerie trainieren. Worst idea ever, wie jezebel kommentiert und hat mit Sport auch nix zu tun.

Bei xojane beschreibt eine Frau, was in ihr vor sich ging, als der Mann, der sie vor Jahren vergewaltigt hatte,  sie bei facebook fand. Schade nur, dass am Ende der Eindruck erweckt wird, als wäre sie ein bisschen selbst schuld gewesen: Hätte sie doch nur deutlicher gesagt, dass sie das nicht will…! (Danke an David für den Link).

In Österreich wurden vier Abtreibungsgegner_innen wegen Stalkings verurteilt, berichtet dieStandard.

Jamie vom Rookie Mag hat erst spät Bekanntschaft mit Masturbation gemacht. Trotzdem hat sie ein paar Fragen dazu beantwortet, jeweils mit der Anekdote einer Real-Live-Person aufgepeppt. Das hätte auch Cyndi Lauper gefallen:

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Wenn die Sehnsucht kommt und geht

27. Oktober 2011 von Kübra

Als Hasret das erste Mal weg war, suchte Medine sie überall. In Aufruhr durchkämmten die Bewohner der türkischen Kleinstadt Felder, Häuser und Bäche. Es wurde schließlich später Abend. Die Laternen der Suchenden, der Mond und die Sterne erhellten das Feld der Familie. Verzweifelt bahnte sich Medine den Weg durch die Orangen-, Zitronen- und Feigenbäume. Und während sie lief, fühlte Medine einen Schmerz, wie sie ihn nie zuvor gefühlt hatte. Weinend rief sie den Namen ihrer Tochter. Immer wieder.

Am Berghang endlich entdeckte sie dann das kleine Mädchen. Hasret lag friedlich schlafend in dem Papphäuschen, das die Brüder ihr gebaut hatten. Der unbekannte Schmerz in Medines Herzen verschwand. Sie schloss ihr schlafendes Kind fest in ihre Arme. Als Medine ihre Arme wieder öffnete, waren zehn Jahre vergangen. Hasret war nun 13 Jahre alt und sollte bei Verwandten in der Großstadt leben und die gute Schule dort besuchen. Hasret ging und der Schmerz von damals nahm wieder Platz in Medines Herzen. Dieses Mal für immer. Jahre vergingen. Schul- und später Semesterferien waren es, an denen sie sich Mutter und Tochter sahen. Kaum dass Hasret da war, war sie wieder weg. So kam es, dass sie eines Tages als Braut in den Armen ihrer Mutter lag. Auf dem Weg nach Deutschland.

Während sich Hasret in einem weißen Kleid von ihrer Mutter verabschiedete, wuchs Medines Schmerz nun auch in Hasrets Herzen. Hasret weinte in Deutschland, Medine in der Türkei. Es waren jedes Jahr die wenigen Sommertage in der türkischen Kleinstadt, in denen sie versuchten, ihren Liebesdurst zu stillen. Tränenreich wurde jedes Jahr der Abschied. Nie aber sah Hasret ihre Mutter weinen, nie sah Medine ihre Tochter weinen. Hasret weinte im Stillen in Deutschland, Medine im Stillen in der Türkei.

“Mutter, komm nach Deutschland”, sagte Hasret am Telefon. Einmal, nur einmal wünschte sie sich, ihre Mutter als Gast in ihrem Haus begrüßen zu dürfen. Medine zögerte. So weit war das Land, so fremd. “Wer soll das Feld bestellen?”, fragte Medine. Als Medine zu alt wurde, hörte Hasret auf zu fragen.

24 Sommer nachdem Hasret ihr Elternhaus in einem weißen Kleid verließ, hing nun auch in dem Zimmer ihrer Tochter ein weißes Kleid. “Komm nach Deutschland, Mutter. Sei dabei”, bat Hasret am Telefon. “Ich will’s versuchen. So Gott will”, antwortete Medine zum ersten Mal.

In dem kleinen Haus zwischen Feigen- und Zitronenbäumen wurde es bunt und fröhlich. Medine und ihr Mann waren beide alt und krank, aber die Aufregung verjüngte sie mit einem Mal. Sie ließ sich vier Kleider nähen und kaufte zu jedem Kleid passende Schuhe und Taschen. Sorgfältig legte sie ihre Kleider auf die Kommode, die Schuhe und Taschen daneben – immer in Sichtweite. Als es auch mit dem Visum klappte und die Flüge gebucht waren, ging es Medine immer besser. Sie war glücklich und jung. So sei es immer, sagen die Ärzte. So kurz vorher.

Drei Tage vor der Hochzeit steigt Hasret in das Flugzeug. Um ein letztes Mal Abschied zu nehmen von ihrer Mutter.

Hasret bedeutet Sehnsucht.

(Dieser Text erschien ursprünglich als Kolumne in der Taz.)


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Gesucht: Surftipps für engagierte Omas und feministische Mütter

27. Oktober 2011 von Anna

In der letzte Woche erreichten uns gleich zwei Anfragen, die wir gerne an euch weiter geben würden.

@Anjjab fragte über twitter nach Blogs, Foren und anderen Möglichkeiten des gemeinsamen Austauschs mit anderen feministischen Müttern. Ein paar sind uns schon eingefallen, aber da muss es noch mehr geben!

und Raupe fragte im Selbermach-Sonntag nach Surftipps für ihre Oma:

Habt ihr Linktipps, die ich meiner Oma empfehlen könnte?
Sie ist fast 90, kann Emails abrufen und Nachrichten lesen, richtig gut googeln jedoch nicht. Dementsprechend sind Netzpolitische Themen nichts für sie. Sie ist Witwe, vielseitig interessiert, bildet sich gern weiter & möchte auch Dinge erfahren, die über Hausarbeit hinausgehen (nix gegen Hausarbeit, aber die hat sie ihr Leben lang gemacht).
Ich suche nun schon eine ganze Weile herum, und finde nichts. Vielleicht fallen mir auch nur nicht die passenden Schlagwörter ein. Über eure Tipps bin ich superfroh!
[…] Sie selbst denkt, es gibt eh nichts für sie. Ich denke, ein Blog wäre ein guter Einstieg. Fürs austauschen ist sie noch zu skeptisch mit diesem Internet. Ein Blog, der von mehreren (Frauen) geführt wird, persönlicher Touch, aber vielseitige Themen / Alltagszeug / … ?

Ich möchte sie für die vielen Möglichkeiten des Internet begeistern, damit sie nicht in ihrem Dorf sitzt und Klatschmagazine liest, obwohl sie die doof findet und sich einsam fühlt.

Wer von euch kann den beiden weiter helfen? Über sachdienliche Linktipps und Hinweise freuen sich sicher nicht nur @Anjjab und Raupe!


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Die Social-Media-Arschkarte

26. Oktober 2011 von Helga

Besonders „originell“ wollte wohl Chapstick (das US-amerikanische Pendant zu Labello) sein. Ganz im Sinne des Social-Media-Hypes wirbt die Firma derzeit dafür, sich auf seiner Facebookseite „Gehör zu verschaffen“. Leider ist das Anzeigenmotiv so furchtbar (siehe unten), dass es von vielen Frauen Kritik hagelte.

Eine hellbeige Sofalandschaft, eine schlanke Frau in dunkelblauen Jeans beugt sich über die hintere Kante, so dass ihr Hintern mit gespreizten Beinen prominent gezeigt wird.

Social Media also nicht nur als billige Lobhudelei sondern echte Interaktion? Damit konnte die Firma augenscheinlich nicht umgehen und löschte kritische Kommentare, sichtbar blieben natürlich die anzüglich sexistischen. Dokumentiert wurden die Klogriffe, wie auch die kritischen Kommentare aber von einer neuen Facebookseite, die Chapstick die Arschkarte zeigt. So geht „sich Gehör verschaffen“.


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