Archiv für Juni 2011


Slut Walks, Nico Rosberg und eine FIFA-Rüge für homophobe Äußerung – Kurz Notiert

30. Juni 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 111 von 242 der Serie Kurz notiert

Die Jungle World ist im Gespräch mit Kerstin und Sandra Grether, die in Berlin den SlutWalk mitorganisieren. Auch die taz sprach mit einer Organisatorin des SlutWalks, Diana Drechsel (wir berichteten).

Ein Grund zum Freuen: New York ist der nun sechste Bundesstaat in den USA, der die Homo-Ehe erlaubt, wie die Huffington Post berichtet. Ein Jubelvideo dazu gibt es auf YouTube.

Vor einiger Zeit berichteten wir über die Hollaback Berlin, eine Initiative, die dummen Anmachen und Belästigungen den Kampf ansagt - nun gibt es auch ein Hollaback Dortmund.

Das neue Buch “Generation XY” von Mara Hvistendahl befasst sich mit den Konsequenzen der Ein-Kind-Politik Chinas, den fehlenden 160 Millionen Mädchen, der Rolle westlicher Länder und welche Konsequenzen sich aus der Überzahl der Jungen ergeben könnten.

Der Fußball-Weltverband FIFA hat Nigerias Nationaltrainerin Eucharia Uche nach deren homophoben Äußerungen zu lesbischen Fußballerinnen scharf kritisiert.

Im Spectator schreibt John R. Bradley zum Fall des Fake-Blogs der syrischen Bloggern Amina: “Arabs are more tolerant of homosexuality than the blogs would have you believe“. Der Blogger Tom McCaster, der sich als Amina ausgab, versucht jetzt noch, Kapital aus seiner Lügengeschichte zu schlagen.

The Grand Girls Anthology, das neue Projekt des Münchner Magnet Verlags, ist ein Almanach, in dem Frauen sich mit einem vorgegebenen Thema auseinandersetzen. Das Thema der nächsten Ausgabe: Revolution (via Missy Magazine)

Nico Rosberg nimmt Stellung zu seinem gruseligen Frauen-WM-Zitat und sagt: “Es gab eine gravierende Fehlinterpretation.”

Auf unique findet ihr einen Beitrag zum feministischen Twittern.

Im Mai hielt Juana Remus an der HU Berlin einen Vortrag zu “Das Zusammenspiel von Recht, Medizin und heternormativer Zweigeschlechtlichkeit an der Normierung und Regulierung von Intersexualität.” Nun gibt es im Netz eine Aufnahme des Vortrags zum Runterladen. Passend dazu hat auch DRadio Wissen einen Beitrag zu Intersexualität.

Termine (nach dem Klick) (mehr …)


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„In einer Welt tickender Uhren und grauer Männer ein eigener Platz“

30. Juni 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 72 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

another visual diary

Wie heißt du?
Manouk.

Seit wann bloggst du?
Ein wenig seit einem Jahr und regelmäßig seit Anfang 2011.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Die Idee für another visual diary ist aus einer Photoserie für mein Zine Momo entstanden.
Ich blogge um in einer Welt tickender Uhren und grauer Männer einen Platz zu haben, an dem ich Momente, Stimmungen und Ideen aufzubewahren kann und um Bilder, Gedanken, Musik und Kunst mit anderen zu teilen, weil ich, im Sinne der Riot Grrrls und des D.I.Y., denke: Wir alle haben etwas zu sagen und anderen Menschen zu geben. Ich will nicht immer nur Konsument*in sein, ich will selbst etwas machen. Außerdem möchte ich mich mit anderen austauschen und vernetzen.

Worüber schreibst du?
Another visual diary sollte eigentlich ein reiner Photoblog werden, in dem ich einerseits Momente und Arbeiten der letzten Jahre sammeln und miteinander verbinden kann und andererseits einen Platz und einen Ansporn für neue Projekte habe und das alles mit anderen teilen kann.
Meine Bilder und ihre Titel sind persönlich, aber sie geben gleichzeitig viel Raum für eigene Assoziationen. Die Motive sind vielfältig von Street Art, Alltäglichkeiten und Körperlichkeiten bis hin zu Künstlerischen von mir.

Aber auch wenn Bilder sehr viel sagen können, gibt es noch mehr zu sagen und so schreibe ich über die verschiedensten Themen: über Musik und Kunst, die mich berühren, über Dinge die mich umtreiben im Alltag und im Herzkopf, über Reisen und über queer*feministische Themen, denn die brauchen mehr Platz, im Web und auch im alltäglichen Leben.

Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:
Immer wieder so viele Projekte, Kunst und Musik zu entdecken und stundenlang still sitzen.

Wovon braucht das Internet mehr:
Riot Grrrls, Kunst und Vernetzung.

Frauen im Web sind…
zu wenig, aber immer besser vernetzt. Interessant und bunt.

Deine tägliche Web-Lektüre:
-

Tipps und Bewerbungen für die WWW Girls an post(at)maedchenmannschaft.net.


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Europaweit gegen Gewalt

29. Juni 2011 von Franziska
Dieser Text ist Teil 1 von 22 der Serie Post aus Brüssel

Salut,

es gibt gute Nachrichten auf europäischer Ebene! Der Europarat hat eine Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt verabschiedet. Der Europarat ist jedoch kein Organ der EU, sondern eine eigenständige internationale Organisation von 47 Staaten (darunter auch Russland und die Türkei) und sieht sich selbst als Forum für europäische Debatten und als Gremium zur Stärkung der europäischen Zusammenarbeit. Der Europarat kann keine Gesetzesvorschläge machen, sondern lediglich Konventionen verabschieden, die dann von den Mitgliedesstaaten ratifiziert und in nationales Recht umgesetzt werden müssen.

In seiner Sitzung am 7. April 2011 hat der Europarat die Konvention angenommen und ebnet damit endlich den Weg für einen europaweiten Standard in Sachen Schutz der Frauen vor allen Formen von Gewalt. Gleichzeitig hat der Europarat auch ein Monitoring-System zur Verfolgung der wirksamen Umsetzung der Konvention verabschiedet. Hauptbestandteile der Konvention sind:

  • Gewalt gegen Frauen wird als Menschenrechtsverletzung und eine Form der Diskriminierung angesehen.
  • Erste internationale Definition von “gender” als sozial konstruierte Rollen, Verhalten, Aktivitäten und Attribute, die eine Gesellschaft für Frauen und Männer für angemessen hält, und geht damit erstmals über die biologischen Eigenschaften hinaus.
  • Klare Straftatbestände wie z.B. Genitalverstümmelung, Zwangsverheiratung, Stalking, Zwangsabtreibung etc., die in einigen Ländern nun in die Rechtsordnungen aufgenommen werden müssen.

Bei der Sitzung des Ministerkommittees am 11. Mai in Istanbul haben 13 Mitgliedsstaaten, darunter Österreich, Finnland, Frankreich und Deutschland die Konvention* unterzeichnet. Damit ist die Konvention gültig und muss von den Vertragsstaaten umgesetzt werden. Jetzt bleibt abzuwarten, ob die EU auch unterzeichnet. Falls ja, ergeben sich neue Spielräume für EU-weite Regelungen in Sachen Schutz vor Gewalt, zum Beispiel für die Europäische Schutzanordnung.

*Deutschland hat bezüglich eines Artikels der Konvention einen sog. Vorbehalt eingelegt:

Art. 59
Abs. 2 Die Vertragsparteien ergreifen die erforderlichen gesetzgeberischen oder sonstigen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Opfer die Aussetzung des Abschiebeverfahrens beantragen können, wenn es um Aufenthaltsrechte als Familienangehörige geht
Abs. 3 Parteien sollen einen verlängerbaren Aufenthaltstitel für Gewaltopfer verleihen, wenn:
- der Aufenthalt nach Ansicht der zuständigen Behörde aufgrund der persönl. Situation notwendig ist,
- der Aufenthalt nach Ansicht der zuständigen Behörde für die Zusammenarbeit mit Ermittlungsbehörden des Strafverfahrens notwendig ist.

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße! Eure Franziska

P.S. In meiner letzten Post aus Brüssel berichtete ich euch vom Scheidungs-Referendum in Malta, das am 28. Mai stattgefunden hat. Hier nun das Ergebnis: 53,2% für und 46,8% gegen das Recht auf Scheidung. Wie schon erwähnt, leider ist es nur “moralisch bindend”, das heißt, es gibt keine Rechtsverbindlichkeit. Mehrere maltesische Abgeordnete haben in Interviews geäußert, dass sie sich an das Ergebnis des Referendums halten würden. Einige wenige haben jedoch auch angekündigt, keine Rücksicht auf das Ergebnis zu nehmen. Um tatsächlich ein Scheidungsrecht in Malta einzuführen, bedarf es eines Legislativprozesses im maltesischen Parlament.


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Bitte keine Tunten

28. Juni 2011 von Silviu
Dieser Text ist Teil 23 von 30 der Serie Neues vom Quotenmann

Wenn BerlinerInnen am vergangenen Wochenende auf dem CSD feierten, taten sie das aus guten Gründen. Denn sie haben tatsächlich eine Menge geschafft, während die Lage bei manch einem Nachbarn weniger erfreulich bleibt. Doch die vielen Erfolge dürfen auf keinen Fall darüber hinwegtäuschen, dass wir uns sozusagen nur in einer frühen Phase der Baustelle befinden.

Das Fundament aus formellen gesetzlichen Bestimmungen ist – bis auf einige wichtige Ausnahmen wie Steuergleichheit oder Kinderadoption – fertig. Die tragenden Strukturen unserer bunten Communities sehen auch ziemlich gut aus: Diverse Vereine und die unterschiedlichsten Szeneeinrichtungen artikulieren unsere Interessen und Stimmen oder geben uns die Möglichkeit, unsere unterschiedlichen Lebensprojekte auszuleben. Aber die Räume in unserem großen Haus haben immer noch den Aspekt des Rohbaus.

Die Heteronormativität der übrigen Gesellschaft und ein Rest an (latenter, tiefsitzender) Homophobie machen den Fortschritt schwierig. Doch nichts irritiert mehr als die eigene, verinnerlichte Homophobie oder Gender-Normativität, insbesondere dann, wenn sie als „natürlich“ und unproblematisch wahrgenommen wird. Im Zuge der Entpolitisierung weiter Teile der Bewegung in den 1980er und 1990er Jahren wurde auf die Hinterfragung vieler Elemente des alltäglichen Status-quo einfach verzichtet. Denn aus einer naiv-liberalen Perspektive darf eine unglaubliche Menge Vorurteile und Stereotypen als „spontane Präferenzen des Individuums“ gelten.

Ein genauerer Blick in die Community – ich beziehe mich jetzt auf die schwule, die ich am besten kenne – deckt tatsächlich auf, was die Kritiker des schwul-lesbischen Mainstreams seit Jahren beobachten: kleinbürgerlichen Rassismus, ein mangelhaftes soziales und politisches Bewusstsein und die Selbstgefälligkeit derjenigen, die sich selbst als „die Mitte der Gesellschaft“ sehen. Dabei scheint ein Spruch wie „Keine Asiaten, bitte“ schon salonfähig genug, um online in zahlreichen Dating- oder Socialising-Profilen aufzutauchen.

Noch viel verbreiteter ist aber die Devise „Bitte keine Tunten“, mit der Variante „Bitte nur echte Männer“. Und nein, es handelt sich nicht nur um sexuelle Vorlieben. Und das sind keine „schmutzigen Sachen“, die man nur unter den Anonymitätsbedingungen des Netzes zu sagen wagt. Im Gegenteil: Nicht wenige Berliner Schwule haben sehr wahrscheinlich auch im „realen“, Offline-Leben, ein Problem mit den „Tunten“, die sie in ihrem Alltag begegnen. Die möglichen Gründe für diesen brutal gendernormativen und homophoben Quatsch müssen selbstverständlich hinter dem naiv-idiotischen „Ich-mag-sie-einfach-nicht“-Diskurs gesucht werden. Sie haben viel mit der irrationalen Angst um die eigene Männlichkeit zu tun, mit dem gesellschaftlich erzeugten Anpassungsterror, mit den Ekelgefühlen vor dem Freak in den Anderen und letztendlich in sich selbst.

Solche Stereotypen und Ängste können und müssen wir zusammen überwinden. Deshalb gilt: Am CSD in Berlin nicht nur feiern, sondern auch demonstrieren. Tuntig und queer, versteht sich.


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Extra 3 verschönert die WM

27. Juni 2011 von Helga

Ein echter Klassiker feministischen Aktivismus sind die Bingo-Karten, auch Bullshit-Bingo genannt. Von Extra 3 gibt es zur WM2011 eine Karte mit den „schönsten“ Sprüchen zum Frauenfußball. Die Kommentator_innen dort haben auch noch ein paar passende Vorschläge zusammengetragen.

Grüner Hintergrund mit einem 4x4 Bingofeld, als Überschrift: Extra 3 Bullshit-Bingo zur Frauenfußball WM (in rosa geschwungener Schrift)

Beim gestrigen Eröffnungsspiel war der Ton beim Public Viewing (leider?) so leise, dass ich die TV-Kommentare nicht hören könnte. Das Publikum und meine Twittertimeline waren zum Glück ebenfalls frei von sexistischen Sprüchen, sondern haben nur das Spiel kommentiert. Die Damen haben sich dann auch nicht Lumpen lassen und mit einem 2:1 gegen Kanada den Grundstein für die nächsten Wochen gelegt!


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Selbermach-Sonntag (26.06.)

26. Juni 2011 von Anna

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Und schon wieder Sonntag… Ihr seid dran! Ab in die Kommentare mit euren Lachern und Aufregern der Woche.

Schönes Restwochenende!


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Samstagabendbeat: The Coathangers

25. Juni 2011 von Helga

Anfang Juni haben die Grrrls von The Coathangers endlich ein neues Album herausgebracht, „Larceny & Old Lace“ heißt es und mit „Hurricane“ rocken sie dann gleich los:


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Fußball, Zickenkrieg und Vibratoren: Die Blogschau

25. Juni 2011 von Anna
Dieser Text ist Teil 115 von 253 der Serie Die Blogschau

Das Gendercamp ist inzwischen schon ein bisschen her, die Rückblicke trudeln aber immer noch ein. Diesmal einer von ryuus hort.

Michaela von Erlebnisse und Gedanken hat Farah fotografiert und das Foto der Frauenzeitschift Freundin als Titelbild angeboten. Soweit nichts besonderes? Doch, das ist es, denn: “Sollte Farah ausgewählt werden, wäre sie die erste transidente Frau, die auf einem Cover einer großen deutschen Zeitschrift erscheinen würde.” Kritische wie postive Stimmen finden sich in den Kommentaren, wir sind gespannt, wie die Sache ausgeht.

Schaubild "Streit oder Zickenkrieg"

Der Graphitti-Blog enthüllt exklusiv ein Schaubild, das anscheinend jede_r deutsche Journalist_in über dem Schreibtisch hängen hat.

Für die tägliche Portion theoretisches Hirnfutter empfehlen wir: “Sehnsucht nach dem Grundeinkommen? Kritik an Sozialpolitik aus feministischen Perspektiven” von rechtundgeschlecht.

“Schulterschluss oder Augenwischerei” fragt sich Rheinsalon nach der Lektüre der Emma trifft Missys treffen eine Bloggerin Gesprächsrunde.

Konny schreibt auf ihren Lesbenseiten über ihren persönlichen Eindruck vom Lesbenfrühlingstreffen in Rostock.

Volker Beck von Bündnis 90/Die Grünen hat zusammen mit anderen Abgeordneten im Bundestag eine so genannte kleine Anfrage zum Thema “Weichmachern in Dildos und anderen Sexspielzeugen” gestellt. Wiesoweshalbwarum könnt ihr hier genauer nachlesen.

“Wo sind die Lesben in den Medien?” fragt die Kommunikations­wissenschaftlerin Elke Ammberg und hat mehrere Zeitungsartikel dazu analysiert. watch-salon kündigt uns das Buch zur Studie an.

Mariam Lau hat für Die Zeit einen Artikel darüber geschrieben, warum sie Heidi Klum hasse und ihre Tochter trotzdem Germany’s Next Topmodel sehen dürfe. Die Journalistin Katrin Schuster hat sich über diesen Text sehr geärgert und auch gleich aufgeschrieben, warum.

“Ja, wo laufen sie denn?”: Bärbel Kerber bei Miss Tilly über die Frage, wie “normal” Frauenfußball denn inzwischen wirklich ist und was das mit Emanzipation zu tun hat.

Für alle Berliner_innen oder Berlin Besucher_innen hier noch ein besonderer Termin:
Vom 27.06. bis zum 03.07. findet im Willy Kressmann Stadion im Viktoriapark in Kreuzberg das Internationale FrauenFußballKultur-Festival “Discover Football” statt. Infos und Termine gibt es auf der Webseite discoverfootball.de


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Kosten/Nutzenrechnung beim Coming-out

24. Juni 2011 von Helga

Ist ein Coming-Out als lesbisch, schwul oder bisexuell wirklich für jede_n eine erstrebenswerte Sache? Wissenschaftler_innen der University of Rochester sind der Frage auf den Grund gegangen. Tatsächlich können die positiven Effekte deutlich stärker sein als bisher angenommen – wenn das Umfeld mitspielt. Bei verurteilenden, negativen Reaktionen können die förderlichen Effekte, wie Authentizität und ein positives Selbstbild wieder aufgehoben werden. Manchmal ging es den Betroffenen nach dem Coming-Out sogar schlechter als vorher.

Die Forscher_innen bezogen die Angaben auf verschiedene Umgebungen: kirchliches Umfeld, Familie, Freund_innen und Arbeit. Dabei fiel auch auf, dass ein Coming-Out z.B. vor Freunden nicht zwangsläufig mit einem Coming-Out bei der Arbeit einherging. (Den Gedanken, dass ein Coming-Out nicht immer und überall gilt, beschrieb vor kurzem sehr eindrücklich Veroinca Rhodes von ParentDish in Coming Out Again and Again.) Abhängig machten die Proband_innen das von der Einstellung des jeweiligen Umfelds. So hatte sich über die Hälfte nicht in ihrer Kirche geoutet, aber die überwiegende Mehrheit gegenüber Freund_innen. Solch „partielles“ Outing führte nicht zu psychologischen Problemen.


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Puh!

24. Juni 2011 von Verena
Dieser Text ist Teil 46 von 59 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt

Wer ist schon gut Freund mit der Telekom? Aber nun positioniert sich das Unternehmen nicht nur mit Abzocke und unfähigem Kundendienst, dieses Mal hat sich die T-Mobile-Werbeabteilung etwas ganz Feines ausgedacht. Noch nie da gewesen, total originell und überhaupt nicht sexistisch:

Ja, wie soll man denn auch sonst für so eine tolle Übersetzungs-App werben?


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