Archiv für Oktober 2009


Blogschau

31. Oktober 2009 von Verena
Dieser Text ist Teil 9 von 243 der Serie Die Blogschau

Wer sich heute an Halloween schon vor Mitternacht gruseln möchte… bitte sehr, der wöchentliche Blick in die Blogs der Kolleginnen.

Flannel apparel schaut sich die “Diversity” im neuen Regierungskabinett an und bewertet Merkels Engagement als „dreifachen Dämpfer für ihr eigenes Geschlecht.“

Antje Schrupp hat das „Arroganz-Prinzip“ gelesen. Der von Peter Modler verfasste Berufsratgeber will Frauen zu mehr Erfolg im Beruf verhelfen und scheint besser zu sein, als der hochtrabende Titel vermuten lässt.

Bei Frl. Zucker steht Feminismus auf dem Banner

Bei Frl. Zucker steht Feminismus auf dem Banner

Kreativ und fleißig war diese Woche Frl. Zucker. Das Bild oben und viele weitere gibt es bei Fräulein Zuckers Blogspot.

Das Mädchen-Blog wirft einen Blick auf die Wiener Studierenden-Proteste, in deren Rahmen Sexismus und Anti-Feminismus besonders heiß gegart werden und lässt auch einen Mann zu Wort kommen.

Noch mal Österreich: Standard.at berichtet über den Aufnahmeritus junger Mädchen in englischen Gangs. Neben kriminellen „Mutproben“ wie Drogen- und Waffentransport stellen sich die Mädchen häufig sexuellen Übergriffen zur Verfügung.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschspachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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Kurzer technischer Hinweis

31. Oktober 2009 von Susanne

Liebe Leserinnen und Leser,

heute gegen 18 Uhr stellen wir das Layout dieser Seite um, da es ab November, also morgen, auf dieser Seite Werbeanzeigen geben wird. Dabei kann es eventuell zu kurzen Störungen kommen, die wir schon mal vorab entschuldigen wollen. Wir werden versuchen, eventuelle Probleme so schnell wie möglich zu beheben. Sollten euch anschließend noch Funktionsfehler auf der Seite auffallen, sagt uns bitte Bescheid unter mannschaftspost(at)web.de.

Danke für euer Verständnis und einen schönen Samstag!


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Der Türkei-Beitritt zur Europäischen Union ist auch eine Frauenrechtsfrage

30. Oktober 2009 von Franziska
Dieser Text ist Teil 5 von 22 der Serie Post aus Brüssel

iyi günler!

Das heißt „Guten Tag“ auf Türkisch; heute werde ich über den Türkeibeitritt zur Europäischen Union schreiben und damit auch über Frauenrechte in der Türkei. Denn gerade hat die EU anlässlich ihres jährlichen Fortschrittsberichts die Türkei ermahnt, die Situation der türkischen Frauen zu verbessern.

Seit 2004 ist die Türkei offizieller Beitrittskandidat der EU. Beitritte in die EU sind an die Einhaltung der Kopenhagener Kriterien gebunden. Diese wurden vom Europäischen Rat im Jahre 1993 in Kopenhagen mit Blick auf die EU-Osterweiterung beschlossen. Drei Gruppen von Kriterien gibt es: politische, wirtschaftliche und Acquis-Kriterien (Übernahme bestehender EU Gesetzgebung). Im Wortlaut:

„… Als Voraussetzung für die Mitgliedschaft muss der Beitrittskandidat eine institutionelle Stabilität als Garantie für demokratische und rechtsstaatliche Ordnung, für die Wahrung der Menschenrechte sowie die Achtung und den Schutz von Minderheiten verwirklicht haben …“

Eine Dimension des Menschenrechtsschutz ist dabei die Stellung der Frau und ihrer Rechte in der Gesellschaft. Die drei Kategoriengruppen werden in 35 “Kapiteln” konkretisiert und verhandelt, erst wenn alle Kapitel verhandelt und geschlossen sind, kann das Land der EU beitreten. Die Kapitel werden eröffnet und geschlossen auf Empfehlung der Europäischen Kommission, in Form von jährlichen Fortschrittsberichten – wie dem gerade veröffentlichten.

Im vergangenen Jahr hat die Türkei wichtige Schritte eingeleitet, allerdings sind Reformen in der Sozialpolitik für die Gleichstellung von Frauen nicht wirklich vorangekommen. Das Parlament hat zwar hier einen neuen Ausschuss geschaffen, es gibt von der Regierung und von Privatleuten Initiativen, die auf die Verbesserung der sozialen Lage der Frauen abzielen und die auch Positives bewirken, aber es bleibt noch viel zu tun. Die Kommission hat deswegen auch die Situation der Frauen in ihrem Bericht besonders hervorgehoben:

However, gender equality remains a major challenge in Turkey and a gender equality body as required by the acquis has yet to be established. (…) Political representation of women, at both national and regional levels, is very low. The local elections held on 29 March 2009 did not change this: there are only two female mayors at provincial capital level and seventeen at district town level. Overall, despite the pre-electoral rhetoric, political parties did not place a sufficient number of female candidates in electable positions. Finally, the Law on Political Parties and the statutes of the parties contain no provisions that could lead in practice to adequate political representation of Turkish women.

(Hier würde Deutschland wahrscheinlich ähnlich schlecht abschneiden – die Dichte der weiblichen Bürgermeister ist auch bei uns nicht sehr hoch.)

(mehr …)


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Applaus für… Margot Käßmann

29. Oktober 2009 von Anna
Dieser Text ist Teil 9 von 28 der Serie Applaus für

Margot Käßmann ist Theologin, Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und seit gestern die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Damit steht zum ersten mal eine Frau an der Spitze der 25 Millionen Protestant_innen in Deutschland. Käßmann wurde mit 132 von 141 Stimmen zur Ratsvorsitzenden gewählt und tritt die Nachfolge des Berliner Bischofs Wolfgang Huber an.

Margot Käßmann wurde 1958 geboren. Sie studierte unter anderem in Tübingen und Edinburgh und promovierte 1989 zum Thema „Armut und Reichtum als Anfrage an die Einheit der Kirche“. Käßmann hat vier Töchter und machte 2007 Schlagzeilen, als sie sich nach 26 Jahren Ehe von ihrem Mann scheiden ließ. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Predigtpreis des Verlags für deutsche Wirtschaft und dem Bundesverdienstkreuz.

„Mann und Frau sind gleich geschaffen. Das ist nicht nur eine kulturelle Errungenschaft, das ist eine Glaubensüberzeugung, die wir haben. Die Menschenrechte der Frau sind für uns Teil unserer Glaubensüberzeugung“ (zitiert nach FemBio).

(©Foto Monika Lawrenz/ LVH, über evlka.de)


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Keine Satire aber Brüste

29. Oktober 2009 von Helga

Quelle: Techcrunch

Quelle: Techcrunch

Dass jedes iPhone-Programm zunächst von Apple freigegeben werden muss, sollte solche Desaster eigentlich verhindern. Denn entgegen dem Grundsatz “Sex sells” sind im App Store keine Pornos erlaubt. Doch wieder einmal hat irgendjemand nicht aufgepasst: Wie Techcrunch berichtet, gibt es nun “Asian Boobs” für billige 99 Cent im App Store (1,59 Euro in Deutschland).

Photos of sexy asian girls with BIG BOOBS, 100+ galleries and 2500+ photos, updated regularly. Japanese girls, Korean girls, Chinese girls, Taiwanese girls, models, stewardesses, nurses, school girls, teachers, bikini girls, sexy girls and more.

Nicht gut angekommen war dagegen das someecards-Programm. Deren beißender Humor stieß den Apple-Testern anscheinend sauer auf.

I can't decide this Halloween whether to go as a slutty witch, a slutty nurse, a slutty schoolgirl, or just a total slut

Bilder leichtbekleideter Krankenschwestern – ok. Witze über die Industrie hinter Kostümen leichtbekleideter Krankenschwestern – nicht ok. Euch bei Apple beschweren könnt ihr hier.

(Via Geek Feminism)


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Niederländische Frauen in Top-Positionen

28. Oktober 2009 von Susanne

Das Niederländische Parlament hat ein Gesetz entworfen, das die Unternehmen dazu verpflichten soll, Vorstands- und Aufsichtsratsposten zu mindestens 30 Prozent mit Frauen zu besetzen. Das berichtete heute die Süddeutsche Zeitung. Sowohl die Regierungsparteien, die Christ- und Sozialdemokraten sowie die Christen-Union, als auch die oppositionellen Liberalen unterstützen das Vorhaben.

Demnach sollen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeiter_innen bis 2015 erst einmal freiwillig mehr Führungsposten mit Frauen besetzen. Wenn dann die 30-Prozentquote immer noch nicht erfüllt ist, wollen die Parteien mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Quote nachhelfen.

Damit sind die Niederlande das erste Land, das das Problem der niedrigen Frauenquoten in Vorständen anpackt. In Norwegen sind bisher nur die Aufsichtsräte quotiert. In Deutschland hat die neue schwarz-gelbe Regierung zwar im Koalitionsvertrag pflichtgemäß den geringen Frauenanteil im Top-Management als Missstand erwähnt, doch gesetzliche Verpflichtungen wird es hierzulande deshalb nicht geben.


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Tag der Intersexualität

27. Oktober 2009 von Helga

Wie Feministing haben wir es gestern leider versäumt, auf den Intersex Awareness Day hinzuweisen. Seit fünf Jahren wird er jeweils am 26. Oktober begangen und erinnert an die erste Zwitter-Demo 1996 vor dem Jahreskongress der “American Academy of Pediatrics” in Boston. Der Tag der Intersexualität soll auf die Diskriminierung, Zwangsbehandlungen und Zwangskastrationen hinweisen, die Intersexuelle auch heute noch erleiden.

intersex
Mehr Informationen auf zwischengeschlecht.info und Queers United.


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Frauenzimmer: “Frauen sind die besseren Menschen”

27. Oktober 2009 von Magda
Dieser Text ist Teil 19 von 55 der Serie Meine Meinung

Heute wurde ich gleich von zwei Leuten gefragt, wie ich denn die neue Sendung Frauenzimmer fände. Oh boy, ich konnte es gar nicht abwarten nach Hause zu kommen und mir die gestern erstmalig ausgestrahlte Folge online anzuschauen. Aha, eine neue Nachmittags-Talkshow mit einer bunt zusammengewürfelten Runde an Moderatorinnen, die ein nicht so neues Format präsentieren – nennt sich in den USA The View und ist dort u.a. mit Whoopi Goldberg und Barbara Walters recht erfolgreich. In Deutschland wird die Runde gleich von sieben Damen bestritten, von denen vier in den ersten Sendungen dabei sind: Yasmina Filali (Model, Schauspielerin und Moderatorin), Bettina Böttinger (Produzentin und Moderatorin), Maite Kelly (Sängerin) und Birgit Ehrenberg (selbsternannte (?) Liebesexpertin und Journalistin).

Quelle: maitekelly.de

Quelle: maitekelly.de

Ehrenberg stellte anfangs gleich eins klar: Auf die Kritik der BILD Zeitung, diese Runde sei doch nur weiblicher Klatsch&Tratsch, entgegnete sie, dies hier sei

“deutsches Qualitätsfernsehen mit vier Raketen. Männer können hier etwas lernen – wie Frauen im Innersten ticken, lieben und denken”.

Ja: sie denken auch – wie Ehrenberg mehrfach betont. Aber eben anders.

Filali führte thematisch durch die Sendung und hetzte etwas holprig von Thema zu Thema. Das erste “gewichtige politische Thema“ hieß dann auch “Wie sexy ist die neue Regierung?”, worauf Kelly Philipp Rösler (FDP) zum Gewinner kürte – wegen seinem “asiatischen Touch und Zen Ausstrahlung”. Da wo ich herkomme, nennt man solche Äußerungen Exotismus. Vielleicht bin ich langweilig, aber PolitikerInnen sollten primär auf Grund ihrer Kompetenzen anstatt ihrer Heiratsfähigkeit bewertet werden.

Thematisch bot die Sendung einen Rundumschlag der typischen Themen der privaten Sender: Prominenz, Schönheit (inklusive der Reproduktion von bekannten Dichotomien von schön/dünn/groß – hässlich/dick/klein) und Mode (so wurden bspw. 12cm hohe High Heels diskutiert, die man auch einfach beim kochen tragen kann – dann “fühle man sich auch zu Hause als Frau“, laut Ehrenberg)

Gast der ersten Sendung war Sänger Ross Antony, der über seinen Wunsch sprach, mit seinem Partner ein Kind adoptieren zu wollen – aber nur ein Mädchen, was die Moderatorinnen mit den Worten honorierten:

„Frauen sind ja auch besser!”

Antony setzt noch einen drauf und behauptete,

“für Mädchen könne man schöne viele Dinge kaufen, Puppen und so, und sowieso mehr mit ihnen anfangen als mit Jungs.“

Aha. Das kennen wir doch – und nennt sich Mütter- bzw. Differenzfeminismus - die weichgespülte Verfechtung der Aufgaben-Trennung basierend auf tradierten Vorstellungen von Geschlecht und Identität, welches die weibliche (Mutter-)Rolle glorifiziert.

Vielleicht verlange ich auch zu viel von einer klar auf Unterhaltung ausgelegten Sendung, aber eine Gesprächsstunde, die von (und für?) Frauen gemacht wird und den Anspruch hat, auch politische Themen zu behandeln, aber kontinuierlich Geschlechtsstereotype unhinterfragt reproduziert, ist für mich Teil eines backlash gegen durchaus existente Gleichstellungstendenzen in unserer Gesellschaft. Und diese Gegenbewegung, die man gesellschaftlich auf allen Ebenen spürt, wird insbesondere durch jene (sexistischen) Aussagen gestützt, die Frauen als die besseren Menschen darstellen.

Solche (falschen) Aussagen haben nur eine Konsequenz: Sie stellen Frauen ruhig. Und das zeigt die perverse Macht eines backlash.


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Frauen und Technik

26. Oktober 2009 von Anna
Dieser Text ist Teil 31 von 59 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt
bildderfrau

Scan einer Werbeanzeige für die Zeitschrift Bild der Frau aus dem Springer Verlag


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Liebe im Kopf

26. Oktober 2009 von Verena
Dieser Text ist Teil 37 von 78 der Serie Die Feministische Bibliothek

LovemeorLeavemeLove me or leave me – was wäre das Leben einfach, wenn sich solche Pauschalregeln durchsetzen ließen. Doris Guth und Heide Hammer haben aber mit der gleichnamigen Aufsatzsammlung niemandem ein Ultimatum stellen wollen. Vielmehr geben sie elf AutorInnen die Gelegenheit „Liebeskonstrukte in der Populärkultur“ aufzudecken. In der Einleitung schreiben die Herausgeberinnen:

In der Perspektive des Cultural Studies verfolgen wir die changierenden Bewegungen zwischen dem überaus intimen, persönlichen Bereich der Liebesbeziehungen und ihren gesellschaftlichen wie medial vermittelten Faktoren.

Dabei können die Konstruktionen so leicht enttarnbar sein wie in deutschen Lifystylezeitschriften oder der us-amerikanischen Serie „The L-Word“, in deren Mittelpunkt eine lesbische FreundInnen-Community“ steht. Oder sie stellen feministische Grundthesen in Frage, wie die Annahme, Frauen in liberalen Gesellschaftssystemen wären durch die Schaffung „privater“ (weiblicher) und „öffentlicher“ (männlicher) Räume stärker benachteiligt als Frauen eines kommunitaristischen Gemeinwesens. Die Anthropologen Eva Illouz und Eitan Wilf belegen ihre Thesen anhand einer vergleichenden Studie us-amerikanischer und israelischer Frauenzeitschriften. Andere AutorInnnen konzentrieren sich auf den eigenen Kulturkreis und untersuchen zum Beispiel die Liebesdiskurse im deutschsprachigen Rap.

Was als rein wissenschaftliche Lektüre beginnt, erweitert sich im weiteren Verlauf des Sammelbandes zur populärkulturtypischen Diskursanalyse eines Diedrich Diederichsen. Wen das in seinem auf Stringenz gepolten akademischen Denken verunsichert, den dürfte Stephanie Kiesslings Beitrag auflächeln lassen. In „These foolish things remind me of you – eine kleine Verschwörungstheorie der Dinge“ gibt sie – begleitet von wunderbaren Illustrationen – dem Begehren des Sammelns einen emotionalen Fetisch-Anstrich als Zeichen romantischer Liebessehnsüchte.

Ähnlich unkonventionell nähert sich Sissi Szabó literarischen Liebeskonstrukte. Ihr „automatischer copy-paste-Schreibworkshop“ zeigt in der ihr eigenen Sprache alltägliche Kommunikationskanäle von Liebenden auf.

Mit „Love me or leave me“ setzen die Herausgeberinnen Guth und Hammer ganz bewusst auf die individuellen Formate ihrer AutorInnen. Dadurch entsteht ein vielseitiger Blick auf die unterschiedlichen Herangehensweisen, die von der Populärkultur begünstigten Konstruktionen zu hinterfragen. Die gleiche Wirkung erzielt die Wahl der behandelten Medien, die von Zeitschriften und Musik, über Fernsehen und Film bis hin zur Literatur reicht. Dass auch internationale Perspektiven – nicht zuletzt in Ruby Sicars Beitrag über die Queerness in südasiatischen Filmen – eine Rolle spielen, ist ein weitere Pluspunkt für die Sammlung.
„Love me or leave me“ wird auch diejenigen ansprechen, die bisher eher wenig Berührung mit dem Hinterfragen gängiger „Liebes-Codes“ in der Populärkultur hatten, oder gerade erst anfangen, sich damit zu beschäftigen. Für alle anderen halten die teilweise originellen Forschungsansätze sicher trotzdem neue Erkenntnisse bereit.

Erschienen bei Campus, 231 Seiten, 24,90 Euro

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